Hightec-Unternehmen

„Attocube systems“ siedelt sich in Haar an

Haar – Bürgermeisterin Gabriele Müller (SPD) hat die jüngste Sitzung des Gemeinderates sichtlich Spaß gemacht. Kurz vor Beginn schnackte sie noch mit Dirk Haft, Geschäftsführer von „attocube systems“, und Stefan Sinning, Architekt und zuständig für den Bau des attocube-Firmengebäudes. Das sich mit der Gemeinde und dem Hightec-Unternehmen zwei gefunden haben, wird auch deutlich, als Müller während der Sitzung das Wort an Sinning übergibt.

„Und nun zu einem sehr erfreulichen Thema“, sagt die Bürgermeisterin. Da ist spätestens klar: Haar und attocube – das scheint zu passen. Das sah der Gemeinderat auch so. Einstimmig votierten die Mitglieder für den Bebauungsplan des Gebäudes, das am sogenannten Haarer Dreieck entstehen soll (westlich des Eglfinger Weges und östlich des Marieluise-Fleißer-Weges). 

Nano-Technologie

attocube ist ein Unternehmen im Bereich Nano-Technologie. Zuvor hatte Architekt Sinning den durchaus beeindruckten Gemeinderäten ein futuristischer Unternehmenssitz präsentiert. Auffällig dabei ist die runde S-Form des 2700 Quadrat Meter großen und mehr als 14 Meter hohen Hauptgebäudes. An West-Seite entsteht eine Terrasse für die Mitarbeiter. 

Die Fassade besteht hauptsächlich aus vertikalen Glasfenstern. Das Dach wird begrünt. Die gesamte Grundstück misst 5720 Quadratmeter, die Geschossfläche 6500 Quadratmeter. Geplant sind drei Geschosse sowie eine Tiefgarage und Außenparkplätzen mit insgesamt 83 Stellplätzen. Wobei Geschäftsführer Haft sogleich betonte, dass seine Mitarbeiter lieber mit der S-Bahn statt mit dem Auto zur Arbeit fahren. Er sagte, man sei ein „junges Team“ , das eine extreme Affinität zum öffentliche Nahverkehr habe. Viele Radler seien dabei. Und das „aus Überzeugung“. Im von Verkehr gebeutelten Haar hört man so etwas gerne.

Cafeteria wird öffentlich zugänglich

In Richtung Bahnhof, also an der südlichen Gebäude-Seite befindet sich der Haupteingang. Im Eingangsbereich soll auch die Cafeteria gebaut werden, die öffentlich zugänglich sei, wie Sinning sagte. Damit stärke man „die Attraktivität am Bahnhofsbereich.“ 

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