Zum Sieg von Donald Trump

Merkel stellt Trump Bedingungen; Titelseite, Georg Anastasiadis: Berlin unter Schock; Kommentar 10. November

Wir leben in einer Demokratie, wir haben freie Wahlen, eine wertvolle Errungenschaft. Das heißt, das Volk wählt, und die Politik hat die Pflicht, die Interessen der Wähler ernstzunehmen und kompetent umzusetzen. Aber tun unsere Regierenden das noch? Andere Frage; Welche Möglichkeiten haben denn die Menschen, wenn sie mit der Realpolitik derart unzufrieden sind und sich nicht mehr verstanden fühlen? Zwangsläufig wird aus Protest die Gegenseite gewählt. Die Neuwahl wird somit zur Abwahl des alten Systems. In den USA haben rund 50 % der Wahlberechtigten Donald Trump gewählt. Und schon ist man dabei, auch nach dem bei uns üblichen Muster, selbst die halbe Wählerschaft in die rechte rassistische, paranoide Ecke zu stellen. Es sind nicht die Wähler, es ist die Politik, die versagt hat. Sollte dieser abgehobene Politstil weiterhin fortbestehen, bleibt nur noch Eines; die Regierenden sollten sich von dem bösen uneinsichtigen Wahlvolk gänzlich verabschieden und sich ein anderes beschaffen, das dann brav und hirnlos alles super findet. Aber was ist dann mit der Demokratie? 

Hannelore Grüning Bad Wiessee

Selten so gelacht wie über die heutige Titelseite „Merkel stellt Trump Bedingungen“ – Größenwahn? Das ist doch so, als ob der Hofhund einem neuen Besitzer die Wurstsorte vorschreiben will. 

Dietmar Loeffler Krailling

Was bei uns in den letzten Monaten zur amerikanischen Präsidentschaftswahl zu hören und zu lesen war, hatte weniger mit seriösem Journalismus als mit Meinungsmache zu tun. Eine derart einseitige Berichterstattung und Parteilichkeit konnte ich bisher kaum einmal feststellen. Vor allem wurde übergangen, wie verhasst das bestehende Establishment und die Clintons bei der amerikanischen Bevölkerung sind, und welche Gründe dazu führten. Umso größer ist jetzt die Verwunderung über den Wahlausgang. Lustig finde ich, dass unsere Kanzlerin Herrn Trump Bedingungen für eine Zusammenarbeit stellt. Hier versucht der Schwanz mit dem Hund zu wackeln. Wann hat das schon einmal geklappt? Herr Trump dürfte zunächst einmal den finanziellen Beitrag zur Nato einfordern, zu dem sich Deutschland vertraglich verpflichtet hat. Dann sehen wir weiter. 

Winfried Mayer Seefeld

Herzlichen Glückwunsch, Mr. Trump, zur Wahl als 45. USA-Präsident! Sie stehen zuerst für Amerika und deren Bürger, so gehört sich das. Vielleicht kommen auch andere Wähler darauf, bevor sie in der Armut sind. Die monatelange Hetze gegen Mr. Trump geht trotzdem weiter. Das Recht, jemanden zu wählen, sollte doch vom Volk, dem Souverän ausgehen und ist zu respektieren ohne Wenn und Aber. Acht Jahre sind genug für einen Politiker, in Deutschland und der EU sitzen sie auch mit über 70 Lebensjahren auf dem Abgeordneten-Stuhl und dass seit Jahrzehnten und kassieren Höchstgagen. Warum nur Negativ-Stimmen gegen Trump? Sicher gibt es viel mehr positive, man müsste sie nur berichten. 

Karl-Heinz Schnabel Andechs 

Guten Morgen Berlin und aufgewacht! So was passiert eben, wenn man jahrzehntelang Politik am Volk vorbei macht. Ja, natürlich wäre es nun am einfachsten mit dem Rudel mitzuheulen, wie schlimm das doch ist. Schwieriger ist es da schon, eine eigene Meinung zu haben. Das so viele Amerikaner diese tatsächlich haben und auch noch dazu stehen, ist doch auch beeindruckend. Politik beginnt eben nicht erst ab der gehobenen Mittelschicht. Wenn man die immer mehr werdenden darunter einfach arrogant ignoriert, dann wählen diese eben Alternativen. Das nennt man Demokratie. Kennt man bei uns nur kaum noch. Gebt dem Mann eine Chance. Wo bleibt den da unsere weltberühmte Toleranz? 

