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Ein Termin, der Freude macht: Bayerns Umweltministerin Ulrike Scharf, der Präsident des Bayerischen Jagdverbands, Jürgen Vocke (dahinter), und Alexander Utler von "Nissan" (M.) weihen die neue Schnell-Ladestation in Feldkirchen ein.

Einweihung durch Bayerns Umweltministerin Scharf

Bayerns Jäger fahren mit Strom

Feldkirchen - Als erster deutscher Jagdverband dürfen sich die bayerischen Jäger über eine Schnell-Ladestation für Elektroautos in Feldkirchen freuen. Zudem können sie ein Jahr lang kostenlos ein Elektrofahrzeug nutzen und testen.

Lob für diese Initiative gab es von ganz oben: Die bayerische Staatsministerin für Umwelt- und Verbraucherschutz, Ulrike Scharf, kam zur Einweihung persönlich vorbei. Scharf ist dem Bayerischen Jagdverband mit Sitz in Feldkirchen eng verbunden. Erst vor eineinhalb Jahren hat sie erfolgreich die Prüfung zur Jägerin abgelegt. Die Strecke von München nach Feldkirchen sei ihr daher gut bekannt, sagte sie bei ihrem Besuch. „Nun bewegen sich die Jäger elektrisch und leisten einen weiteren wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Naturschutz.“

Ihr Ministerium sieht die E-Mobilität in ihrer Nachhaltigkeit als tragende Säule einer funktionierenden Umwelt- und Klimapolitik. „Es ist ein Gewinn für die Umwelt und die Gesundheit der Menschen, die gerade in Ballungsräumen wie München unter vielen Emissionen zu leiden hätten. Mit dem „Saft aus regenerativer Energie“ könne der CO2-Ausstoß erheblich reduziert werden, die Kaufprämie sei ein wichtiger Schritt um die E-Autos in die Masse zu bringen. Für Bayern sieht Scharf einen Bedarf an 700 Schnell-Ladesäulen wie in Feldkirchen, der Weg dahin sei jedoch noch weit.

Viel Lob spendete Jagdverbands-Präsident Jürgen Vocke: Gute Ideen und Vorsätze blieben nicht stecken, sondern „werden auch umgesetzt“. Lediglich drei Monate habe es gedauert, von den ersten Gesprächen bis zur nun fertigen Ladestelle an der Hohenlindner Straße, die vom Autobauer Nissan gesponsert wird. Damit löst Nissan das Versprechen ein, die Siegprämie für den im Jahr 2015 erhaltenen bayerischen „Staatspreis für Elektromobilität“ zum Wohle der Bürger einzusetzen. „Dies tun wir mit der Tankstelle und auch dem fünfsitzigen e-NV 200, einem mit 250 Kilometern Reichweite attraktiven Transporter“, erklärte Alexander Utler, Regionalleiter Vertrieb Nissan Bayern.

In der Anlaufzeit ist die Ladesäule ausschließlich dem Jagdverband vorbehalten, „nach einer kurzen Einführungszeit und wenn auch die Abrechnungsmodalitäten geklärt sind, steht die Ladesäule dann für jedermann zur Verfügung“, kündigt Thomas Schreder, Pressesprecher des bayerischen Jagdverbands, an. Innerhalb von 30 Minuten können e-Fahrzeuge an der Schnell-Ladestation auf bis zu 80 Prozent geladen werden. „Das ist ein wichtiger Schritt für den flächendeckenden Ausbau der Lade-Infrastruktur“, betonte Schreder.

Sabina Brosch

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