Hilfe für die Flüchtlinge

Hilfe für Afrikaner in Afrika; Leserbriefe 1. September, Katrin Woitsch: Eine Mission der Menschlichkeit; Bayern 31. August

Es ist ganz sicher eine tolle Arbeit, die da von den Rettern im Mittelmeer geleistet wird, und es ist auch keine Frage, dass es eine Notwendigkeit ist, die Flüchtlinge in Seenot von ihren sinkenden Booten zu retten. Das Tragische dabei ist nur, dass die Helfer zu Handlangern der Schleuser werden. Die Rettung aus Seenot gehört doch längst mit zum Angebot der Schleuser für die Überfahrt. Nach dem Motto: Unsere Boote sind zwar schlecht, aber nach der Hälfte der Strecke werdet ihr sowieso gerettet. Je mehr Rettungsaktionen stattfinden, desto mehr Menschen machen sich auf die gefährliche Reise. Profitieren tun davon in erster Linie die Schleuser. Selbstverständlich muss eine Rettung weiterhin stattfinden. Aber es sollte mehr darüber nachgedacht werden, wohin die Geretteten gebracht werden. In der Ägäis hat sich die Zahl der Bootsflüchtlinge und damit auch der Toten drastisch reduziert, als die Rückführung in die Türkei beschlossen wurde. Und in Italien haben sie genug Probleme, nach dem letzten Erdbeben, für die Unterbringung ihrer Bevölkerung und den Wiederaufbau der zerstörten Städte zu sorgen. Europa hat in dieser Krise sowieso versagt und die selbst ernannte Europakanzlerin hat maßgeblich dazu beigetragen. 

Helmut Lederer Wolfratshausen

Es wurde bereits konträr über die Verwendung der Steuermehreinnahmen (18 Milliarden Euro) debattiert. Dort wo die Gelder ankommen sollten, nämlich beim deutschen Steuerzahler, werden diese im Ansatz der Lippenbekenntnisse auf dem Scheiterhaufen der Bürokratie enden. Unsere Politgrößen lamentieren und konstatieren gebetsmäßig über die Flüchtlingspolitik, aber was passiert? Es wird auch leidenschaftlich über Fluchtursachen diskutiert, aber was passiert? Renzi und Tsipras haben bereits ein massives finanzielles Problem! Wie soll es ihnen gelingen, diese Massen an Flüchtlingen menschenwürdig zu versorgen? Man unterstützt sich gegenseitig unter EU-Freunden, die in Not geraten sind - oder? Nur Frau Merkel müsste ihr bisheriges Manifest in ein neues Credo umwidmen – ich tu´s! 

Eduard Batista Dachau

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