Harald Poschenrieder Geretsried

Es erinnert ein bisserl an den EU-Austritt Großbritanniens, zuerst den Brexit wählen und dann das große Entsetzen: Eigentlich wollten wir den Brexit gar nicht! Jetzt wählt Amerika Trump, mit dem bösen Erwachen, wen man sich da eigentlich auf den Präsidentenstuhl gesetzt hat. Aber wenn man sich Erdogan und Putin so anschaut, passt Trump doch wunderbar dazu, um das Trio der selbstherrlichen und diktatorischen Regenten zu vervollständigen. Allerdings ist es scho a weng ridiculous wenn Merkel meint, sie könne bei diesen Gschaftlhubern der Weltpolitik Bedingungen stellen. Ich kann dazu nur sagen: Seehofer for Bundeskanzler! Aber samma ehrlich: Wer will schon nach Berlin? 

Sabine Streitberger-Wobig Peißenberg

Das Wahlergebnis in den USA zeigt erneut auf: All jene, die am lautesten das hohe Lied der Demokratie und deren Werte in die Welt hinausschmettern, müssen begreifen lernen, dass Demokratie nicht nur dann Gültigkeit hat, wenn nur diejenigen an eine politische Spitze gewählt werden, die den Demokratieverstehern genehm sind. 

Uwe Schmidbauer Höhenkirchen-Siegertsbrunn

New York, World Trade Center 11. 9. 2001 – eine Katastrophe! New York, Präsidentenwahl 9. 11. 2016 – eine Tragödie! 

Ari Ostertag Hebertshausen

Das Schönste am Morgen nach der Wahl in den USA waren die entgeisterten Gesichter der Fernsehjournalisten und der Politiker. Monatelang wurde Donald Trump abgesprochen, dass er Präsident kann und nun muss er es. Und die Welt wird wegen ihm nicht untergehen. Unsere Politiker sollten aus diesem Wahlerfolg der Republikaner ihre Lehren ziehen, so wie es auch Georg Anastasiadis in seinem Kommentar angedeutet hat. Die Politik muss die Sorgen und Ängste der Bürger wieder ernster nehmen und nicht am Volk vorbei regieren, wie es bei uns vor allem in der Flüchtlingspolitik passiert ist. Wenn Parteien, wie CSU und AfD, aufs Volk horchen, dann werden sie sofort von den anderen als Populisten beschimpft. Ich kann Merkel und Gabriel nur zurufen: Wachet auf, sonst könnte bei der nächsten Wahl auch in Deutschland das große Erwachen kommen! 

Peter Blüml Schongau

Die Berliner Politiker in einer Schockstarre, Frau Merkel erdreistet sich, dem neuen Präsidenten schon Anweisungen zu geben, weil sie wahrscheinlich noch beleidigt ist, da Trump ja ihre Flüchtlingspolitik scharf kritisiert hat. Herr Steinmeier ist noch Stolz darauf, dass er nicht gratuliert, er beleidigt Herrn Trump sogar, man könnte weitere Beispiele bringen. Nun das Ganze zeigt, wie verfilzt dieses politische Establishment schon gewachsen ist – in Deutschland ähnlich wie in den USA. Neue Parteien sowie Andersdenkende werden sofort beleidigt und als Gesindel und Pack von den etablierten Parteien und deren Vertreter bezeichnet. Die Angst vor Überfremdung, ein fehlendes Sicherheitsgefühl und die schleichende Islamisierung in Europa und besonders diese Kriegsvorbereitungen gegen Russland, beginnend mit dem Handelsboykott wird die europäischen Bürger, besonders die Deutschen auch ermutigen, diese politischen Verkrustungen aufzubrechen. Natürlich nur im Rahmen von demokratischen Wahlen wie jetzt in den USA geschehen. Auch in Berlin wird man sich viele Gedanken machen, wie man mit dem unzufriedenen Pack in unserem Land noch vor den Wahlen umgehen soll, die Meinungsfreiheit ist ja schon eingeschränkt vom Minister Maas, ja es wird sich einiges tun. Wie schreibt Herr Anastasiadis sehr richtig: Die nächsten Dominosteine könnten schon bald in Kerneuropa fallen.

