Gegen Windrad-Ungetüme

Die Entscheidung zu Gunsten von H10 ist die einzig Richtige. Die gegensätzliche Haltung der Grünen ist unverständlich.

Die Entfernung Höhe mal zehn schützt die Bürger zumindest einigermaßen vor Infraschall, den tiefen nicht mehr hörbaren Frequenzen unter zirka 20 Hz, die ständiges Vibrieren auslösen können. Das erste Gebot sollte doch sein, möglichst wenig Energie zu verbrauchen. Die Ersten, die sich aber trotz hehrer Grundsätze, in Bayern dagegen wenden, sind die Grünen mit ihren ständigen Vorstößen, Mobilfunk, insbesondere WLan, an allen Ecken und Enden, auch in jedem Verkehrsmittel massiv zu fordern. Jedes Jahr verdoppelt sich das Mobilfunkaufkommen und somit der Energieverbrauch durch Infrastruktur und Akku-Aufladung der elektronischen Geräte. Wo bleibt die Vernunft? Wie viele Blabla-Anwendungen sind hier unnötig, ja völlig hirnlos, abgesehen davon, dass es Menschen gibt, die sich buchstäblich nirgends mehr beschwerdefrei aufhalten können? Diese sind zu ignorieren. Nun auch noch Windräder möglichst nahe bewohnter Ortschaften, damit jeder Irrsinn ungestört durchgeführt werden kann. Die darunter leiden, sind dann genauso wie die von Funktechnik Betroffenen an Mobilfunkmasten, durch Wlan und Smartphones, etc. einfach zu ignorieren.

Eva Weber München

Die bayerischen Verfassungsrichter haben sich mit ihrem Windkraft-Urteil in erster Linie für die bayerischen Bürger und für deren „Mensch-sein-dürfen“ inklusive Heimatgefühl entschieden. Die teils unqualifizierten Äußerungen daraufhin seitens Ludwig Hartmanns, Natascha Kohnens und Hans- Josef-Fells konnten eigentlich nicht mehr überraschen, sahen sie sich doch um ihr unglaublich menschenfeindliches Engagement betrogen, dass nun keine über 200 Meter hohen Windradmonster in nur 300 Meter Entfernung von Wohnsiedlungen errichtet werden dürfen. Wohn-Wohlgefühl bayerischer Mitbürger? Uninteressant! Sie meinen gar, ein Windradbau sei genauso harmlos wie ein Sandkastenbau im eigenen Garten. Sie ignorieren ganz offensichtlich, dass alle technischen Innovationen und Errungenschaften auch Nachteile für die Menschen und ihre Umwelt nach sich ziehen. Im Laufe der letzten eineinhalb Jahre habe ich ein Dutzend windradbefürwortende Politiker brieflich angefragt, woher sie den Wind für den oberbayerischen Raum her holen wollen, den die Windräder verständlicherweise brauchen? Antworten? Bislang keine glaubhaften – wenn überhaupt! Gehört doch unsere heimatliche Gegend zu den windschwächsten in Deutschland. Und der Hammer obendrein: Sollte TTIP verwirklicht werden, wie das die von einigen bayerischen Bürgern so heißgeliebte Bundeskanzlerin Merkel (siehe Leserbriefseiten) auf die Schnelle ersehnt, dann wird US-amerikanischen Energie-Investoren die Berechtigung eingeräumt, in bestehenden energiefördernden Arealen alternative Energien zu erschließen. Das heißt nichts anderes als freie Fahrt für das nachweislich erdbebenfördernde Fracking plus seinen weiteren erheblichen Nachteilen für die jeweils ansässige Bevölkerung. Damit dürfen sich schon heute all jene freuen, auf deren Gemeindegrund bereits Windräder bzw. Windrad- oder Photovoltaik-Parks bestehen.

Uwe Schmidbauer Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Wenn man bedenkt, dass im Binnenland nur bei einer Höhe von 200 Meter eine Wirtschaftlichkeit erreicht werden kann, ist die 10 H-Regelung sinnvoll. Was bayerischen Parteien nicht passt, dafür kämpfen nun die Menschen in Mecklenburg-Vorpommern. Dort läuft eine landesweite Unterschriften-Aktion für eine Mindestabstands-Regelung in Richtung 10 H. Im Gegensatz zu hier, wissen die Leute dort, wovon sie sprechen, denn dort gibt es so viele WKA, dass man uns den Überschuss liefern will. Übers Jahr gesehen wird dies im Sommer bei 30 % und im Winter bei 55 % liegen. In Irland wurden auf Druck des Gesundheitsministeriums WKA wegen nachgewiesenen gesundheitlichen Schäden bei zu wenig Abstand abgebaut, in Ostfriesland gibt es WKA, die nachts abgeschaltet werden müssen. Und das bei Höhen unter 200 Meter. Bei uns, doppelt so hoch wie die Frauentürme, Flügellänge 75 Meter.

