Konsequent torpediert

Manuela Dollinger: Zwei Strompreiszonen für Deutschland?; Wirtschaft 30. Mai

Das ist doch die Lösung des schon jahrelang herumgeschobenen Streits um die Stromtrassen und Windräder. Oder nicht? Da kann dann endlich der ungezügelte Ausbau der Windgeneratoren im Norden ohne dazu passende Speicherkapazität gestoppt werden, und im Süden müssen die Bürger keine ungeliebten Stromtrassen und Windräder in Sichtweite ihrer Wohnhäuser in Kauf nehmen. Sie bezahlen halt etwas mehr für ihren Strom, aber das ist ja wegen ihrer hohen Wirtschaftsleistung auch gar kein Problem, nicht wahr? Nur ja nichts unternehmen, was Zugeständnisse oder gar ein Umdenken erforderte! Wie sagte man da früher: „Und wenn der ganze Schnee verbrennt!“ Naja, inzwischen scheint es ja schon fast so weit zu sein.

Sieghard Schicktanz Eurasburg

Nun haben sie es also geschafft: Dem wirtschaftlich erfolgreichen Süden Deutschlands, im wesentlichen Bayern und Baden-Württemberg, die Basis hierfür zu entziehen, eine sichere und wirtschaftliche Energieversorgung. In den 60er Jahren war insbesondere Bayern noch das rückständige, verschlafene Komödienstadel-Land, auf das Preußen Norddeutsche verächtlich herabblickten. Die CSU und insbesondere FJS hat mit großer Weitsicht die Basis für eine saubere Industrialisierung gelegt: Zunächst die Adria-Ölpipelines mit den Kraftwerken an der Donau, danach die emissionsfreie und kostengünstige Kernenergie sowie ein nahezu flächendeckendes Erdgasnetz. Dies ermöglichte den enormen Aufstieg Bayerns und seiner Wirtschaftskraft. Dies neiden uns seit Jahrzehnten einige andere Bundesländer, die mit verfehlter, kurzsichtiger Politik Arbeitslosigkeit, Haushaltsdefizite und Bevölkerungsschwund verursachten. Eine preiswerte und zuverlässige Energieversorgung ist die Basis hierfür und wurde deswegen konsequent torpediert. Aufgrund von staatlichen Zwangsmaßnahmen, die von den Stromkunden finanziert werden müssen, entstanden im Norden Deutschlands hoch subventionierte Windparks und Stromkosten für Privatkunden, die höher als vor der Marktliberalisierung liegen und zu über 50% aus staatlichen Abgaben bestehen. Mit der Einführung von getrennten Strompreiszonen in Deutschland, die zu höheren Strompreisen im Süden führen, werden die großen Betriebe abwandern – Wacker investiert bereits nicht mehr in Bayern! Wenn großflächig Arbeitsplätze abwandern, der Süden nicht mehr attraktiv ist, die Immobilien abgewertet werden, dann haben die Neider endlich ihr Ziel erreicht und das sogenannte Nord-Südgefälle beseitigt, zu Lasten Bayerns - natürlich immer unter dem Label der Nachhaltigkeit und des Umweltschutzes.

Helmut Stadtmüller München

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