Flötenkinder als Verstärkung: das Jugendblasorchester und der Spielkreis. Foto: Rammelsberger

Blaskapelle und Zuhörer genießen die gute Akustik im Schulhof

Feldkirchen - Nach Abschluss von Umbauarbeiten kann die Veranstaltung „Freitagabend Blasmusik" wieder im Pausenhof der Feldkirchner Grundschule statt finden.

Entsprechend groß war die Resonanz, als die Blaskapelle aufspielte. Dabei gehörte die erste halbe Stunde ganz dem Nachwuchs. Die Kinder vom Spielkreis und die Schüler des Jugendblasorchesters präsentierten unter begeistertem Applaus ihr Können.

Die jungen Musiker und Musikerinnen beeindruckten etwa mit einer fetzig-modernen Fassung des alten Kinderliedes „Old Mc Donald“ sowie vielen weiteren Stücken. Das Repertoire war allemal bestens geeignet, auch andere Kinder und Jugendliche für die Blasmusik zu gewinnen.

Als es dann hieß, „jetzt a Stünderl Blamusik“, startete die Blakapelle Feldkirchen mit einem Geburtstagsständchen. Hans Pricha hatte zwar schon einige Wochen zuvor seinen 60.Geburtstag gefeiert, aber für ein munteres „Happy Birthday“ ist es nie zu spät. Immerhin war es Pricha selbst, der 2001 „Freitagabend Blasmusik“ ins Leben gerufen hatte, das seitdem für die Feldkirchener zur beliebten Veranstaltung geworden ist. Leo Pricha schuf damit das Pendant zum Frühjahrskonzert, wo eher konzertante Musik geboten wird. „Und die Leute wollten halt gern auch mal leichtere, zünftige Blasmusik hören“, sagte Pricha im Gespräch mit dem Münchner Merkur.

Die wurde den Zuhörern geboten, sogar wieder in dem wegen seiner guten Akkustik so beliebten Schulinnenhof. Von der bayerischen Polka über den Egerländer Marsch bis hin zum bunten Medley von Orchester-Legende James Last bot die Blaskapelle Feldkirchen eine vielfältige Auswahl der leichten Muse. Gespickt wurde das Ganze noch mit Geschichten und Anekdoten von Tenorhornist Erwin Huber. Gelächter erntete er etwa, als er auf die geplante „Großansiedelung eines schwedischen Möbelhauses“ zu sprechen kam, das doch zur Zeit sehr die Gemüter im Ort errege. So seien die Männer Gegner und die Frauen glühende Befürworter der „Elch-Kette“. Huber sagte unter Beifall und Gekichere: „Die Männer haben halt Angst um die Haushaltskasse, wenn die Frau beim Einkaufsbummel a Vaserl hier, a Lamperl da und dort noch viel größere Dinge entdeckt.“ joe

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