Studiengebühren, aber kostenfreier Kindergarten

„Studiengebühr muss bleiben“; Leserbrief 18. Januar

Ich kann die Freude der Studenten und ihrer Eltern über ein jährliches 1000 Euro-Geschenk sehr gut verstehen. Keinerlei Verständnis habe ich für die Arroganz der Initiatoren und Befürworter des Volksbegehrens. Für sie beginnt Bildung offensichtlich erst in der Hochschule. Ein Blick in die Aus- und Weiterbildungsbedingungen von Meister- und Fachschulen (z. B. der Physiotherapeuten, PTA, Altenpfleger usw.) zeigt, dass monatlich mehr als 100 Euro an Schulgeld gezahlt werden muss. Zudem können die Absolventen dieser Schulen keine hohen Einkommen erzielen. Natürlich muss die Finanzierung von Bildungseinrichtungen gewährleistet werden. Dabei belastet die Co-Finanzierung über Studiengebühren „nur“ die Nutzer des Angebots, die ausschließliche Steuerfinanzierung belastet alle Steuerzahler, auch die Mutter, die an der Supermarktkasse ihr Familieneinkommen aufbessern muss. Bildung ist in jedem Lebensalter wichtig, deshalb plädiere ich für die Beibehaltung der Studiengebühren und für den kostenfreien Kindergartenbesuch für alle Kinder.
Anna M. Stark
Gmund

Meistgelesene Artikel

Warum soll der Sparer sein Geld der Bank noch anvertrauen?

München - Bezugnehmend auf die Berichterstattung zu Obergrenzen von Bargeld (Wochenendausgabe, 13./14. Februar)
Warum soll der Sparer sein Geld der Bank noch anvertrauen?

"Einfacheren Weg wählen"

München - Ich finde es wunderbar, wenn mit innovativen Ideen junge Personen für die Polizei beworben werden.
"Einfacheren Weg wählen"

"Kein Fall für den Staatsanwalt"

München - Den Artikeln "kein Fall für den Staatsanwalt" kann ich in vollem Umfang zustimmen. Wo sind die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft und deren Ergebnisse bei den …
"Kein Fall für den Staatsanwalt"

Den richtigen Weg eingeschlagen

„Mehrheit stimmt zu“ und „Nicht nur eine Minderheit“; Leserbriefe 11. und 9. Februar
Den richtigen Weg eingeschlagen

Kommentare