Manfred Rieger Gernlinden

Mit einer Selbstverständlichkeit stellt die Noch-Kanzlerin dem vom amerikanischen Volk gewählten Präsidenten Trump Bedingungen. Die Frau Leyen steht unter schweren Schock. Ja geht’s noch dümmer? Trump wird sich nicht nach Berlin und der Wortführerin Merkel in Brüssel richten. Da unterliegt Berlin und Brüssel einem großen Irrtum. Mit dem Ergebnis der Wahl in Amerika ist festzustellen, dass die Macht der Wirtschaft größer ist als die Politik. Genau Hinschauen und Hinhören ist in Berlin und Brüssel angesagt. In Deutschland ist der importierte amerikanische Machtkapitalimus in die Wirtschaft bereits eingedrungen. Machtkapitalismus und Wirtschaftsmissbrauch durch die Politik und der Konzerne ist in Deutschland bereits gesetzlich geregelt. Haben wir denn nicht bereits die organisierte Mafia per Gesetz, Erlasse und Vorschriften bestens geregelt, ohne wirklich Tote, nur finanzielle Tote. Der amerikanische Wähler hat das Establishment abgewählt. Die auf- und vorgetragende ideologische Hinterlistigkeit der regierenden Politiker und der Konzerne wird bei der nächsten Wahl auch der deutsche Wähler abstrafen. Das bewusst für dumm Verkaufen der Bevölkerung durch die Politiker wird nicht mehr hingenommen werden. Wenn die AfD auf die Idee kommen sollte und sich von den braunen Konsorten trennt, die Flüchtlingspolitik der Merkel, CDU, SPD, Grünen auseinandernimmt, das Thema Rente zur Tagesordnung stellt, zum Beispiel Angestellte, Arbeiter 48 % Quote und Beamte 72 % der Quote, Rente erhalten, dass grundsätzlich jeder in die Rentenkasse einzahlen muss, dann wird sich auch noch das bereits vorhandene deutsche Armenhaus, nämlich der deutsche Rentner zu Wort melden. Für die unkontrollierte weltweite Globalisierung wird die EU mit Juncker und Berlin mit Merkel noch die Rechnung bezahlen müssen. 

Josef Reischl Bad Birnbach

Amerikas designierter Präsident Donald Trump ist mir nicht gerade sympathisch; ich hätte ihn auch nicht gewählt. Aber seine Maxime „Amerika zuerst!“ spricht zu seinen Gunsten. Wünschenswert wäre, wenn die deutsche Bundeskanzlerin ähnlich denken und handeln würde und – statt Everybody’s Darling sein zu wollen – nicht jeden, der ihre Vorstellungen und ihre Politik, oft als System Merkel umschrieben, ablehnt, diesen sogleich als Populisten disqualifiziert und in die rechte Ecke stellt. Populismus ist überwiegend Frust am vorherrschenden System. Der amerikanische Weckruf sollte uns Europäer, und speziell uns Deutsche, nachdenklich machen, denn bei genauerem Hinschauen fallen Ähnlichkeiten zwischen der amerikanischen Präsidentschaftskandidatin Clinton und der deutschen Bundeskanzlerin Merkel ins Auge. Ergo: Deutscher Michel, aufgepasst! Auch bei uns stehen alsbald Wahlen ins Haus. 

Jürgen Engelhardt Stephanskirchen

Donald Trump ist einfach strukturiert. Das muss kein Nachteil sein. Wenn er sich im Wettkampf befindet, so greift er nach seinen Lauf- und Tretschuhen und mobilisiert alle Kräfte – die guten und die weniger guten – allein, um das Ziel zu erreichen. Hat er den Sieg aber erreicht, und ist ihm dieser nicht mehr zu nehmen, so schaltet sich – jener einfachen Struktur folgend – der garstige Wettkampfmodus automatisch ab und erst jetzt tritt an seine Stelle die Beschäftigung mit der nächsten Herausforderung. Das wird mit der verschärften Erkenntnis derjenigen Aufgaben und Verantwortung beginnen, die jetzt tatsächlich vor ihm liegen. Dabei wird ihn seine unbestreitbar hohe Intelligenz erkennen lassen, dass diese Herausforderung ein völlig anderes Werkzeug erfordert, als der Wettkampf. Bei der Wahl dieses neuen Werkzeuges könnte ihm ein weiteres, markantes Merkmal seiner einfachen Struktur zur Hand gehen: seine persönliche Eitelkeit. Diese könnte seinem künftigen Tun und Lassen ein neues, allen anderen Zielen übergeordnetes Ziel setzen, nämlich dereinst als bester Präsident in die Geschichte Amerikas einzugehen. Dass dieses Ziel mit politischer Besonnenheit weitaus eher als mit Rambomanieren zu erreichen ist, wird ihn wiederum seine Intelligenz erkennen lassen. Und man sollte die Zielstrebigkeit Trumps nicht unterschätzen, umso weniger, wenn ihn eine nunmehr historische Eitelkeit antreibt. 

