Merkel soll endlich re(a)gieren

Jetzt ist die Grenze erreicht. Wie lange lässt sich Frau Merkel noch diese Ausfälle von dem Despoten Erdogan gefallen.

Die Attacke auf deutsche Abgeordnete ist nicht mehr hinnehmbar, es zeigt das die Möchtegern-Sultan keine Grenzen mehr kennt. Die deutsche Regierung sollte Erdogan endlich die Rote Karte zeigen ohne Rücksicht auf Verluste. Hier wird gezündelt und es besteht eine große Gefahr, dass einige radikale Erdogan-Anhänger hier bei uns in Deutschland viel Unheil anrichten können. Merkel soll endlich reagieren und nicht nur ihren Regierungssprecher vorschicken. 

Detlef Schad München

Georg Anastasiadis legt treffend dar, warum Erdogans Verhalten unerträglich ist, nennt es zurecht „Raserei“. Der „Sultan in Ankara“ zeigt wieder einmal sein wahres Gesicht, seine wahre radikale Gesinnung. Das sollte auch Anlass sein, uns ins Gedächtnis zu rufen, was eben dieser Erdogan, der mächtigste aller türkischen Muslime, auf einer Wahlkampfveranstaltung am 6. Dezember 1997, ein altes religiöses Gedicht zitierend, seinen Zuhörern eingehämmert hat: „Die Demokratie ist nur der Zug, auf den wir aufsteigen, bis wir am Ziel sind. Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten.“ Unsere Kirchenvertreter und Politiker (vor allem grüne und linke) pflegen solche Aussagen nicht ernst zunehmen. Wer eine geplante Islamisierung befürchtet, der gilt ihnen als „Rechter“, als islamfeindlicher Hetzer gar. Wissen diese guten und braven Leute nicht, dass die türkische von Ankara gesteuerte Ditib radikalislamisch ist und großen Einfluss in Deutschland ausübt? Wissen sie nicht, dass Erdogan auch in Sachen Religion seine fünfte Kolonne in Deutschland hat? 

Wolfgang Illauer Neusäß-Westheim

Wie wäre es wohl unseren christlichen Schwestern und Brüdern ergangen, wenn sie nach der Schließung und Enteignung ihrer Kirchen zu Tausenden Fahnen schwenkend mit hässlichen Transparenten lautstark demonstriert hätten? Auch wenn Frau Merkel sich telefonisch entschuldigt hätte. Geändert hätte das nichts. Erdogan wäre bei seiner Entscheidung geblieben. Frau Merkel betont immer wieder, Europa braucht die Türkei. Für den mit Erdogan ausgehandelten schmutzigen Flüchtlings-Deal. Pfui. Sie hat also eine Vereinbarung getroffen, für die Herr Juncker zuständig gewesen wäre. Damit hat sie uns ein weiteres Kuckucksei ins Nest gelegt. Anstatt es den übrigen europäischen Ländern gleichzutun und die Grenzen dicht zu machen. Warum wird die Auslese nicht vor Ort, in Griechenland vorgenommen? Unsere Kanzlerin kommt mir vor, wie eine Ertrinkende, der die Schwimmweste geplatzt ist. Da kommt ihr offenbar sogar ein Raubfisch gerade recht. Zu beneiden ist sie aber auch nicht. In Europa hat sie keine Freunde mehr. Nicht mal Frankreich. Die Brüsseler Teilzeitkräfte eh nicht. Das eigene Volk hat ihr schon längst den Rücken gekehrt. Unsere amerikanischen Freunde, unter deren Joch sie steht, haben zwei Gesichter. Oder sind das Frieden fördernde Maßnahmen: Raketen in Polen, in Rumänien, neuerdings Stationierung von Truppen an der russischen Grenze, Nato-Bollwerk Türkei als Sprungbrett in den arabischen Raum? Frau Merkel, fangen Sie endlich an, für Deutschland zu regieren! Lösen Sie sich aus dem schmachvollen Deal mit dem türkischen Sultan! Sogar Cem Özdemir hat sie gewarnt. 

Karl-Heinrich Kuhlmann Fürstenfeldbruck 

Es ist so was von feige, dass die Bundeskanzlerin, Herr Gabriel und Herr Steinmeier an der Abstimmung über den Völkermord an den Armeniern vor 100 Jahren durch Abwesenheit geglänzt haben. Ich nenne das eine große Drückebergerei. Oder ist das höhere Diplomatie? Die Bundestagsabgeordneten konnten ja die Kastanien aus dem Feuer holen, während die oben genannten Herrschaften andere dringende Termine wahrnehmen mussten. Der Abstimmungstag war sicher schon lange festgesetzt, so dass man bestimmt die so wichtigen Termine, die Frau Merkel und die beiden Herren hatten, anders hätte regeln können. Wenn auch Merkel bei der Vorabstimmung für den Begriff Völkermord votiert hat, so ist das keine Entschuldigung. Als es darauf ankam, Farbe zu bekennen, haben sich die drei führenden Politiker aus der Verantwortung gestohlen. 

Ingrid Fürst München

Georg Anastasiadis: Des Sultans fünfte Kolonne; Kommentar 7. Juni

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