Passend zur Vorweihnachtszeit

Marcus Mäckler: Stille Nacht, klangvolle Nacht; Bayern 26./27. November

Als Abonnent möchte ich mich zuallererst beim Münchener Merkur für diesen so schön verfassten Artikel bedanken, dies mit begleitend auch an Herrn Gerald FISCHER gerichtet! Er erreicht uns passend zur Vorweihnachtszeit, ihn lesen zu dürfen, wenn man im bereits vorweihnachtlich geschmückten Domizil beim Morgenkaffee so einen stimmungsvollen und informativen Artikel lesen darf; ein wenig Adventsstimmung macht sich breit - vielen Dank! Das war es dann aber schon mit den Möglichkeiten, die uns vom öffentlichen Leben von außen auf uns zukommend mit vorweihnachtlicher Stimmung, mit Emotion, Kultur und vielleicht auch begleitet von ein wenig christlicher Mitempfindung, erreichen. Oder, die auch dafür sorgen sollten, dass uns nur ein wenig von diesen genannten Faktoren bleibend erhalten bleibt. Hiermit wende ich mich gleich den Passagen im Schlussbereich Ihres Artikels zu, beginnend mit dem Satz einer Umdichtung unseres sich im Mittelpunkt eingeprägten Weihnachtsliedes „Stille Nacht, heilige Nacht“ , weiterführend hin zum Ersten Weltkrieg „Deutschland hat mobil gemacht“. Das Ergebnis dieser Mobilmachung ist uns in aller Erinnerung- ein Wahnsinn! Über dieses schreckliche Beispiel komme ich gleich zum Kern meines Leserbriefes: So wende ich mich bereits seit Jahren mit einem Gedankenaustausch in anständiger und kultivierter Manier an den Bayerischen Rundfunk - hier Br1 - mit der Bitte, in dieser 100%igen englisch-amerikanischen Weihnachtspopmusik doch auch - und wenn nur im geringen Umfang - uns bekannte deutsche Advents- oder Weihnachtsmusik „beizumischen“. Bisher ohne Erfolg und meine Eingaben werden abgeblockt mit nicht nachvollziehbaren Argumenten. Greife ich noch einmal diese wie zuvor beschriebene Umdichtung aus dem Ersten Weltkrieg auf - ich möchte sie nicht in Worten wiederholen, so schaffte es Br1 im Vorjahr, in den ganzen vier Wochen keine deutsche Vorweihnachtsmelodie zu spielen, bis auf eine Ausnahme: Zu eigenen Werbezwecken wurde laufend für die Fußballübertragungssendung am Samstagnachmittag geworben, jeweils als Einleitung mit dem Lied „Mach hoch die Tür, das Tor mach weit“. Da ging es plötzlich zur Werbung in eigener Sache? Ja, Herr FISCHER, die Vielfalt nimmt kein Ende, wie sie es so treffend schreiben. Ich bleibe bei meiner Bescheidenheit und möchte sagen, dass vielleicht zwei oder drei Einspielungen täglich reichen sollten bei einer etwa dreifach höher liegenden Zahl von englischen oder amerikanischen Versionen; und wenn auch in einer nur instrumentalen Version; warum denn nicht? Es bleibt noch einmal der Dank an Herrn Gerald FISCHER zu diesem so tollen Artikel mit dem so schön klingenden Titel „Stille Nacht, klangvolle Nacht“. Wie viele von der Geschichte geprägte Weihnachtslieder es gibt, und wie sie von ihr geprägt wurden, zeigt dieser Artikel. Nur, dass sie so langsam von der Bildfläche ganz verschwinden, das hat es bisher noch nicht gegeben! 

Wilfried Bowe Polling

Auch interessant

<center>Hirschkuss Vogelgezwitscher</center>

Hirschkuss Vogelgezwitscher

Hirschkuss Vogelgezwitscher
<center>Oberbaierischer Fest-Täg- und Alte-Bräuch-Kalender 2017</center>

Oberbaierischer Fest-Täg- und Alte-Bräuch-Kalender 2017

Oberbaierischer Fest-Täg- und Alte-Bräuch-Kalender 2017
<center>Christbaumschmuck "Gemse" mundgeblasen</center>

Christbaumschmuck "Gemse" mundgeblasen

Christbaumschmuck "Gemse" mundgeblasen
<center>Die Knödel-Revolution</center>

Die Knödel-Revolution

Die Knödel-Revolution

Meistgelesene Artikel

Gesetz gehört geändert

Dirk Walter: Ein teures Urteil; Bayern 25. November
Gesetz gehört geändert

Kommentare