Manfred Ebeling Raubling

Es ist unglaublich mit welcher Arroganz und Überheblichkeit deutsche Politiker aller Parteien gegenüber dem neu gewählten Präsidenten der USA auftreten. Dieses Verhalten ist an Dummheit kaum zu überbieten, da man mit Trump, ob man will oder nicht, mindestens die nächsten vier Jahre zusammenarbeiten muss. Da ist es sicher sehr hilfreich das Verhältnis schon vorab zu vergiften. Unsere allwissenden und so toleranten Politiker können scheinbar Erdogan, Hassprediger und unbegrenzte Einwanderung (mittlerweile werden Flüchtlinge bereits mit Chartermaschinen aus Griechenland eingeflogen) tolerieren. Aber einen von einem freien Volk in demokratischer Wahl gewählten Präsidenten eines engen Verbündeten geht man in einer noch nicht erlebten Art und Weise an, bevor er überhaupt sein Amt angetreten hat. Hier offenbart sich die Verlogenheit, Naivität und Unfähigkeit unserer politischen „Elite“ leider nur zu deutlich. Unsere größte Kanzlerin aller Zeiten wird als die Spalterin in die Geschichte eingehen. CSU und CDU sind gespalten wie noch nie (solange CSU wählen, Merkel wählen heißt, ist die CSU für viele ihrer Stammwähler unwählbar). Das deutsche Volk ist gespalten wie noch nie. Die EU zerlegt sich bereits in ihre Bestandteile (der Brexit ist erst der Anfang und ausschließlich Merkels Flüchtlingspolitik geschuldet). Und nun drohen auch noch Konflikte innerhalb der Nato. Sie hat in weniger als zwei Jahren geschafft alles in Gefahr zu bringen, was Generationen in den letzten 70 Jahren mühsam geschaffen haben. Merkel, die meint mit der alleinigen Weisheit gesegnet zu sein, sollte Folgendes nicht vergessen: Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Wer zu spät geht, den bestraft der Wähler. 

Sepp Deimel Ismaning

Werde mir demnächst Walt Disney Aktien kaufen. Denn ich weiß schon,  wie der übernächste US-Präsident heißen wird: Donald Duck. Und dann bin ich mit vorne dabei. 

Eddy Simoneit Erding

Muss es bei uns erst soweit kommen wie in den USA? Hier ist Verdrossenheit zum Anlass genommen worden, einen fragwürdigen Kandidaten zum Präsidenten zu wählen, oder? Auch ich bin von der aktuellen Politik keineswegs begeistert, jedoch ändern kann man nur auf demokratischem Wege: abwählen, neu wählen. Wir brauchen auch Veränderungen, vor allem um für die neue Wirtschaft und Globalisierung gewappnet zu sein. 

