Löwen-Trauma

Ein eigenes Stadion ist nötig; und: Spieler gefordert; Leserbriefe 6. Oktober

Jeder Löwen-Fan sollte doch allmählich wissen, dass sich das Löwen-Trauma ohne kämpfende sowie ergebnisorientierte Spieler nicht lösen lässt. Hier hat der Leser Manfred Knaller total Recht, denn die ewige Diskussion über ein fehlendes bzw. neues Stadion, Trainerprobleme und Machtgerangel in der Führungsriege etc. kann man längst nicht mehr hören. Es ist alles so überflüssig wie der berühmte Kropf – so lange die Spieler nicht endlich mit Siegtoren in Vorleistung gehen. Hier ein neues Stadion als notwendig zu deklarieren, ist – bezogen auf die bisherigen Spieler-Leistungen – schlichtweg unangemessen, ja ungehörig. Denn auf welchen Platz gespielt wird, ist ja letztendlich wurscht. Besser wäre, die längst fälligen Tore zu schießen. Das hat übrigens der (oft geschmähte) FCB gut vorgemacht und ist dabei nicht schlecht gefahren, denn sonst könnten die 60er nicht im sogenannten Arroganz-Tempel (was ja gerade nicht das schlechteste Spielfeld ist) auflaufen. Also gemach, gemach, lieber Herr Ertelt, weil ohne entsprechend gute Ergebnisse aus den 60 000 Zuschauern im erträumten Neu-Stadion ganz schnell vielleicht nur noch 20 % davon übrig bleiben, die sich weiterhin miserable Spielerleistungen zumuten wollen. 

Reinfried Beer Berg

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