Tipps für die Notfall-Speisekammer

Die veröffentlichte Liste ist ein schlechter Witz und total realitätsfern.

Hierzu nur eine herausgegriffene Empfehlung: 28 Liter Mineralwasser pro Person. Bei einem 6-köpfigen Haushalt ergäbe das insgesamt 168 Liter. Mein persönlicher Notvorrat als Teil der Kriegsgeneration sähe aus Erfahrung total anders aus, nämlich so: 1. funktionsfähiger Holzkohlengrill, damit man bei Gas- und Stromausfall auch noch kochen kann. 2. Lebensmittel: Mehl, Zucker, Milchpulver, Nudeln, Reis, Grieß/Nockerlgrieß, Suppenwürfel, Eipulver, ungeschälte Kartoffeln, Obst-, Gemüse- und Fleischkonserven, Butter, Margarine und Speiseöl, Kaffee, Tee, Fruchtsirup, Trocken- und Frischobst (ohne die nicht lange haltbaren Bananen), Nüsse, Knäckebrot, Zwieback, Knabbergebäck, H-Milch und Mineralwasser. Soweit also meine Notfallplanung. Die von der Bundesregierung aufgestellte Empfehlung ist das Papier nicht wert und schon gleich gar nicht dem darauf verwendeten Zeit- und Kostenaufwand der Behörde!

 Gisela Aeckerlein München

Aufrufe dieser Art bestätigen schockierend eine politisch längst eskalierte Situation. Plötzlich hebt sich der weichzeichnende Nebel vermeintlicher Geborgenheit, und man sieht sich jäh am Rand einer Steilküste. 

Friederike Karsten München

Hurra, das Sommerloch ist zu – dank unserer Regierung. 

Waltraud von Fuchs-Müller Taufkirchen

Ist es schon bald wieder soweit? Denn solche Zeilen lese ich überhaupt nicht gerne. Als Kriegskind habe ich das Sirenengeheul noch heute in den Ohren und deshalb auch nie verstanden, dass sie kurz nach dem verheerenden Zweiten Weltkrieg jeden Samstag gegen Mittag uns schon wieder bis heute zugemutet werden. Und zwar mit der dümmlichen Begründung, dass man dies dem Test dieser Geräte schuldet. Als wenn es hierfür keine anderen technischen Möglichkeiten gibt, deren Funktionsweise laufend zu testen und außerdem heulen sie sowieso schon bei jedem Feueralarm auf. Aber dem gutgläubigen Volk kann man wohl alles verkaufen und das Horten von Lebensmitteln reicht im Falle eines Falles sowieso nur von 12 bis Mittag. Im Übrigen kann der Mensch bei ausreichendem Trinkwasser ohne Weiteres mehrere Wochen sehr gut leben, eine solche Fastenkur soll sogar für manche Menschen sehr gesund sein. Jedenfalls diese Beruhigungspille bringt – wenn es mal wieder in der Geschichte soweit ist – so gut wie nichts. Fazit: Wohl dem, der einen Acker mit Quelle und einen kleinen Wald hat. 

Axel C. Baumgart Rottach-Egern

Bisher wurde die Angstmache primär der AfD zugeordnet. Jetzt scheint die Bundesregierung diese selbst als Rezept entdeckt zu haben, um die Bürger wahltechnisch zu disziplinieren. Schon klar: Kriegsangst killt Wechselwünsche in der Politik. Außerdem lenkt es von den wahren Problemen ab. Erdogans 5. Kolonne die millionenstark bereits im Land ist mit 6000 professionellen Informanten und unzähligen Hasspredigern. Hunderttausende unregistrierte Einwanderer, darunter zahllose IS-Anhänger. Merkels immer noch offene deutsche Grenzen und ein europäischer Grenzschutz der diesen Namen nicht verdient. Merkels Flüchtlingspakt vor der Explosion. Rechte und linke Extremisten nehmen zu, wovon die linken Brandbombenwerfer gerne als Kämpfer gegen die Rechtsradikalen glorifiziert und toleriert, ja oft sogar unterstützt werden. Eine personell dezimierte Polizei und eine kaputtgesparte Bundeswehr die im Inland kaum helfen kann geschweige denn darf. Dazu eine schwarze Null die in Wirklichkeit Billionen an Verschuldung, Investitionsstau und Flüchtlingskosten verschleiert. Ja man sollte ein paar Konservenbüchsen mehr zu Hause horten. Nicht wegen Gefahr vom Russen, sondern wegen der Unfähigkeit unserer Politiker, die überbordende Gefahr einzugestehen, die sich im Inland ausbreitet und mit unterschwelligen Kriegsszenarien kaschiert werden, statt zuzugeben, dass es ausschließlich um die verlorene Innere Sicherheit geht. Der Aufruf ist ein erschreckendes Armutszeugnis und Verzweiflungstat der Groko. 

Jürgen Brendel Dachau

Der Aufruf der Regierungsparteien an die Bevölkerung, sich gegen Krisen für einige Tage mit Nahrung und Wasser einzudecken, ist nur noch lächerlich und zeugt davon, dass die meisten der Befürworter dieser Initiative wenig Ahnung von Notzeiten und dem Erfindungsgeist der Bevölkerung haben. Ich nehme an, dass ein Großteil der Bevölkerung sowieso so viele Lebensmittel und Getränke bereits zu Hause hat, dass ein paar Tage überstanden werden können. Selbst wenn der Strom ausfällt, könnten Vorräte in der Tiefkühltruhe mit Holz- Gas- oder anderen Brennstoffen gegart oder auch durch Einwecken länger haltbar gemacht werden. Nudeln, Reis, Kartoffeln hat wohl fast jeder für diesen Zeitraum von 10 Tagen vorrätig. Was soll also diese Kampagne? Da durch Fehler der Politik die kleinen und mittleren Bauernhöfe gestorben sind, wäre eine Versorgung der Bevölkerung wie nach dem 2. Weltkrieg nicht mehr gewährleistet. Deshalb wäre eine staatliche Planung für eine längere Krisenzeit wichtig: Unsere Supermärkte quellen über vor Nahrungsmitteln. Viele davon sind lange haltbar. Diese müssten vom Staat schnell vor Übergriffen geschützt werden, die es sicher bald geben würde. Dazu müsste eine gerechte Erfassungs- und Verteilungskampagne erfolgen. Wir brauchen keine klugen Ratschläge, sondern eine kluge Versorgungspolitik. 

Otto Kellermann Moosinning

Carina Zimniok und Stefan Sessler: Dauerwurst und Bunker gegen die Angst; Im Blickpunkt 23. August

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