Siegfried Wüst Mauern

Es ist erstaunlich, wie gut alle Experten, Fachleute und Leserbriefschreiber Herrn Trump scheinbar persönlich und bestens kennen und mit welchen Fähigkeiten der Hellsichtigkeit wir doch alle ausgestattet sind. Auch erstaunlich ist, wie ernst wir alle das show-verliebte Amerika und all die Aussagen im Wahlkampf nehmen, wohlwissend, dass man 75 % davon streichen kann. Ohne tatsächlichen Grund bis jetzt begegnen wir dem Wahlergebnis und dem künftigen Präsidenten Trump mit Angst, Verzweiflung, ja apokalyptischen Sorgen. Vielleicht mal folgende Fakten aus der Vergangenheit, Barak Obama, so sympathisch er sein mag, es war Stillstand und eine Anhäufung von Fehlern, Abzug verfrüht aus Irak, Entstehung des IS, leere Drohungen mit roten Linien gegen Syrien, Russland als Regionalmacht dumm provoziert. Und Clinton? Erinnern wir uns noch? Lewinski? „I did not have sex with this woman!“ Wahlkampffinanzierung aus Saudi-Arabien. Ziemlich verlogen und nur erfolgsgeil. 1980 hieß es gegenüber Ronald Reagan: Wenn der gewählt wird, gibt’s Krieg. Und unter wessen Präsidentschaft fiel, gerade weil es damals den Nato-Doppelbeschluss gab, gleich noch mal die Mauer? Trump ist ein Geschäftsmann, die meisten Politiker, insbesondere auch in Deutschland haben nicht das Zeug, um in der freien Wirtschaft zu reüssieren, so gesehen werden ganze Staaten von Laien regiert, die nur Ahnung von politischem Gefeilsche und Parteiennetzwerken haben. Warten wir es doch mal ab, bevor wir uns aus Angst vor der Zukunft schon heute freiwillig aufhängen. Auch ein Präsident wird von Verwaltung, Beratern, Kongress und Senat kontrolliert. Wenn ich daran denke, wie freundlich wir mit dem Saudischen Königshaus dagegen umgehen oder wie milde immer noch die Kommentare zu Erdogan oder China sind, kann ich mich über das, was vorauseilend über Trump gesagt wird, nur noch wundern. 

Michael Forster München

Dieses Wahlergebnis ist auch das politische Erbe Barack Obamas. Dieses Wahlergebnis demonstriert seine politische Schwäche, dass er das Land in acht Jahren nicht einen konnte und sich viele Amerikaner benachteiligt fühlen, weil das Establishment die wichtigsten Posten und Funktionen innehat. Und der neue Präsident Donald Trump beginnt schon mit einer Lüge: Er will die Amerikaner vereinen. Dabei hatte Trump im Wahlkampf Latinos wiederholt kriminalisiert, bezeichnete Mexikaner pauschal als Vergewaltiger und hat eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Einwanderern angekündigt und die schwarze Bevölkerung erst am Ende des Wahlkampfes überhaupt wahrgenommen, beachtet. Putin, Erdogan, Trump – Politiker, die eines gemeinsam haben: machthungrig, narzisstisch, rassistisch, unberechenbar, voller Komplexe, noch nie Geld mit eigener Hände Arbeit verdient und Erdogan und der sexistische Trump ohne Universitätsabschluss. Und auch Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel wird nächstes Jahr wie Hillary Clinton die Wahl verlieren, weil die Mechanismen der digitalen Revolution anders funktionieren und der primitive dumme Populismus siegen wird. Und auch weil Ministerpräsident Seehofer die Bundeskanzlerin auf dem Parteitag 2015 wie eine dumme Schülerin bloßgestellt hat und die ständigen polemischen Bemerkungen des bayerischen Finanzministers gegen die Bundeskanzlerin bis heute nicht aufhören. 

Rita Mücke Pöcking

Liebe politisch Interessierte, die Welt läuft Amok. Trump, Duterte, Erdogan, Orban und Le Pen, Wilders, Petry, und wie das rechte Gesindel überall heißen mag, in den braunen Startlöchern. Da hilft, vom tagtäglichen Weiterkämpfen gegen den Irrsinn natürlich abgesehen, gelegentlich nur noch Humor. 

Egbert Scheunemann Hamburg

Die US-Amerikaner haben nun endlich den Präsidenten, der am besten zu ihnen passt: Donald Duck. Jetzt fehlen nur noch Micky Maus als Außenminister, Dagobert Duck als Finanzminister und Goofy als Verteidigungsminister. 

Hans Neuber Iffeldorf

Angela Merkel beschrieb ungewöhnlich deutlich ihre Erwartungen, heißt es: „Demokratie und Freiheit, den Respekt vor dem Recht und der Würde des Menschen unabhängig von jeglicher politischer Einstellung“. Da, Frau Merkel, haben Sie ein Eigentor geschossen. Ganz bewusst habe ich den Menschen unerwähnt gelassen, dem Sie unterstellen, dass er diese Werte mit Füßen tritt, während Sie nur mit jemandem eng zusammenarbeiten wollen, der diese Werte respektiert. Und nun zu Ihrem Eigentor. Sie arbeiten schon seit Monaten mit einem selbst ernannten Sultan zusammen, dem diese Werte nicht das Geringste bedeuten. Somit gilt für Sie: Was und wer mir dienlich ist, darf auch mal foltern, verhaften, massakrieren. 

