EM – die Leser ziehen Bilanz

Herzlichen Glückwunsch und besten Dank für die stets aktuelle und ausführliche Berichterstattung von der Fußball-EM.

Ein ganz besonderer Dank und großes Lob gilt Ihrem Redakteur Günter Klein für seine sachlichen, kompetenten Berichte und seine 27 Kolumnen „Fronkreisch, Fronkreisch“. Er hat uns Frankreich ein Stück näher gebracht. Auch „Härringers EM-Spottschau“ war ein Genuss. Weiter so! 

Horst Kleff Eching

Der Beitrag (Es war nicht nur Pech) hebt sich wohltuend von der allgemeinen oberflächlichen Euphorie ab. Die offenkundigen Mängel werden klar, nüchtern und sachlich herausgearbeitet, insbesondere die Angst des Trainers vor Innovationen. Und schließlich ist es ganz einfach: Wer Tore schießt, gewinnt. Glückwunsch an den Verfasser! 

Prof. Dr. Andreas Stolle Eching

Ein jeder Kicker lernt doch von Kindesbeinen an, dass beim Fußball die Hände am Körper zu halten sind. Wie kommt es dann, dass die Profis, erst Boateng beim Spiel gegen Italien und zuletzt Schweinsteiger beim Spiel gegen Frankreich in gleicher Weise die Hände in die Luft streckten genau in die Fluglinie des gegnerischen Balles, wo sie doch genau wissen mussten, dass dadurch ein Handelfmeter für die gegnerische Mannschaft wahrscheinlich wird. Und beide Male waren diese Handelfmeter mit spielentscheidend. Bin ich der einzige Schelm, der Böses dabei denkt? 

Adi Schmidt Grafing

Jeden Morgen freuten wir uns beim Frühstück mit dem „Münchner Merkur“ auf die Kolumnen Günter Kleins betreffs der Fußball-EM. Humorvoll, sehr unterhaltend, mit treffsicheren Analysen und großen fußballerischen Kenntnissen. Einfach Prima, und weiter so, Herr Klein, bis zur nächsten WM, EM, WM! Es war uns ein Vergnügen. 

Rudolf Vierthaler München

Endlich mal ein Mutiger, der dem abgehobenen Bundestrainer die gelbe Karte zeigt. Hätte auch die rote sein können. Mein Lob gilt Mehmet Scholl. Beim Treffen gegen Polen war schon klar, diese Mannschaft wird nicht Europa-Meister. Es war nämlich gar keine Mannschaft. Löw prahlte ständig, er habe 23 hoch- und gleichwertige Spieler. Mag sein. Aber keine Mannschaft, und er selbst hatte kein schlagkräftiges Konzept. Eine Hauptrolle spielte, wie seit Jahren Welttorhüter Neuer. Mit seiner Kuller-Bubi-Phobie bestimmt er den Spielverlauf. Vor dem eigenen Strafraum hin und her, vor und zurück. Ballbesitz. Das Spielchen beginnt erneut in der eigenen Hälfte. 90, 120 Minuten lang. Dabei begann doch alles so verheißungsvoll. Gomez wurde reaktiviert. Flanken waren die Devise. Einmal bekam er eine. Tor! Fazit: Neuer hat das Viertelfinale gerettet, das durch das Versagen dreier seiner Kollegen gefährdet war. Das Halbfinale ging verloren durch das dumme Handspiel und die Kullerei im eigenen Strafraum. Der abgewehrte Ball gehört auf schnellstem Wege ins gegnerische Feld. Fragen Sie mal Oli Kahn. Für alle diese Ungereimtheiten ist der Trainer zuständig. Deshalb wäre ein Lexit sicher eine gescheite Zukunftsplanung. 

Karl-Heinrich Kuhlmann Fürstenfeldbruck

Die hie und da verbreiteten Lobhudeleien über die Spielweise unserer Mannschaft nach deren Ausscheiden aus dem Turnier kann ich nicht nachvollziehen. Das einzige, was nach dem Fußballregelwerk zählt, sind Tore. Gezeigt wurde Fußball zum Abgewöhnen. So maulfaul wie unsere Vertretung singt, so zaghaft und rückwärtsorientiert spielt sie auch. Fußball ist ein Kampfsport. Das gilt nicht nur für die hinteren Reihen, sondern auch für die vorderen. Manche Spieler sollten die Sportart wechseln. Sitzvolleyball wäre vielleicht das Richtige für sie. Da werden ständig Bälle kreuz und quer und nach hinten zu einem Mitspieler geschoben, in dessen Nähe weit und breit kein Gegenspieler zu sichten ist. Das ist erstens keine Kunst und bringt zweitens selbst den engagiertesten Zuschauer zum Gähnen. Welche Mitspieler sind am leichtesten frei anspielbar? Es sind diejenigen, von denen gerade die geringste Gefahr für das gegnerische Tor ausgeht, darum werden sie ja auch nicht attackiert. Das heißt, je mehr Ballbesitz eine Mannschaft hat, umso uneffektiver ist der Spielverlauf. Statt die Minuten des Ballbesitzes sollte man zählen, wie oft eine Mannschaft in Tornähe mit einer Abschlussmöglichkeit gekommen ist. In diesem Punkt haperte es bei unserer Mannschaft ganz gewaltig. Es fehlte jeglicher Zug zum Tor. Letztlich ist aber alles Glückssache. Fast jedes Spiel hätte mit einem anderen Ergebnis enden können, wenn die eine oder andere Mannschaft mehr oder weniger Glück bzw. Pech gehabt hätte. Wenn ein sogenannter Spitzenprofi, der für seine banale Betätigung ein Millionenhonorar kassiert, nicht garantieren kann, dass er aus elf Metern ein acht Meter breites Tor trifft, dann sagt das eigentlich alles. 

Winfried Mayer Seefeld 

Für Schweini ist es gut, dass die Franzosen noch ein zweites Tor geschossen haben, sonst hätte sich der Arme als der Alleinschuldige fühlen müssen. 

Michael Gerke Farchant


Klein Günter: Protziger Verlierer; Sport 11. Juli, Es war nicht nur Pech; Kommentar Sport, Unkontrollierbare Hände; Sport 9./10. Juli

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