Wenig Verständnis für streikende Flüchtlinge

Lisa-Marie Birnbeck und Peter T. Schmidt: Flüchtlinge im Hungerstreik; München 2. November

Es ist fast nicht mehr zu ertragen! Eigentlich dachte ich, wir hätten einen Rechtsstaat, um die eigenen Bürger zu schützen. Jetzt sehe ich aber, dass unser Rechtsstaat sich von Erpressern erpressen lässt. Ein sogenannter Flüchtling ist auf der Intensivstation! Auf wessen Kosten bitte? Warum macht man das? Wenn ich mir diese sogenannten Flüchtlinge im Bild ansehe, dann sind sie alle wohlgenährt. Die könnten also leicht wochenlang überleben von ihren Fettdepots, ohne ins Krankenhaus, geschweige denn auf die Intensivstation zu müssen. Vielleicht gibt es schwerwiegende Fälle von Bürgern, die keinen Platz auf der Intensivstation finden, weil Fälle, wie oben beschrieben, die Kapazitäten blockieren. Wohin soll das denn alles noch führen? Die Antwort auf diese Frage sollten sich die Verantwortlichen stellen, aber die denken doch nur bis zum Tellerrand.

 Christa Schweizer Alling

Eine deutschlandweit tätige Demonstrantengruppe „Refugee Struggle for Freedom“ unter der Leitung von Agitator Adeel Ahmed hetzt Flüchtlinge auf damit diese für etwas demonstrieren – absolutes Bleiberecht – was ihnen unser Staat nicht zusagen kann und darf und kritisieren ihre Lebensverhältnisse in Deutschland. Sie haben alles, was sie bei sich zu Hause nicht hatten und was manchem unserer verarmten Bürgern fehlt. Essen,Trinken,warme Kleidung,warme Unterkunft mit Betten. Aber das genügt unseren Gästen nicht. Ohne Anspruch wollen sie es noch besser haben. Also Hunger- und Durststreik. Die Folgen sind Einweisung in Krankenhäuser und Intensivstationen (anschließender Kuraufenthalt?). Ich habe für diese Aktion kein Verständnis mehr. Jeder soll und darf unser Land verlassen, wenn es ihm bei uns nicht gefällt. 

Walter Mangstl Zorneding

Zu diesem Problem und dem angekündigten Hungerstreik habe ich eine andere Meinung, als die, die von einigen Betroffenen veröffentlicht wurden. Zuerst möchte ich betonen, dass ich weder politisch links noch rechts angesiedelt bin. Ich wohne selbst neben einem Haus in dem Asylanten wohnen und kann bestätigen, dass diese Personen keinerlei Probleme machen. Im Gegenteil, sie sind freundlich und höflich und sehr zufrieden mit ihrer Unterkunft. Was mich aber wegen dieser Demonstration in München sehr aufregt, ist die Tatsache, dass hier Flüchtlinge schamlos von sogenannten Aktivisten benützt werden mit der Absicht, die Bürger zu verärgern und noch fremdenfeindlicher zu stimmen. Der Sprecher der Aktivistengruppe „Flüchtlingskampf für Freiheit“ Abdeel Ahmed, der ja schon 2013 und 2014 groß in Erscheinung trat, hat auch dieses Mal seine Gruppe fest im Griff. Sie benutzen die Not der Flüchtlinge und verfolgen hauptsächlich ein Ziel, nämlich die Bevölkerung noch fremdenfeindlicher zu stimmen, was ihnen auch meist gelingt. Diesen Aktivisten ist doch ganz egal, was mit den Flüchtlingen nach Beendigung der Aktion geschieht. Man tut den benutzten Flüchtlingen unrecht, wenn man sie beschimpft und hasst. Ich habe noch nie gehört, dass unsere Verantwortlichen einmal nachforschen, wer diese Aktivistengruppen eigentlich finanziert? Für mich sind nicht nur sogenannte linke, sondern auch überwiegend rechte Aktivisten hier am Tatort. Auch wundert es mich, dass bei diesem, aber auch beim vorherigen Hungerstreik jemals ein Aktivist oder eine Aktivistin wegen Gesundheitsproblemen ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen musste. Flüchtlinge dürfen ja ruhig kollabieren, Hauptsache den Anstiftern geht es gut. Ich hoffe nur, dass nach Ende dieses organisierten Saustalls, nicht die Flüchtlinge alles ausbaden müssen. Sie sind die Opfer von eiskalten Aktivisten geworden und können nichts dafür. Das Fazit für mich ist, dass im Hintergrund dieser Aktivistengruppen links und rechts populistische Organisatoren (auch Parteien) stecken. Dieser ganze Zirkus schadet allen Ehrenamtlichen, die seit Jahren versuchen, die Flüchtlingsprobleme zu bewältigen. Gibt aber gleichzeitig Parteien wie der NPD und AfD Futter für ihre Kommentare.

 Werner Friess Hohenkammer

Von den Demonstranten am Sendlinger-Tor-Platz ist kein Teilnehmer unterernährt und muss hier bei uns um sein Leben fürchten. In den Herkunftsländern der Asylbewerber, wäre so manches Kind mit einem Stück Brot und einer Tasse voll Milch am Tag schon zufrieden. Warum demonstrieren Befürworter und die Asylsuchenden nicht gemeinsam gegen die Zustände und die diversen Fluchtursachen, die in den verschiedenen Herkunftsländern herrschen? Wir sollten gemeinsam für ein Recht auf Frieden und Freiheit auf der gesamten Erde, gegen die militärische Aufrüstung, den Terror und die vielen Kriege, einstehen. Hier in unseren Breiten kann schon mal schnell eine Demo und ein Hungerstreik veranstaltet werden, macht man das Gleiche in den Länder, wo die Flüchtlinge herkommen, kein Mensch würde sich etwas scheren und ob da ein Arzt zur Stelle wäre, fällt man vor lauter hungern ins Koma, ist doch äußerst fraglich? Da landest du schon eher im Gefängnis oder man geht auf der Straße zu Grunde. Nun sind wir doch momentan zufrieden, dass noch keine Bomben auf unsere Köpfe fallen und wir noch alle genug zu Essen haben. Dankbarkeit ist eine Tugend, die man auch lernen kann! 

Karlheinz Dettweiler Haimhausen

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