Debatte um AfD-Vize Gauland

Rudolf Ogiermann: Umzugshelfer; Medien 8. Juni, AfD-Vize attackiert erneut Nationalelf; Titelseite 4./5. Juni

Lieber würde ich die Spieler Boateng, Alaba und Ribéry als Nachbarn haben als manchen deutschen Politiker, speziell Herrn Gauland mit seiner unguten Einstellung zu Ausländern. 

Wolfgang Luksch Schliersee

Herr Gauland hat vollkommen Recht, wenn es sagt, der Profifußball ist keine Frage der nationalen Identität, sondern eine Geldfrage. Ich gestehe auch ganz freimütig, dass ich von einen schwarz-afrikanischen Nachbarn oder von einen Asylantenheim in meiner Nachbarschaft nicht sonderlich begeistert wäre. Es wird immer behauptet, die europäischen Staaten müssen wegen der in Europa geltenden Rechtslage und in der europäischen Werte und Moralvorstellungen die Flüchtlinge von der ganzen Welt ohne Obergrenze aufnehmen. Wenn das so ist, wäre es an der Zeit, diese Rechtslage und diese Werte und Moralvorstellungen schleunigst zu ändern. 

Bruno Magerl Dietramszell

AfD-Vize Alexander Gauland ist nur ein böser alter Mann, der geistig in seiner Vergangenheit verharrt und die Zukunft nicht begreift. Sein rückständiges Geschwafel einer glorreichen Vergangenheit ohne Akzeptanz der aktuellen globalen Veränderungen ist lächerlich und kann von niemandem ernst genommen werden. Der Mann ist starrköpfig und verbittert. Er ist nicht mehr imstande, sein Geschwätz von gestern zu erinnern und behauptet heute das Gegenteil - er lügt sogar ganz absichtlich seinen Anhängern in die Tasche. Ein ganz sicheres Zeichen eines verwirrten Menschen, der nicht mehr in der Lage ist zu checken, wie sich die Welt inzwischen verändert hat. Die AfD erreicht durch derart pressewirksame Eklats eine unverdiente Aufmerksamkeit, die gezielt für momentan aufbrausende Emotionen eingesetzt wird, die am Ende dem ganzen deutschen Volk schaden. Traurig, dass viele Menschen in unserem Land die schrägen Absichten der AfD nicht durchschauen.

 Gudrun Moll Gräfelfing

Die von Alexander Gauland eröffnete Diskussion zielt unweigerlich auf die Frage der Solidarität von Migranten zur neuen Heimat. Warum zelebriert sich Özil als gläubiger Muslim mit Photoshooting und ziert sich gleichzeitig die deutsche Nationalhymne zu singen? Warum sind Spiele der deutschen Nationalmannschaft gegen die Türkei in einem deutschen Stadium von der Fan-Unterstützung her wie Auswärtsspiele? Oder mit ernsterem Hintergrund: Warum können gesuchte Terroristen in Brüssel Molenbeek problemlos Unterschlupf finden, ohne dass es eine Meldung bei der Polizei gibt? Die Antwort ist relativ einfach: In der Wertigkeit von vielen dieser Menschen kommt zunächst die Religionsgemeinschaft, der Familienclan und das Herkunftsland. Erst mit weit geringem Stellenwert folgt die Solidarität zu den Aufnahmeländern. Daran ändert auch die hinterher geworfene zweite Staatsbürgerschaft nichts. Nicht umsonst sieht Erdogan die hier lebenden Migranten als 5. Kolonne seiner Türkei. Dass die deutsche Politik es bis heute versäumt hat die Solidarität zu Deutschland einzufordern und damit die Bildung von Parallelgesellschaften fördert, wird sich noch bitter rächen. Ein Vorgeschmack ist beispielsweise der zunehmende Antisemitismus, den wir vor wenigen Jahren noch glaubten, überwunden zu haben. 

Josef Sporer Seeshaupt

Es ist immer peinlich, wenn man selbst in O-Ton und Bild widerlegt wird. Was aber dieses Zitat betrifft: „Heute sind wir tolerant und morgen fremd im eigenen Land.“ So kann ich das Aufsehen, welches dieses Zitat erregte, nicht nachvollziehen. Die Geschichte lehrt anderes: zum Beispiel Libanon. Hier war mit der Aufnahme und Toleranz gegenüber den vertriebenen Muslimen die Folge: die christliche Mehrheit (Maroniten, Chaldäer usw.) gerieten in die Minderheit und werden von der Hisbolla getötet und vertrieben. Die Bekaa-Ebene ist bereits von Christen gesäubert! Die Tendenz setzt sich im vorderen Orient inklusive Türkei fort. Diese Toleranz ist somit erfahrungsgemäß tödlich. Drastischer formuliert und zeigt es das vor Jahrzehnten veröffentlichte Wahlplakat der Lega Nord, welche noch radikaler ist als die SVP (Südtiroler Volkspartei). Eine Hetze, wie sie Herr Gauland usw. erlebte, fand dort nie statt. Was auch noch interessant ist: Herr Prof. Michael Wolffsohn, der für eigene Territorien der jeweiligen ethnischen und religiösen Bevölkerung als Präventivmaßnahme vor Ort gegen Vertreibung ist, stellte erst kürzlich fest: Deutschland sei längst ein Vielvölkerstaat geworden, die deutsche Nation sei heute die Kommunikationsgemeinschaft Deutschland, und diese Raum- und Lebensgemeinschaft braucht Schutz. Nach innen und außen. Sie braucht einen Staat. Ihren Staat. Daher erscheint es logisch und legitim, dass sich Teile des ehemaligen deutschen Volkes gegen die oder eine weitere ethnische und religiöse Übernahme durch andere Völker und Religionen sperren.

 Ludwig Stemmer München

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