Medienspektakel

„Erstklassiger Journalismus“; Medien 29. April

Der ehemalige langjährige ZDF-Studioleiter Ulrich Berls warnte – laut einem Merkurbericht – anlässlich seiner Abschiedsrede vor einer emotionalisierten Nähe zu Themen der Berichterstattung. Wir sind die Chronisten des Zeitgeschehens und nicht die Einpeitscher, so der frühere in verantwortungsvoller Position gestandene Medienmann und dieser Aussage kann man grundsätzlich beipflichten. Wie so vieles im Leben, klaffen auch hier nicht selten Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander und selbst seriöse Medien sind davor nicht ganz gefeit. Jüngster Fall: Nicht Wochen, gleich Monate lang wurde die Affäre „Deutsche Bank Manager“ (Ackermann, Breuer, Fitschen) in den Medien künstlich hoch geschaukelt, teils hoch gepeitscht, dem Leser wurde der Eindruck vermittelt, hier zappeln gleich einige dicke Fische an der Angel. Was schlussendlich zur im Medienspektakel ausgearteten Affäre geworden ist, ist hinlänglich bekannt. Freispruch des Gerichts für alle Angeklagten auf der ganzen Linie ohne Wenn und Aber. Auch der Fall Christian Wulff, Vorgänger unseres derzeitigen Bundespräsidenten, verlief nach ähnlichem Muster. Ich denke und bin auch fest davon überzeugt, dass der Leser kritisch genug und selbst in der Lage ist, sich ein Bild zur angebotenen Berichtserstattung zu machen, respektive sie entsprechend einzuordnen.

Werner Gutmann Oberschleißheim

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