Liebe Leser,

heißt es „es brennt mir auf den Nägeln“ oder „es brennt mir unter den Nägeln“?

Die von mir konsultierten Wörterbücher lassen beide Varianten zu. Die Bedeutung dieser Redewendungen ist ohnehin die gleiche: eilig, dringend sein, drängen. Nur die etymologischen Erklärungen, wie die Redewendung entstanden ist, gehen auseinander. Zum einen heißt es von einer Kerze die auf dem Fingernagel brennt. Oder einer Kerze, die auf dem Nagel des Kerzenhalters steckt. Oder von einer mittelalterlichen Foltermethode, jemandem einen Span unter den Nagel zu treiben und abzubrennen. Somit hat sowohl unser Leser Eberhard Koenig Recht („unter“ den Nägeln: Das stammt aus Zeiten, als man Folteropfern Holzspäne unter die Fingernägel trieb und diese dann anzündete, was sie gesprächig machte.), als auch unser Kommentator Lorenz von Stackelberg mit seinen „auf“ den Nägeln.

Christian Vordemann Redaktion Leserbriefe

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