Das Übel an den Wurzeln anpacken

Endlich hat mit Österreich ein Land in Europa Flagge gezeigt und einen Hassprediger verurteilt.

Ein Landgericht in Graz hat den 35 jährigen zu 20 Jahren Haft verurteilt. Dieser hatte für den Krieg in Syrien über seinen eigenen Youtube-Kanal Männer für den Krieg angeworben. Ein anderer Mitangeklagter erhielt 10 Jahre. Da können sich unsere Politiker, allen voran unser Innenminister Thomas de Maizière und Justizminister Heiko Maas ein Beispiel nehmen, wie man gegen solche Terroristen vorgeht. Bei uns werden Salafisten, radikal oder stadtbekannt noch umhegt und gepflegt. Hoffentlich kommen die österreichischen Hassprediger nicht auch noch auf die Idee, nach Deutschland ins gelobte Land zu kommen. 

Peter Portner senior Hebertshausen

Zu den Nizza Attentate: Sehr geehrter Herr Anastasiadis. Ich bin Abonnent Ihrer Zeitung – eines Mediums das umfangreich und mit leichter Hand informiert. Ihre Kommentare sind stets treffend- aktuell auf den Punkt gebracht. Ich fasse mich kurz zu den Attentaten: Es ist wie mit den Köpfen der Hydra. Das Übel muss an den Wurzeln angepackt werden. Warum darf in Deutschland Hass gepredigt werden? Salafisten den Koran als Vorwand für die Radikalisierung der Jugend missbrauchen? Und unsere Justiz schaut zu. Österreich hat’s vorgemacht: 20 Jahre beziehungsweise 10 Jahre Gefängnis. Putin hätte dieses mit harter Hand im Ansatz (Arbeitslager) erstickt. Und bei uns werden Täter, sofern man es mal wagt, gegen diese Verursacher vorzugehen, noch verhätschelt und und ihre kriminellen Beweggründe verharmlost – man beobachtet ja. Hier muss man ansetzen. Und nicht erst aufjaulen, wenn diese verblendeten Jugendlichen in den Kampf ziehen und getötet werden. Und die Bundesregierung zeigt sich dann betroffen. Ich musste das mal loswerden.

 Reiner Brumund Berg 

Vielen Dank Herr Anastasiadis für ihren hervorragenden Kommentar. Wer das Vorratsdatenspeicherungsgesetz der Bundesregierung angesichts der jetzigen sehr hohen abstrakten latenten Anschlagsgefahr jetzt wieder kippen möchte handelt verantwortungslos und gemeingefährlich. Wer die Abläufe und Szenarien der schrecklichen islamistischen Terroranschläge von Madrid, London, Brüssel, Paris usw. kennt, der weiß, wie entscheidend wichtig die Auswertung gespeicherter Telekom-Verbindungen oder gesendeter SMSen war. Der weiß, dass man nur so an weitere Gefährder und Terrorzellen herankam und weitere Anschläge verhindern konnte. Mithilfe dieser wirkungsvollsten Maßnahmenmöglichkeit versuchen deutsche Sicherheitsbehörden in der Terrorismusbekämpfung uns in Kooperation mit ausländischen Nachrichtendiensten Tag und Nacht zu schützen. Die überwältigende Bürgermehrheit wird nicht zulassen, dass Grüne und FDP unser aller Sicherheit aus Profilierungssucht gefährden. Kein anderes Land führt eine solch irrwitzige sich selbst zerstörende Diskussionen als Deutschland. 

Hans Sandner Ampfing


20 Jahre Haft für IS-Hass- Prediger; Titelseite 15. Juli, Werner Menner: Der Mörder von nebenan; Georg Anastasiadis: Karlsruhe hält still – vorerst; Kommentare 16./17. Juli

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