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Im Päckchen steckt die Garchinger Stadtchronik: (v.l.) Trendforscher Jakub Samochowiec, Autor Hajo Schumacher, Swiss-Life-Chef Markus Leibundgut und Bürgermeister Dietmar Gruchmann.

Firmenjubiläum

150 Jahre Swiss Life

Garching – Natürlich darf auch ein Geburtstagskuchen nicht fehlen. Er steht bei jedem der rund 650 Mitarbeiter von Swiss Life in Garching auf dem Schreibtisch, mit einer Jubiläumsbroschüre zum 150-jährigen Bestehen des Schweizer Versicherungskonzerns in Deutschland. Es ist freilich kein frisches Stück Kuchen, das man gleich verdrücken kann, sondern ein Glas mit den entsprechenden Zutaten – quasi ein Geburtstagskuchen zum Selbstbacken.

Das Kuchen-Glas ist etwa so klein wie eine Kaffeetasse und damit zwei Kilo leichter als jenes Geschenk, das Garchings Bürgermeister Dietmar Gruchmann (SPD) dem Firmenchef Markus Leibundgut bei der offiziellen 150-Jahr-Feier überreicht. Es ist die neue, 544 Seiten starke Stadtchronik, in der auch Swiss Life erwähnt werde, sagt der Rathauschef, „auf Seite vierhundertvierzig“. Allzu lang ist der Eintrag aber nicht – schließlich ist die Swiss Life mit ihrer Deutschlandzentrale erst vor zwei Jahren von München nach Garching gezogen.

Ausbaupläne am Standort Garching

edoch betont Markus Leibundgut: „Wir planen noch länger hier zu bleiben. Uns passt es hier.“ Auch deshalb seien inzwischen mehr Mitarbeiter am Standort Garching beschäftigt, als man einst geplant hatte. „Und ich könnte mir vorstellen, dass es – wenn wir weiter so wachsen – noch ein paar Quadratmeter mehr Geschossfläche braucht.“ Das freilich wäre kein Problem, denn schon beim Bau des neuen Gebäudes hat der Konzern eine etwaige Erweiterung in seinen Plänen berücksichtigt.

"Schönster Standort in Bayern"

Swiss Life möglichst lange in Garching halten – das will auch Bürgermeister Gruchmann. Neben der Chronik hat er viele freundliche Worte für das Geburtstagskind im Gepäck – und das, obwohl er auf der Leinwand irrtümlich als „Dieter“ Gruchmann vorgestellt wird. „Der Bürgermeister ist positiv von Ihnen angetan“, betont Dietmar Gruchmann in Richtung der Swiss-Life-Führung und fügt augenzwinkernd hinzu: „Es ist nur schade, dass sie mehr als hundert Jahre gebraucht haben, um zu erkennen, dass Garching der schönste Standort in Bayern ist.“ 

Wohnungen für 4000 Neubürger

Mit Blick auf die Mitarbeiter des Konzerns, die möglichst nahe an ihrer Arbeitsstätte wohnen wollen, verweist Gruchmann auf die beiden großen Wohnungsbauprojekte in Garching, die bald schon beginnen sollen: zum einen das Areal am Schleißheimer Kanal in Hochbrück für rund 1000 Menschen, zum anderen die Kommunikationszone im Norden der Stadt, wo dereinst bis zu 3000 Einwohner eine Heimat finden sollen.

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