Gründe für ein Verbot der Burka

Das Burka-Verbot gleichzeitig mit den Verschärfungen des Asylrechts zu verbinden war und ist dumm!

Unabhängig davon kapiert der Bürger schon lange, dass alles Lippenbekenntnisse sind! Die Taten fehlen! Seit der „Köln-Nacht“ hören wir über Verschärfungen gegenüber straffälligen Flüchtlingen, nur es passiert nichts! Ich bin Nachkriegskind, habe noch erlebt wie meine Eltern kaum Essen auf den Tisch bekamen, dann durch viel Fleiß und Arbeit das Land mit vorangebracht haben. Allerdings war „Frau“ damals noch nicht in allem gleichberechtigt! Auch meine Generation war noch mit Gesetzen konfrontiert die Männern gestattete der Ehefrau eine Berufstätigkeit zu verbieten. Dieses Gesetz wurde erst in den 70-er Jahren gestrichen. Heutzutage eilen durch unsere Straßen und Geschäfte vollverschleierte Frauen und Kopftuchträgerinnen. Dies sind Symbole für ein frauenverachtendes System und soll anzeigen, dass der Islam für das Recht zuständig ist. Wir leben in Deutschland und nicht in arabischen oder afrikanischen Ländern, in denen das islamische Recht herrscht! Das alles zuzulassen fördert die Spaltung und hat mit Multikulti nichts zu tun! Jeder kann glauben was er will, aber das ist Privatsache und hat in der Öffentlichkeit nichts zu suchen! Allerdings kann es auch nicht soweit gehen, dass uns Fremde vorschreiben was wir hier dürfen und was nicht! Unsere Kultur ist in seiner Vielfalt schlicht und ergreifend zu akzeptieren und wer das nicht will soll das Land verlassen. Die Gesetzesänderung in der Türkei, der Sex mit Kindern unter 15 Jahren nicht mehr unter Strafe stellt, ist ein weiterer Tropfen auf die irreale Vorstellung von Rechten von Kindern. Die Türkei gehört nicht zu Europa und der Islam in dieser Form schon gar nicht. Unsere derzeitige Politik ist für mich eine Schlafwandlerpolitik, Frau Merkel schweigt und glaubt so alles gestalten zu können und die Wut im Volk steigt und steigt. 

Angelika Diebold Sauerlach

Wie immer sind ihre Ansichten und Worte sehr treffend und viele Leserinnen fühlen sich angesprochen und stimmen ihrem Kommentar zu. Es handelt sich hierbei um keine Mode-Meinung, sondern Sie geben die Stimmung sehr vieler Leute, vor allem in Bayern, wieder. Ich denke, dass Deutschland um ein Burka-Verbot streitet, ist wiederholt ein falsches Zeichen, für die zu uns kommenden Menschen – überwiegend aus einem ganz anderen Kulturkreis. Leider wurden schon viele falsche Signale gesandt und das hat nicht nur die deutsche Bevölkerung verunsichert. Ich denke, wir Deutsche machen uns viel zu wenig Gedanken, wie wir auf andere Völker wirken. Viele Menschen interpretieren Zeichen, die wir aussenden – oder unsere Politiker senden – viel emotionaler, aber auch wesentlich realer, als wir. Manchen in Deutschland mag es ja völlig wurscht sein, wie wir leben, was die zu uns kommenden Menschen tun oder nicht tun, was sie tragen usw., aber vielen Menschen ist es ein Anliegen, unsere abendländische Kultur und Werte zu leben und diese an die kommenden Generationen weiter geben zu können. In jeder Demokratie zeigen Frauen und Männer ihr Gesicht, egal, ob es ein schönes oder durchaus auch mal ein hässliches Gesicht ist. Viele Gemütsregungen sind in einem Gesicht abzulesen. Grundsätzlich gehört es zu einem westlichen Land, sein Gesicht zu zeigen, es muss sich niemand verstecken. Das müssen wir auch mitteilen, dazu müssen wir stehen, wir müssen zeigen, wie wichtig uns diese Offenheit ist. Demokratie zu leben, ist nicht immer einfach, es hat Jahrhunderte gedauert, bis diese Demokratien in Europa zustande kamen. Wir dürfen viel, vor allem unsere Meinung sagen, aber es gibt, ja es muss Grenzen, es muss Gesetze geben. Die vielen Menschen, die aus muslimischen Ländern zu uns nach Deutschland kommen, müssen oft erst erlernen, dass hier nicht die Scharia bestimmt – vor allem wie Frauen zu leben haben. Seit der Säkularisierung ist bei uns in Deutschland Staat und Kirche getrennt, und das ist gut so. Jeder kann seinen Glauben frei leben, gestalten, wie er möchte oder eben nicht möchte. Ich denke, wir kommen vielen muslimischen Frauen entgegen, wenn wir ihnen helfen, sich aus der Burka zu befreien und ihr Gesicht zeigen zu können. Das ist doch der allererste Schritt, um in Deutschland überhaupt erst mal anzukommen. Wie sollen denn weitere Schritte zur Integration hin ermöglicht werden, wenn die Frauen vermummt und abgeschottet durch das Land gehen müssen? Sie müssen sich doch ewig fremd fühlen und werden auch nur mit dem Abstand, den so eine Vermummung hervorruft aus der Ferne beobachtet, oder noch schlimmer, niemand versucht, Kontakt zu einer komplett vermummten Gestalt aufzunehmen. Bei uns wurde lange für die Gleichberechtigung der Frauen gekämpft. Dazu müssen wir stehen, Freiheit ist ein hohes Gut, das darf nicht verloren gehen. In Frankreich und in der Schweiz wurden Burka tragende Frauen freundlich aber bestimmt angesprochen, dass sie bitte ihr Gesicht zeigen sollen, und sie kamen der Aufforderung ohne zu Murren nach. Vielleicht waren sie geradezu erleichtert darüber, ich kann es mir jedenfalls vorstellen. Warum soll dies bei uns nicht auch möglich sein?

 Eva Jühne Anzing

Burkaverbot, keine doppelte Staatsbürgerschaft haben sicherlich keine Auswirkung auf die Sicherheit in Deutschland und trotzdem ist ein Verbot richtig. Mein Verständnis von Kultur bedeutet u.a.,  ich will das Gesicht sehen von Menschen , die mir in der Öffentlichkeit begegnen, ich will das allen Menschen die Hand gegeben wird. Die Mehrheit der Deutschen sieht es auch so. Das Tragen der Burka ist für mich eine Respektlosigkeit gegenüber der deutschen Kultur. Muslime fordern vehement mehr Respekt gegenüber ihrer Religion, verweigern aber den Respekt gegenüber unserer Kultur. Religon und Kultur ist für mich gleichzusetzen. Hier liegt auch das Probleme. Der Islam sieht sich als die Religion, was auch durch das Wort, andere sind ungläubig, nicht wie richtig, andersgläubig zum Ausdruck kommt. Mein Wunsch an die Muslime, die in Deutschland leben: Gebt uns den Respekt, den Ihr von uns einfordert! Fordert nur das, was Ihr in Euren Ursprungsländern Andersgläubigen zugesteht! Dann wird es ein interessantes Miteinander. Die doppelte Staatsbürgerschaft halte ich für falsch, Ausnahmen wird es geben, aber man sollte sich entscheiden,was man will. Man kann auch ohne deutsche Staatsbürgerschaft in Deutschland sehr gut leben. 

Bernd Hunck Grünwald 


Georg Anastasiadis: Ein Symbol, bitte!; Kommentar 13./14./15. August

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