Einfach sportlich bleiben

Hanna Schmalenbach: Mit Ach und Krach und Schwalbe; Sport 20. April, Schwalben König Arturo Vidal, Der ewige Bayern-Bonus; Leserbriefe 21. und 22. April

Ich pflichte den Zeilen von Herrn Betz vollumfänglich zu. Auch wenn ich die Reaktion des Spielers Vidal missbillige, ist der FC Bayern nicht auf Schiedsrichtergeschenke angewiesen. Solange der Videobeweis nicht in den Stadien Einzug nimmt, wird man sich mit Tatsachenentscheidungen abfinden müssen. Dies bedingt sekundenschnelle Entscheidungen des Schiedsrichters, der selbstverständlich nicht unfehlbar ist. Wer jemals schon Spiele gepfiffen hat, wird mir beipflichten, dass nicht alle Entscheidungen unumstritten und sehr vom individuellen Blickwinkel des Schiedsrichters abhängig sind, nicht von einer Parteilichkeit, die von Herrn Lübeck unterstellt wird. Warum er regelmäßig den FC Bayern schlechtreden will, erschließt sich mir nicht. Einfach sportlich bleiben, sich über Erfolge freuen und Niederlagen ertragen.

 Norbert Bugl Freising

Es gibt sie noch den Fußballfan mit dem absoluten Blick. Leser Pablo Lübeck hat sofort erkannt das, das Foul an Vidal und der daraus entstandene Elfmeter gar nicht berechtigt war. Ich muss gestehen und viele mit mir haben erst nach der Videoaufzeichnung erkannt, dass es kein Foul war. Was das Foul an Alaba betrifft, muss ich sagen, Spitze Herr Pablo, sie haben Recht er hat Alaba, nicht erwürgt, obwohl es so aussah, sondern nur an Schulter und am Kragen zurückgezogen. Ich hoffe sie sind offizieller Schiedsrichter und keiner der immer noch denkt im Ball sitzt ein Frosch, weil der Ball so springt, denn es gibt auch die Fußballregel: Schon der Versuch ist strafbar. Halten wir uns lieber an Manager Eichin von Werder Bremen, mit seiner Aussage: So geht man im Strafraum als Abwehrspieler nicht an den Ball, ich hätte den Elfmeter von meinem Blickwinkel aus auch gegeben. Also Herr Pablo Lübeck, weiterhin auf der Hut bleiben und genau beobachten!

Peter Portner senior Hebertshausen

Ich kann Herrn Steidl im großen und ganzen zustimmen, Herrn Brenner aus Peiting, muss ich jedoch widersprechen, denn nicht Bundestrainer Löw hat Stefan Kießling nach dessen Phantomtor am 18. Oktober 2013 für immer aus seinem Notizbuch gestrichen, sondern hat vielmehr Kießling selbst im August 2013, nach mehreren nicht Nummerierungen, gesagt, das er unter Joachim Löw nicht mehr spielen wird. Herr Lübeck argumentiert, dass der Schiri Stiegler ein angeblich reguläres Tor Werders aberkannte. Auf SKY war klar zu erkennen, das Bartels seinen rechten Arm um Alabas Hals geschlungen hatte und ihn dadurch aus dem Gleichgewicht brachte. Auf SKY wurde auch recht schnell aufgeklärt, das der Schiedsrichter schon bevor der Ball die Linie überschritten hatte, das Spiel wegen Fouls abgepfiffen hatte. Also alles korrekt! Da der Schiri aus Hamburg stammt, wird ihm von Herrn Lübeck unterschwellig Parteilichkeit vorgeworfen. Ich möchte an eine Szene aus dem Jahr 1986 (30 Jahre) erinnern, hier hat Rudi Völler Sören Lerby den Ball auf die Brust und nicht auf die Arme geschossen und auch hier gab es einen entscheidenden Strafstoß, der jedoch „fairerweise“ von Michael Kutzop an den Außenposten geschossen wurde. Das soll jetzt nicht der Hinweis auf ausgleichende (Un)Gerechtigkeit sein, allerdings hat man auch damals wie heute und auch der Zukunft gesehen, das nur sehr selten ein Spieler, egal welchen Clubs, in einem solchen Falle zur Selbstanzeige bereit ist.

Joachim Bambach Dachau

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