Wasser auf die Mühlen der Populisten

Georg Anastasiadis: Krieg in der CSU; Kommentar, Til Huber: Partei in Gefahr; Politik 9. November

Wie klein doch die Welt ist. Da wird in den USA versucht, einen neuen Präsidenten zu bestimmen. Bei der Auswahl ist keiner dabei, bei dem man nicht mindestens ein sehr ungutes Gefühl hat. Und dann die CSU: Hier tut man so, als ob mit den zwei Typen, Seehofer oder Söder, die Partei später einmal weiteren Schaden erfahren wird. Beide sind doch gleich: Sie reden in Bayern anders als sie in Berlin handeln. Seehofer konnte bei einer Weihnachtsveranstaltung die Zahl 3.014.237 nicht vorlesen und gebietet trotzdem über Milliarden, und Söder? Reden wir nicht darüber. Also zwei Kandidaten und beide ungeeignet für eine Führungsposition! Also sind doch im großen Bayern und im kleinen Amerika die Probleme mit den Chefs die gleichen.

 Joachim Weiss Freising

Ob unsere beiden eitlen CSU-Streithansl es wohl überhaupt mitbekommen haben? In den USA waren Wahlen und das Ergebnis ist Wasser auf die Mühlen der Populisten in unserem Lande. Auch wenn ich nicht unbedingt das Trump-Weltuntergangs-Szenario teile (er ist ja schließlich kein politischer Allein-Unterhalter), die Welt wird sich auch für uns spürbar verändern (Globalisierung, EU-Politik, gesellschaftliche Spaltung, Russland, Türkei, Flüchtlingspolitik, etc.). Was sich nicht ändern wird, ist, unsere Partnerschaft bzw. Abhängigkeit mit/von USA und EU. Insofern hoffe ich, dass sich der Blick unseres Ministerpräsidenten und unseres Heimatministers schnellstens über die Grenzen Bayerns und ihres sehr engen Pöstchen-Horizonts hinaus bewegt. Sicher werden sie ihre Anti-Merkel-Hetze-Kampagne überdenken, wenn die Kanzlerin (Trump kann mit ihr und ihrer Flüchtlingspolitik überhaupt nichts anfangen) zur nächsten Bundestagswahl nicht mehr antritt. Für mich ist dies wenigstens eine Option, warum sie die USA-Wahl abgewartet hat. Lieber Herr Seehofer, der Heimatminister geht ja bekanntlich nicht nach Berlin, Sie stehen doch sicher als Retter Deutschlands zur Verfügung, oder? Ich wenigstens sehe keine adäquate Alternative zu Merkel in der Union. Aber Sie könnten dann endlich alles realisieren, was die Kanzlerin an CSU-Vorschlägen nicht umgesetzt hat. Die Chance Ihres Lebens. Ich wünsche Ihnen jedenfalls beim Umsetzen viel Erfolg. 

Franz Knossalla Obersöchering 

Der Herr Vorsitzende der CSU sollte mal nachdenken, Bäume wachsen nicht in den Himmel, wer hoch hinauf steigt fällt auch weit runter. Ein guter Rat: Unterbinden Sie die hinterfotzigen Intrigen gegen einen Minister im bayerischen Kabinett! Denken Sie daran, Franken und andere Bayern mögen Ihre Intrigen nicht! Wenn aufgrund Ihrer Querelen Ihre Partei abstürzt, haben nur Sie Schuld. Wäre doch weniger gut, wenn Sie so in die Geschichte eingehen. 

Klaus Bröckermann Planegg

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