Kapazität verdoppeln

Carmen Ick-Dietl: Verkehrsinfarkt mit Ansage; München 12. Mai

Wieder einmal sind die Verkehrsstrategen der Landeshauptstadt weit weg vom Geschehen, der Realität und Kreativität. Bereits bei der Planung des Richard-Strauss- Tunnels hatte man die zukünftige Killerampel an der Ifflandstraße übersehen. Die viel zu kurze Rampe und zu enge Kurven bei der Einfädelung der Garmischer Autobahn in den Luise-Kisselbach- Tunnel spricht Bände. Im Petueltunnel sind die Fahrstreifen zu schmal geplant. Die Aufzählung ließe sich beliebig fortsetzen. Zur Abwendung eines Verkehrsinfarkts im Münchner Nordosten hätte ich einen noch bis zum Baubeginn machbaren Vorschlag: Mit neuen Straßenmarkierungen könnte man die wichtigste Ausweichroute über den Föhringer Ring als Alternative ertüchtigen. Auf dieser Straße mit Überbreite ließe sich ohne Probleme eine weitere Fahrspur Richtung Westen einrichten, und somit die Kapazität verdoppeln. Man sollte das auch für die Zukunft bis zum in weiter Ferne liegenden Ausbau so beibehalten, um dem hohen Verkehrsaufkommen gerecht zu werden.

Wolfgang Oelke München Bogenhausen

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