Günter Braun Warngau

Ein Umwelt- und Energie-Referent von der ÖDP fragt laut, wem das 10 H-Gesetz nützt. Da werden Bürgerinitiativen als Schreihälse abqualifiziert, die nicht in der Lage seien, die Energiewende demokratisch umzusetzen. Was ist das nur für eine Einstellung? Hat sich der Herr Umweltreferent schon mal klar gemacht, wie viele Mitbürger durch zu dicht stehende Windräder krank geworden sind, wie viele Hundertausende von Fledermäusen, wie viele Groß- und Kleinvögel geschreddert wurden? Wie vielen Mitbürgern Haus und Grund entwertet wurden? Weiß Herr Keil eigentlich, dass man mit diesem Zappelstrom keine sichere Stromversorgung aufbauen kann? Das Einzige, was uns das EEG gebracht hat, ist eine drastische Stromverteuerung. Dieses Jahr müssen die Stromverbraucher zwangsweise zirka 27 Milliarden Euro (inkl. MwSt.) zahlen, für einen Strom im Wert von 4 bis 5 Milliarden. Wer kassiert den die anderen 22 Milliarden? Was passiert mit den Ungetümen, wenn die Förderung ausgelaufen ist? Offensichtlich versteht sich der Umweltreferent als Umweltzerstörer der schönen bayerischen Landschaft. Herr Keil möge sich mal die Küste anschauen oder Rheinland-Pfalz, da kann er weder Meer noch Weinlandschaften sehen vor lauter Windrad-Wälder. Ich freue mich, dass die 10 H-Regel wenigstens einen Teil unserer bayerischen Landschaft, Flora und Fauna nicht zerstört, sondern erhält.

 Dr. rer. nat. Uwe Erfurth Bad Kohlgrub

Der Bayerische Verfassungsgerichtshof hat entschieden: Die 10H-Regel verstößt nicht gegen die Bayerische Verfassung! Damit bleibt Bayern vor einer „Verspargelung“ durch Windräder weitgehend verschont. Das Landschaftsbild unserer Heimat, um das uns die ganze Welt beneidet, bleibt uns somit erhalten. Was für ein Segen für Natur, Mensch und Fremdenverkehr, denn die Menschen kommen nicht nur wegen einiger seltenen Tiere und Pflanzen, die es zu schützen gilt, sondern wegen der Schönheit unserer Natur! Es gibt so viele Möglichkeiten für saubere Stromerzeugung und für CO2-Ersparnis (Effizienzsteigerung, bessere Heizsysteme, modernste Wärmepumpen, Geothermie, kleinste bis große Blockheizkraftwerke, Gezeitenkraftwerke, Biomasseanlagen, usw. usw.) lasst uns nur ein wenig darüber nachdenken, diese modernisieren und verstärkt nutzen. Der Irrsinn, dass Wind- und Sonnenstrom im Sommer ins Ausland verschenkt werden muss, ja sogar draufgezahlt wird, damit uns jemand den Strom abnimmt, damit das Stromnetz nicht zusammenbricht, wird dadurch reduziert. Entwickeln wir endlich diejenigen Technologien weiter, damit ökologisch erzeugter Strom im großen Maßstab gespeichert werden kann. Macht Wasserstoff oder Methan daraus, damit der Irrweg der batteriebetriebenen E-Autos beendet wird, denn in den Rohstoffländern für diese Batterien werden die Menschen durch Konzerne der Industrieländer massivst ausgebeutet und die Landschaft und Natur in riesigem Maßstab vernichtet! Und wir haben dabei noch ein gutes Umwelt-Gewissen?

Dipl. Ing. Karl Schlicht Anzing

Pro und Contra Windräder; Außer Spesen nichts gewesen; Leserbriefe 12. und 11. Mai, Til Huber: „Feierabend für die Windkraft“, und Marcus Mäckler: Richter fällen Windkraft-Urteil; Bayern 10. und 9. Mai 

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