Richard Birk Freising

Donald Trump bietet als Präsident der USA mit seiner Einstellung zu Europa der EU die wohl letzte Chance, sich nicht nur als wirtschaftliche, sondern auch als politische und damit ausgleichende Macht gegenüber den verfeindenden Blöcken zu etablieren. Doch das selbstverliebte Brüssel hat nicht die erforderliche Größe, die 28 unterschiedlich nationalen Interessen unter einem Dach zu einigen. Es wird sich daher zwangsläufig einer Großmacht - welcher auch immer - anbiedern müssen oder untergehen. Oder sollen etwa wieder die ungeliebten fleißigen Deutschen verführt oder gar gezwungen werden, Großmachtansprüche zu übernehmen? Wohin dies führte, wissen wir aus zwei Weltkriegen zur Genüge.

 Max Wagner Lenggries

Akurat Frau Merkel, will Trump ziemlich arrogant Bedingungen stellen, genau diese Bundeskanzlerin, deutsche Steuermilliarden verscherbelte, nur zwei Beispiele: Banken- und Griechenlanddesaster, selbst heraufbeschworene und total versagende Flüchtlingspolitik, genau diese Politikerin, will Trump vorschreiben wie er sich verhalten soll. Herr Anastasiadis hat es treffend zitiert, „wolle Frau Clinton, Amerikas Angela Merkel sein“. Diese arroganten Politiker aller Parteien, die sich vom Volk total abgewandt haben und knierutschend bei den Großkonzernen demütig zu Allem ja und Amen sagen, die nur noch die Wahlergebnisse lesen, werden sich noch wundern und zu Recht werden ihnen nächstes Jahr die Augen geöffnet, wo es lang geht, weil vielleicht auch die Deutschen, dieses hirnrissige Politikergeschwafel satt haben. Leider haben wir aber auch ein sehr undurchsichtiges Wahlsystem und statt eine Demokratie, eine Lobbykratie. Dass Herr Trump bei seinen Reden sehr viel Vulgarität – wie Herr Anastasiadis erwähnte – einfließen ließ und ob er alles so durch setzen kann oder will, wie er es bei seinen Wahlansprachen meinte, bleibt dahin gestellt, aber er wurde vom Volk gewählt. 

Nikolaus Ruml Markt Schwaben

Der intelligente Chefredakteur Anastasiadis und einige Leserbriefschreiber stellen unseren Geisteszustand richtig dar. „Berlin unter Schock“. Alle unsere Bildmedien, unsere renommierten öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten haben wochenlang Donald Trump in unserer Wahrnehmung zum dummen Trampel (laut Duden umgangssprachliches Wort für „plumper Mensch“) gestempelt. Angela Merkel stellt ihm sogar Bedingungen (so der Aufmacher im Merkur vom Freitag) und zählt ihm die geltenden Werte vor. Der Chef unserer Diplomaten bezeichnete den ab 20. Januar 2017 unbestrittenen Anführer der Westlichen Hemisphäre kürzlich als „Hassprediger“. Trumps Rundumschläge in Reden und Handbewegungen wurden in den letzten Monaten hundertfach gezeigt und parodiert. Erst bei You Tube konnte ich ihn als noch jugendlich aussehenden Fernsehstar bei „Firings“, zu deutsch „Entlassungen“, in der Serie „The Apprentice“ (Der Lehrling) sehen. Trumps gewaltige Popularität in seiner Rolle als entscheidender Boss war dem breiten amerikanischen Publikum aus Reality-Shows vertraut. Jetzt bekennt sich jeder unserer einseitigen TV-Meinungsmacher vom Ergebnis total überrascht geschockt. Wenn man sich über YouTube transatlantisch orientiert, fällt es einem wie Scheuklappen von den Augen. Sind wir nur von unerfahrenen Fernsehdirektoren laienhaft informiert worden? Oder war es Absicht, weil sie das im Clinton-Clan personifizierte, bisher allmächtige Establishment fasziniert oder gar besticht? In einem-10 Sekunden-Spot könnten sie sich in Trumps Stimme anhören, was er jetzt Hillary Clinton sagt: You ‘re fired! – Sie sind entlassen! 

Fritz Werner Weilheim

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