Mehr Fremdenfeindlichkeit als früher

Herr Michael Borgolte hat historisch Recht, dass der Islam im Mittelalter zur europäischen Kultur viel beigetragen hat. Aber wie die meisten Vergleiche, hinkt auch dieser.

Damals hat der Islam das Wissen der Antike und der Mathematik , sogar der Medizin, nach Europa gebracht und damit die Renaissance eingeleitet. Heut jedoch baut er Moscheen und verteilt den Koran. Der Islam ist zu einem beachtlichen Teil in seinen Zustand im 7.und 8. Jahrhundert zurück gefallen, siehe Salafismus und IS, reinster islamischer Faschismus. Die vielen gemäßigten Muslime werden leider diese Bedrohung nicht in de Griff bekommen.

Karl Theodor Emmel 97 Jahre alt, Seeshaupt

Lieber hätte ich eine andere Überschrift gelesen: Die Einsicht in den hohen Wert der christlichen Religion nimmt zu. Es wäre falsch, am Islam kein gutes Haar zu lassen. Er hat auch seine schönen, hellen Seiten und kann durchaus das eigene Denken bereichern. Aber in Sachen Gewalt besteht ein fundamentaler Unterschied zwischen Bibel und Koran, Jesus und Mohammed. In der Bibel ist alle Gewalt eingebaut in historische bzw. mythische Erzählungen oder in Rachepsalmen (Gebete an Gott, er möge die Feinde vernichten) oder in Gleichnisse. Es gibt dort keinen einzigen unmittelbar an die Gläubigen gerichteten Kampf- oder Tötungsbefehl wie vielfach im Koran. Der Unterschied zwischen Jesus und Mohammed zeigt sich in exemplarischer Weise bei der Steinigungsstrafe. Von Mohammed wird berichtet (u.a. in der Hadith-Sammlung Al-Bukhari), dass er Ehebrecherinnen bzw. Ehebrecher gesteinigt oder die Steinigung befohlen habe. Und Jesus? Einzigartig sein Wort: „Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein...“ Ich möchte Neues Testament und Koran jeweils mit einem Holzblock vergleichen, aus dem ein bildender Künstler eine das Grundgesetz symbolisierende Gestalt zu schnitzen habe. Beim Neuen Testament tut er sich leicht, fast geht die Arbeit von selber! Aber beim Koran tut er sich ziemlich schwer, denn das Material ist bisweilen recht widerspenstig.

 Wolfgang Illauer Neusäß-Westheim

Ich erinnere mich noch gut an den Mauerfall. Wir haben unsere Brüder herzlich willkommen geheißen. Wir hatten ja die gleiche Kultur, Sprache, bis 1945 die gleiche Geschichte, wo sollten Probleme entstehen? So dachten wir in unserer Naivität. Sie hatten kaum Bezug zur christlichen Lehre, obwohl gerade in Leipzig die evangelische Kirche sehr viel zur Wiedervereinigung beigetragen hat und es herausragende furchtlose Pastoren unter den Akteuren gab. Sie überrannten uns, stellten massive Forderungen: Ihr habt gelebt wie die Maden im Speck, jetzt steht das uns zu. Unsere Frauen im Westen hätten keine Kitas, keine Ganztagsschulen, keine Haushalts- und Pflegetage für Kinder und Angehörigen, sie konnten keiner Berufstätigkeit nachgehen und mussten sich nun als faul und dumm beschimpfen lassen. Dank der fehlender Infrastruktur haben sie kaum Rentenansprüche erarbeiten können und mussten sich nun anhören: Hättest du je gearbeitet, hättest du eine Rente. Da wurde geklagt gegen unsere christlichen Symbole, das Kruzifix musste aus den Schulen entfernt werden (sein Anblick gefährde Kinder), lediglich ein schmuckloses Kreuz ist noch manchmal zu sehen. Selbst die geschichtsträchtigen Marterl in Bayern wurden beklagt, sie dürfen Gott sei Dank stehen bleiben. Das Morgenläuten der Kirchen, der Stundenschlag sind zu einer Lärmbelästigung geworden, die nach der Lärmschutzverordnung beklagt wird. Das Krähen von Hähnen, das Läuten der Kuhglocken, Böllerschießen – alles Grund zur Klage. Eine massive Fremdenfeindlichkeit, die wir nun Dank Petry selbst im Münchner Hofbräukeller vernehmen dürfen, wurde in diesem Umfang hier nicht gelebt. Kirchliche Feiertage, deren Bedeutung nicht bekannt ist, aber die als strategische Urlaubsverlängerung bei den Neubürgern äußerst beliebt sind. Kinder die nicht beten können, die Bibel für ein fleischloses Gericht halten, und die 10 Gebote für eine Speisekarte. – Das gefährdet meine Kultur. Vor Pegida und AfD habe ich Angst, weil sie Werte vertreten, die uns schon einmal in den Abgrund geführt haben. Menschen, die ihren Glauben leben, sind keine Bedrohung, es sind bei allen die Radikalen, die Fananatischen, die die Gefahr darstellen und auf allen Seiten schon unzählige Opfer gefordert haben.

Edith Thorma München

Ablehnung des Islam wächst; Titelseite 13. Mai 

Auch interessant

<center>Wiesn Editionskrug Nr.1 "Gronemeyer-Schilz" 0,5l</center>

Wiesn Editionskrug Nr.1 "Gronemeyer-Schilz" 0,5l

Wiesn Editionskrug Nr.1 "Gronemeyer-Schilz" 0,5l
<center>Höfer1 - Pinot Sekt brut 0,75 l</center>

Höfer1 - Pinot Sekt brut 0,75 l

Höfer1 - Pinot Sekt brut 0,75 l
<center>Schokoladen-Set "Alles Liebe" zum Selbermachen</center>

Schokoladen-Set "Alles Liebe" zum Selbermachen

Schokoladen-Set "Alles Liebe" zum Selbermachen
<center>Schokoladen-Set zum Selbermachen</center>

Schokoladen-Set zum Selbermachen

Schokoladen-Set zum Selbermachen

Meistgelesene Artikel

Bravo, München!

Startbahn: Stadt lässt CSU abblitzen; Titelseite 30. November
Bravo, München!

Zuschriften zum TSV 1860

Rumhacken auf 60er; Leserbriefe 2. Dezember, Heinrich Lemer: DFL auf Tauchstation; Kommentar Sport 30. November
Zuschriften zum TSV 1860

Auch geübten Autofahrern ist ein Fahrsicherheitstraining zu empfehlen

Alle müssten langsamer fahren; Leserbriefe 2. Dezember
Auch geübten Autofahrern ist ein Fahrsicherheitstraining zu empfehlen

Maut-Debatte

Maut: Steuer-Rabatt für Öko-Autos; Titelseite, Georg Anastasiadis: Die Murks-Maut kommt; Kommentar 2. Dezember
Maut-Debatte

Kommentare