Für die Sparer ein Desaster

Die Sparkassen und Banken sollen sich das mit den Zinsen mal gut überlegen, sollte dass wirklich kommen, dann holen wir halt alle unser Geld nach Hause, kaufen uns einen Save und sperren es weg.

Bin mal gespannt, ob die Banken das Geld aufbringen, wenn wir es alle abholen. Für die zu erwartenden Einbrecher müssen wir uns natürlich noch eine Armbrust kaufen, da wir für die Pistole einen Waffenschein brauchen. Ich glaube nicht, dass dies im Sinne des Erfinders ist. Man sollte sich in Europa endlich zusammentun, wenn man dies überhaupt kann, und überlegen, wie man den Draghi endlich in die Wüste schicken kann. Sollte das nicht gelingen, droht den älteren Menschen in 10 bis 15 Jahren ein Fiasko. Also weg mit Draghi, rauf mit den Zinsen und Möglichkeiten für die private Altersvorsorge schaffen – und das am besten schon gestern.

Günther Freis Karlsfeld

Spontan fällt mir da der Spruch der letzten (im Überfluss) lebenden französischen Königin ein: „Wenn sie kein Brot haben, dann sollen sie halt Kuchen essen.“ Bekanntlich landete Marie Antoinette auf dem Schafott. Draghi empfiehlt den Bürgern Aktien, deren Performance kann man sehr schön auf zwei, fünf oder zehn Jahre zurückverfolgen, aber eben nicht in die Zukunft. Hätte zum Beispiel ein Anleger 1927 beim Höchststand in Aktien investiert, dauerte es 40 Jahre, bis er seinen Einstandskurs wieder erreichte. Momentan haben wir sehr hohe Aktienkurse, getrieben oder manipuliert fast ausschließlich von Notenbankpolitikern. Selbst vor der Pleite von unbedeutenden Kleinsteuroländern zittert man, weil es das gesamte Eurokartenhaus zum Einsturz bringen könnte. Draghi übersieht auch, dass es Lebensversicherer und Pensionskassen verboten ist, stark in Aktien zu gehen. Ich denke, es wird bald noch ein letztes Aufbäumen der Konjunktur geben, nämlich dann, wenn die Bürger ihre farbigen Papierschnipsel (mit Draghis Unterschrift) in Sachwerte zu tauschen versuchen.

Georg Niedermeier Haimhausen

Super-Mario betreibt eine Geldpolitik, welche vor allem für sein Heimatland Italien super ist, für den deutschen Sparer aber ein Desaster. In einer Gesellschaft, in der es bald mehr Rentner als Erwerbstätige gibt, sollen erstere für ihr zusammengespartes Geld mit Strafzinsen belegt werden. Viele von ihnen wollten für das Alter vorsorgen und können nun zusehen, wie das Ersparte so nach und nach wegschrumpft. Das Sprichwort „Spare in der Zeit, dann hast du in der Not“ hat keine Bedeutung mehr. Man müsste es mit: „Lebe vergnüglich, mache Schulden soviel du kannst, es sind dafür ja kaum Zinsen zu entrichten, und wenn du pleite bist, kommt der Sozialstaat für dich auf „ ersetzen. Unsere Regierung hätte mit allen Mitteln verhindern müssen, dass dieser Mann - der schon beim Griechen-Deal (Eintritt in den Euro) als Mitarbeiter von Goldmann Sachs eine dubiose Rolle spielte - Chef der EZB wurde. Schließlich sind wir wirtschaftlich das bedeutendste Land in der EU und hätten deshalb um unseren berechtigten Anspruch auf dieses Amt kämpfen müssen.

Annemarie Fischer Wielenbach

Es wurde auch allerhöchste Zeit, denn jetzt ist die Katze endlich aus dem Sack und dies wird sogar noch von höchster Stelle bestätigt! Denn der EZB-Chef Draghi bestätige absolut wahrheitsgemäß, dass die Sparbuch-Sparer in der Vergangenheit bei höheren Zinsen und gleichzeitiger entsprechender Inflation zu den Verlieren zählten, da die Ersparnisse nicht nur aufgefressen wurden, sondern sogar noch in die Verlustzone gerieten. Dabei wurde noch nicht einmal berücksichtigt, dass alle Bürger indirekte Zinsen, die in allen Konsumpreisen enthalten und zusätzlich mit Steuerzahlungen zu entrichten sind, erheblich belastet werden! Oder anders ausgedrückt, ca. 90 % der deutschen Bürger gehören bei diesem Zinsmonopoly - egal wie hoch die Zinsen sind - immer zu den Verlierern! Aber nicht nur das sagte Mario Draghi, sondern er verwies ausdrücklich daraufhin, dass bei den derzeitigen niedrigen Zinsen und der niedrigen Inflationsrate die Realverzinsung höher liegt, als im Durchschnitt der 90er-Jahre. Absolut recht hat er damit und es würde für den Normalbürger noch wesentlich effektiver, wenn marktwirtschaftliche Zinsen dauerhaft um die Nullmarke bei nachhaltiger Geldwertstabilität pendeln würden, denn dann würden die Konsumpreise bis sage und schreibe ca. 40 % entlastet und jeder Bürger würde erstmals in die Lage versetzt, seine Altersversorgung in Ruhe und mit höchstmöglicher Sicherheit aufzubauen!!! Trotzdem scheint offensichtlich die Volksverdummung in Sachen Geldwesen kein Ende zu nehmen, denn jetzt schlägt doch tatsächlich der neue Ifo-Chef Clemens Fuest vor, dass die Euro-Krise dadurch überwunden werden soll, dass Staatsanleihen mit dem schönen Namen „Verantwortungsbonds“ aufgelegt werden sollen, bei denen im Falle eines Falles die Gläubiger das alleinige Ausfallrisiko tragen, wenn ein Staat - vereinfacht ausgedrückt - pleite geht. Da sich Herr Fuest darüber im Klaren ist, dass kein halbwegs vernünftiger Investor solche Papiere kauft, sieht er als bevorzugte Käufer Pensionsfonds und Versicherer, also Rentenfonds! Wie toll, denn dann beißen die Letzten wieder einmal die Hunde und das sind im vorliegenden Falle die gutgläubigen Rentner.

Axel C. Baumgart Rottach-Egern

EZB-Chef Draghi: „Die Sparer haben es selbst in der Hand“; Wirtschaft 29. April

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