Selbst Vermögen aufbauen

Sebastian Hölzle: Neue Steuerregeln für Fondssparer; Geld & Markt 31. Oktober/1. November

Es ist offensichtlich bei weiten Teilen immer noch nicht bekannt, welche Beträge bei regelmäßigem Ansparen in Aktienfonds langfristig erreicht werden können. So bringt eine monatliche Sparrate von nur 50 Euro in einen ETF für einen Performance-Aktienindex (der die Dividenden mit einbezieht) über einen Zeitraum von 40 Jahren bei einer angenommenen durchschnittlichen Rendite von 7 % (was für einen so langen Zeitraum eine sehr konservative Annahme ist!) einen Endbetrag von fast 125 000 Euro – bei Einzahlungen von gerade einmal 24 000 Euro, was auch nach Inflation und eventuell Steuerzahlungen doch ein schönes Sümmchen ist. Ist man in der Lage, diese Einzahlungen jährlich noch um jeweils nur 5 % zu steigern, so beträgt das Kapital nach 40 Jahren bereits mehr als 247 000 Euro. Nun gibt es sicherlich Personenkreise, für die selbst eine monatliche Sparrate von 50 Euro leider nicht erschwinglich ist. Auf der anderen Seite wundere ich mich schon, wie viele Leute ich auch heute noch rauchen sehe und wenn ich auch über die aktuellen Zigarettenpreise nicht genau informiert bin, so denke ich doch, dass ungefähr 10 Schachteln im Monat bereits der genannten Rate entsprechen. Generell ist zu sagen, dass gerade bei den Jüngeren es einfach viel cooler ist, sich über die neuesten Smartphones und Mobilfunkverträge als über Finanzanlagen und -produkte zu informieren. Dabei ist es extrem wichtig, so früh wie irgend möglich mit dem Vermögensaufbau zu beginnen und da gehört es für mich zu einer seriösen Lebensplanung einfach dazu, dass man sich bei aller verständlichen Freude des Konsumierens den Aspekt der Altersvorsorge immer im Kopf hat und es vielleicht nicht sinnvoll ist, jeden Cent des Monatseinkommens für Leasing-, Mobilfunkverträge etc. zu verplanen. Aber auch bei älteren Menschen ist die Unkenntnis über moderne Finanzprodukte oftmals erschreckend – aber die gesetzliche Rente soll es richten!

 Dr. Klaus-P. Hartmann Schondorf 

Das ist doch wieder eine Steuererhöhung durch die Hintertür und das auch noch fast klammheimlich. Anstatt dem Bürger bei der Altersvorsorge zu helfen, wird er wieder abkassiert. Da regen sich die beiden Damen von der SPD, der ehemaligen Arbeiterpartei, Frau Barley und Frau Schwesig, über Inhalte einer Rede von Herrn Oettinger auf, anstatt sich um die Bürger zu kümmern, da hätten die weiß Gott viel zu tun, das würde auch noch Sinn machen und es erhöhte die Akzeptanz, sprich Wahlaussichten, bei den Bürgern. Man muss sich nicht wundern, dass die Wähler den etablierten Parteien in Scharen davon laufen. Der Bund spart zig Milliarden an Zinsen wegen des verrückten Draghi, aber anstatt dem Bürger Vorsorgekapital über eben solche Anlageformen erwirtschaften zu lassen, ohne ihn da wieder zu schröpfen, nimmt man ihm auch dafür Steuern ab, und auch noch Kirchensteuer. Dem Großkapital wird man mit solchen Maßnahmen ohnehin nicht Herr, auch wenn dieses Gesetz darauf abzielt. Leider ist die politische Klasse so völlig abgehoben und dem Volk entfremdet und die merken dass noch nicht mal. Das Wichtigste ist, wieder an den Futtertrog zu kommen. Es zählt nur noch die Partei, fast wie in China und in der DDR. Unsere Kanzlerin kennt das ja noch sehr genau, deshalb auch die Abkehr von der politischen Mitte, hin nach links.

 Dieter Fritz Lauterbach

Mein Vorschlag für eine Reform der Altersversorgung: Ausnahmslos alle Bürger einschließlich des Bundespräsidenten erhalten eine Einheitsrente von 1000 Euro mit regelmäßigem Inflationsausgleich. Wer mehr will, muss privat vorsorgen. Diejenigen, die eine gut bezahlte Arbeit haben, können das. Die anderen können sicher sein, dass sie im Rentenalter nicht völlig verarmen. 

Dr. Christian H. Fritsch Dachau

Frau Nahles, Ministerin und Führungsmitglied der unsozialen SPD, will unser Rentensystem reformieren, wahrlich eine große Aufgabe. Um vor allen Dingen Arbeitgeber und Reiche vor höheren Beiträgen zu Schützen trickst sie, manipuliert und wirft Nebelkerzen. In die Gremien müssen endlich auch Arbeitnehmer und aktuelle Rentenbezieher aufgenommen werden, sie zahlen schließlich die Beiträge. Fremdentnahmen aus den Rücklagen müssen verhindert werden. Keine Mindestrenten für die vielen Nichtbeitragszahler. Die unterschiedlichen Rentenerhöhungen zugunsten der ostdeutschen Bürger müssen endlich beendet werden. Die Ostrenten sind bei vergleichbaren Lebensläufen seit Jahren schon überwiegend höher als im Westen. Wer Familie im Osten hat, kann das sehr gut einsehen und vergleichen. Da kann man sich als Westler nur wundern. Alle Spitzenverdiener (über der Beitragsgrenze), die auf Lohnsteuerkarte arbeiten, also die Managerkaste sollte einen solidarischen Obolus an die Sozialkassen (Renten, Gesundheit) leisten. Es tut ihnen nicht wirklich weh und es kann kontrolliert werden, dass das Geld auch dahin fließt, wo es hin soll. Da braucht es dann keine Steuererhöhungen für diese Mitbürger und kommt der Allgemeinheit zu Gute (kein Zugriff für Herrn Schäuble). Einfach denken und nicht künstlich aufgebläht. Beiträge müssen erhöht werden, denn nur wenn man mehr in die Rentenkasse einzahlt kann man auch mehr erwarten. Man denke daran, dass heutige Rentner vor Jahren schon höhere Beiträge bezahlt haben. 

Hans-Joachim Kropsch Schliersee

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