Tödliches Gift

Dirk Ippen: Pflanzenschutz- Rückstände – auf die Menge kommt es an; Kolumne Politik 4./5. Juni

Die Verharmlosung von Glyphosat scheint leider systematisch, besonders auch um der Firma Bayer (mit Monsanto) einen Riesengefallen (mit riesiger zusätzlicher Einkommenssicherung für die Zukunft) zu sichern. Man muss sich doch nur mal kurz über Glyphosat informieren: Glyphosat (völlig irreführend als Pflanzenschutzmittel bezeichnet) tötet schnell alle Pflanzen (über die Blätter, es ist ja Agent Orange, das Kampfgift, mit dem beim Vietnamkrieg die Wälder entlaubt wurden). Ein Gift, das Pflanzen tötet, kann doch für niemanden ungefährlich sein! Dass dann nur noch resistente Pflanzen von Monsanto/Bayer auf diesen vergifteten Äckern wachsen, hilft diesen Giftfirmen noch zusätzlich, weil die ja auch gleich den gift-resistenten Samen, genmanipuliert, liefern. Dann brauchen wir also nur noch eine Firma (Bayer?), die auch die Menschen dagegen immun machen kann. Oder wir lösen die Probleme der Zukunft indem wir weitermachen wie bisher und gleich alle Natur vergiften, also auch die Menschen. Sämtliche geldgierigen Diskussionen über die weitere Zulassung dieses Umwelt-, Pflanzen-, Tier- und Menschengiftes müssen sofort beendet werden, und Glyphosat muss verboten werden! Dass sich die Bundesregierung auch hier wieder der Vernunft verweigert, kann ja auch nur durch Lobbyismus von Bayer/Monsanto gesteuert sein. 

Günter Fries Ebersberg

Das mit den Pflanzenschutzmitteln sehe ich nicht so. Es bestünde auch die Möglichkeit den Boden vorher mechanisch zu bearbeiten ( mit dem Grubber) und so das Glyphosat einzusparen. Da bei diesem Mittel der Verdacht besteht, dass es krebserregend ist, sollte es sofort aus dem Verkehr gezogen werden, alleine schon auf den Hinblick der Gesundheit unsere Kinder und Enkel. Hier muss ich an den Ausspruch von Sir Peter Ustinov denken „Die Welt gehört nicht uns, sondern wir haben sie von unseren Kindern geliehen bekommen“. Sehen sie sich nur einmal unsere Maisfelder an, ist ihnen schon einmal aufgefallen, dass hier nichts anders wächst als Mais, der Acker ist eigentlich vollkommen unkrautfrei. Dieser Anbau schädigt unser Grundwasser (und die Mittel die während des Wachstums eingesetzt werden töten Bienen), es wird aber immer mehr davon eingesetzt, um die Biogasanlagen zu füttern. Die Pflanzenforschungsanstalt in Veitshöchheim hätte hier einen Ersatz für Mais der aus einer Mischung mehrerer Pflanzen besteht und wohl keine Spritzmittel benötigt und den Boden nicht so auslaugt. Es ist aber wohl einfacher Mais anzubauen. Mittlerweile hat Monsanto ja einen Genmais auf dem Markt, bei dem nur noch ihr Spritzmittel wirkt, und ich bin mir nicht sicher, ob dieser nicht auch schon bei uns angebaut wird. Das schlimme ist ja, dass mittlerweile der meiste Mais angebaut wird, um Strom zu machen und dieser dann auch noch zig Kilometer transportiert wird (Umweltverschmutzung) Sehen sie sich doch mal die Seite von www.em-chiemgau.de an. Dort sehen sie dass es mit dem Pflanzenschutz auch anders geht ( Stichwort Rosenheimer Projekt) . Hierzu gibt es auch eine Untersuchung der Fachhochschule Weihenstephan. Zur Gentechnik muss ich sagen, wissen sie ob sich diese nicht auf uns negativ auswirkt (Nachkommen)? Hier geht es meiner Meinung nach ebenfalls um gewissenlose Geschäftemacherei (Monsantokonzern) . Siehe Maispflanzen die durch Gentechnik immun gegen Schädlinge gemacht werden sollten aber bei diesen Pflanzen nur noch das Spritzmittel von Monsanto wirkt. In Österreich ist es zum Beispiel verboten Tiere die zur Nahrungsmittelproduktion bestimmt sind gentechnisch verändertes Futter zu verabreichen ( Soja ) Bei Passau gibt es einen Futtermittelgroßhändler der genfreies Futtermittel anbietet, die großen Konzerne wollten es verhindern dass er an dieses Futter kommt, über österreichische Lieferanten gelang ihm dies doch noch (hier gibt es einen Bericht vom Bayerischen Rundfunk) Nestle behauptet ja auch dass eine Nahrungsmittelproduktion auf Dauer ohne Gentechnik nicht möglich sei. Ich behaupte dass hier unsere Lebensmittekonzerne noch billiger produzieren wollen um auf Dauer erheblich mehr zu verdienen. Wir mischen unseren Treibstoffen Alkohol zu (hier kennen wir die Auswirkung auf unser Gesundheit noch gar nicht) und entziehen damit der Nahrungsmittelproduktion immer mehr Anbauflächen. Auf der anderen Seite wird behauptet die Gentechnik ist für uns zwingend notwendig, doch ihre Auswirkungen auf nachfolgende Generationen kennen wir nicht. In der Medizintechnik fände ich diese Technik durchaus sinnvoll, zum Beispiel um Bauchspeicheldrüsen oder Herzklappen zu züchten. Für Nahrungsmittel halte ich die Gentechnik für eine gewissenlose Geschäftemacherei der großen Konzerne. Dem ganzen wird noch durch TTIP und CETA Vorschub geleistet. Sind diese Abkommen erst einmal unterzeichnet können die Konzerne ihre Interessen gegen unseren Willen einklagen. 

Dieter Beißler Geretsried

Auch interessant

<center>Süße Weihnachtsbäckerei</center>

Süße Weihnachtsbäckerei

Süße Weihnachtsbäckerei
<center>Die 100 schönsten Familien-Erlebnisse in Bayern</center>

Die 100 schönsten Familien-Erlebnisse in Bayern

Die 100 schönsten Familien-Erlebnisse in Bayern
<center>Münchner Häuberl Pralinen</center>

Münchner Häuberl Pralinen

Münchner Häuberl Pralinen
<center>König Ludwig 4er Set mini</center>

König Ludwig 4er Set mini

König Ludwig 4er Set mini

Meistgelesene Artikel

Naive Deutschtiroler

Julius Müller-Meiningen: Finstere Aussichten; Kommentar 6. November
Naive Deutschtiroler

Kein Wahlrecht ist perfekt

Julius Müller-Meiningen: Finstere Aussichten; Kommentar 6. November
Kein Wahlrecht ist perfekt

Merkel verharrt im Ungefähren

CDU verpasst Merkel einen Dämpfer; Titelseite, Georg Anastasiadis: Einsam an der Spitze; Kommentar 7. Dezember
Merkel verharrt im Ungefähren

Milde Strafe im Fall Bad Aibling

Dominik Göttler: Und die Deutsche Bahn?; Kommentar, Eine Kette unerklärlicher Fehler; Bayern 6. Dezember
Milde Strafe im Fall Bad Aibling

Kommentare