Die Flüchtlinge arbeiten lassen

Das darf doch nicht wahr sein.

Heute Morgen bin ich schon explodiert, bei einem Bericht des ZDF aus Templin, wo es einem jungen Mann aus Afghanistan ganz ähnlich geht. Von den 300 Flüchtlingen, die dort untergekommen sind, haben es 11 geschafft/waren begabt und motiviert genug, einen Ausbildungsvertrag zu ergattern – und von diesen soll einer abgeschoben werden. Allerdings will sich dort der Bürgermeister (Die Linke) für den Mann einsetzen und hat eine Einzelfallentscheidung avisiert. Ist so etwas in Bayern nicht möglich? Ihr Bericht macht mich wirklich traurig und wütend. Erst hieß es, wie wunderbar es sei, wenn lauter junge, begnadete Fachkräfte unser müdes Land auffrischten. Dann erschrak man, weil da nicht nur Fachkräfte kamen. Macht ja nix. Dann bildet man sie eben aus. Und was passiert? Die Begabten, die Willigen, die Motivierten schickt man zurück. Dass der Irak kein sicheres Herkunftsland ist, haben ja die jüngsten Vorfälle gezeigt – warum muss Mohammad zurück? Oder Khadim, der vermutlich besser Deutsch spricht als die Idioten, die meine Facebook-Kommentare mit deutschnationalen Hassmails beantworten? Das kann man doch so einfach nicht hinnehmen! Was ist mit der Macht der Medien? Sehen Sie da keine Chance?

 Dr. med. Peik Volmer Hamburg

Wer den Artikel gelesen hat, hat bestimmt den Bürokratiehengst laut wiehern hören! Drei junge Asylbewerber haben deutsch gelernt und einen Ausbildungsplatz bekommen. Nun sollen sie vor Ende der Ausbildung abgeschoben werden. Sie haben hier Steuern und Sozialversicherungen bezahlt, haben ihren Lebensunterhalt selbst getragen. Engstirnige Sachbearbeiter, noch engstirnigere Gesetze von unfähigen Politikern gemacht, sorgen dafür, dass in ihrer Heimat wieder keine Perspektive haben, die sie mit einer ab= geschlossenen Ausbildung gehabt hätten. Grüßt euch Gott, Schildbürger! Nun können Bürohengste und -stuten sagen, es geht nach dem Buchstaben des Gesetzes; schließt aber das Gesetz den Menschenverstand aus? Diese Fälle hier liegen im Promille-Bereich. Gebt ihnen die Chance ihre Ausbildung zu beenden und dann evtl. hier zu bleiben. Vielleicht wird dann auch Herr Zetsche von Mercedes über seinen Schatten springen und Asylbewerbern, statt vollmundiger Worte, eine Ausbildung ermöglichen. So jedenfalls, liebe Politiker, ist euer Gerede von Integration nur dummes Gelaber und keinen Deut wert! 

Holger Mairoll Kolbermoor

Wen wundert es noch, dass sexuelle Übergriffe durch junge männliche Flüchtlinge in Köln und jetzt in Schweden für Aufregung sorgen? Aufgrund nicht nachvollziehbar irrwitziger Vorschriften werden die in diesem Alter sexuell potenten Männer dazu verdonnert, in Massenunterkünften eine Ewigkeit ohne jegliche körperliche Beschäftigung auf ihre Aufenthaltsgenehmigung und Arbeitserlaubnis zu warten. In dieser schier unerträglich langen Wartezeit laden sich auf ganz natürliche Weise die auf Hochtouren arbeitenden Hormonspiegel dieser Männer derart auf, dass sie kaum mehr unter Kontrolle gehalten werden können. Würde man Gesetze schaffen, wo diese jungen Männer auf ganz natürlichen Wegen temporär ihre überschüssigen Körperkräfte durch ganz einfache körperliche Arbeitseinsätze auch ohne großartige Intelligenz oder Sprachkenntnisse abarbeiten dürften, könnten sicher die meisten sexuellen Übergriffe verhindert werden. Was ist sinnvoller im Land der Dichter und Denker: gesunder Menschenverstand oder sture Bürokratie?

 Gudrun Moll Gräfelfing

Ich kann Frau Sonja Zayers Meinung zum Thema Arbeitslosigkeit nicht ganz teilen. Zum einen zählt Deutschland, verglichen mit anderen Ländern zu jenen mit der geringsten Arbeitslosigkeit und Bayern ist diesbezüglich geradezu beispielhaft. Zum anderen verfügen Menschen über 50 in der Regel nicht mehr über zuviel überschüssige Energie, die ausgelebt und abgebaut werden muss, wie das bei jungen Menschen der Fall ist. Wer also könnte unserer Gesellschaft mehr Probleme verursachen? Mit Sicherheit die jungen, vor Tatendrang strotzenden aber beschäftigungslosen Migranten. Wir müssen ihnen – da sie ja nun einmal hier sind – die Chance geben, sich ihr Leben durch Arbeit selbst zu finanzieren, das festigt ihre Selbstachtung und erleichtert ihnen die Integration, auch in anderen Bereichen. Ansonsten wird es zu immer mehr rechtsfreien Räumen kommen, wie sie in manchen Großstädten bereits auf beängstigende Weise vorhanden sind. Am Schlimmsten ist Vorverurteilung. Vielleicht hat mancher Nachkriegs-Deutsche im Ausland schon einmal den Stempel „Nazi“ aufgedrückt bekommen. Wenn ja, weiß er, wie verletzend das ist. Wäre man dergleichen ständig ausgesetzt, würden sich möglicherweise auch in uns Zorn- wenn nicht Hassgefühle gegen eine derartige Voreingenommenheit aufbauen.

 Annemarie Fischer Wielenbach


Thomas Radlmaier und Carina Zimniok: Verdammt zur Arbeitslosigkeit; Im Blickpunkt 6. Juli, Deutsche sind ebenfalls betroffen; Leserbriefe 7. Juli

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