Durch Erpressung verspielen sie Sympathie

Lisa-Marie Birnbeck und Peter T. Schmidt: Flüchtlinge im Hungerstreik; München 2. November

Es reicht! Die Verantwortungslosigkeit unserer Stadtspitze, dieses Camp zu genehmigen/akzeptieren ist bodenlos – wie viele Bürger sollen alleine aufgrund dieses Vorganges noch in die Arme der AfD getrieben werden. Man muss sich nur mit den Passanten dort unterhalten? 

Maria-Luise Steiner-Muschiol München 

Wieder einmal versuchen Flüchtlinge ein Bleiberecht durch (erpresserische? Maßnahmen) Hungerstreik zu erreichen. Ob sich dadurch die von Herrn Elyas M’Barek erfahrene Fremdenfeindlichkeit verringert, oder ob vorhandene, glühende Aggressionen gegen Menschen fremder Herkunft zum Lodern gebracht werden, sollte man den nahrungsverweigernden Personen zu überdenken geben. 

Friederike Karsten München 

Der Hungerstreik am Sendlinger-Tor-Platz, organisiert durch „Flüchtlings-Kampf für Freiheit“ ist keine genehmigte Versammlung, sondern Erpressung – und durch Erpressung erreicht man nichts. Der Rechtsstaat kann ihnen nichts versprechen, was nicht rechtens ist. Das ist auch gut so. Die Flüchtlinge wissen auch ganz genau, dass ihnen kein gesundheitlicher Schaden entsteht, den der Staat, den sie gerade erpressen, wird ihnen rechtzeitig helfen. Aber in erster Linie schadet diese Erpressung den Flüchtlingen selbst, sie verspielen viel Sympathie und Akzeptanz. Bei allen Rechten von Flüchtlingen, sie brauchen vor allem Sympathie und Akzeptanz der Bevölkerung und die erreicht man nicht durch Erpressung. 

Bernd Hunck Grünwald

Ich habe mir die Mühe gemacht und bin nach München gefahren, um Kontakt mit den Flüchtlingen zu bekommen. Dies habe ich auch vor Ort erwähnt, mit der Frage, was es für sie bedeutet: Kein Mensch ist illegal. Zunächst war es schwierig, einen entsprechenden Gesprächspartner, sprich Flüchtling zu finden. Dann haperte es mit der Sprache. Durch Übersetzen kam ich auch nicht weiter, weil der Dolmetscher (Deutscher) immer seinen eigenen Beitrag gleich mitlieferte. Ein Flüchtling nach dem anderen verdrückte sich leise, bis ich allein dastand. Mit einem weiteren deutschen Verantwortlichen kam ich ins Gespräch, der mir rundrum erklärte, dass er den Staat ablehne und zurzeit keine Arbeit hätte. Dann fiel er mir ständig ins Wort, um mich nach einiger Zeit vom Platz verweisen zu wollen. Die Flüchtlinge nahmen keinen Notiz von mir, es kam eher zu einen Streit untereinander. So hatte ich den Eindruck, sie seien mit sich so beschäftigt, dass sie keinen großen Wert darauf legten, dass sich jemand wirklich für ihre Probleme interessierte. Ein weiterer deutscher Verantwortlicher (auch keine Arbeit, angeblich Akademiker, jetzt Hartz IV) erklärte mir ein paar Ansichten von Karl Marx und Kollegen mit dem Rat, ich solle mir ein paar Videos über den Kapitalismus und seine Folgen im Internet ansehen. Nach einem letzten verzweifelten Versuch, einen Asylbewerber zu sprechen, verließ ich ziemlich frustriert den Ort mit der Erkenntnis, dass die Asylbewerber für andere Zwecke instrumentalisiert werden.

 Günther Kirscht Grünwald

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