Verfehlte Atompolitik

Konzerne sollen 23 Milliarden zahlen; Politik 28. April

Da haben in den Vorstandsetagen Eon, RWE, Vattenfall und EnBW sicher die Sektkorken geknallt. Mit lächerlichen 23 Milliarden Euro kauft sich die Atomindustrie von den unkalkulierbaren finanziellen Risiken der Atommüllentsorgung frei. Die Entsorgung des Atommülls, von der uns die Stromversorger jahrzehntelang weis gemacht haben, sie sei mit den Strompreisen längst bezahlt, soll nun zu einem großen Teil dem Staat – also uns Steuerzahlerinnen und Steuerzahlern - aufgehalst werden. Ist die Vereinbarung erst einmal in ein Gesetz gegossen und damit unter Dach und Fach, sprudeln die Dividenden wie in der Vergangenheit, in der Milliarden an die Aktionäre ausgeschüttet wurden, anstatt damit einen Fonds zur Finanzierung der atomaren Altlasten zu füllen. Die steigenden Aktienkurse geben eine Vorahnung von der kommenden Entwicklung. Unternehmen, die jahrzehntelang Profite gemacht haben, sollen auch unbegrenzt für die Folgen haften müssen – wenigstens finanziell. Das Risiko einer Reaktorstrophe wie in Tschernobyl und Fukushima müssen ohnehin wir tragen. Die gesundheitlichen Folgen der verfehlten Atompolitik werden Tausenden uns nachfolgende Generationen aufgebürdet. Sie werden uns verfluchen.

Ingrid Korfmacher Landshut

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