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Echte Könner sind Carsten Reinberg (r.) und seine „Millstreet Bigband“. Für sie gibt es minutenlange Ovationen.

Begegnungskonzert: Deutsch-amerikanische Freundschaft

Ismaning - Musik kennt weder Grenzen noch Sprachbarrieren: Deshalb gaben die Gastgeber der Musikschule Ismaning und die Gäste des Bläserensembles aus Germantown (USA) ein Konzert, das die Menschen berührte.

 Unter dem Motto „Let’s make music as friends“ spielten im ersten Teil die Volksmusikgruppe und dann die „Millstreet Bigband“ der Musikschule Ismaning. Das Programm war eine Überraschung und mit dem letzten Song wurde der mehrfach geäußerte Wunsch der amerikanischen Gäste erfüllt: Sie wollten etwas von Frank Sinatra hören und bekamen die Hymne „New York, New York“ zu hören.

Eigentlich müsste das ja Germantown, Germantown heißen“, sagte der Ismaninger Musikschulleiter Carsten Reinberg. Seine Bigband feierten die Gäste mit stehenden Ovationen minutenlang. Die rund 40 Musiker aus Germantown im amerikanischen Bundesstaat Wisconsin eröffneten ihren Teil des Konzertes mit der deutschen und der amerikanischen Nationalhymne. Die Besucher im Ismaninger Gemeindesaal erhoben sich von den Plätzen und sangen mit. Anschließend begeisterten die Amerikaner ihr Publikum mit einem Mix aus klassischen Stücken, Jazz und moderner Musik. Jim Barnes, der Leiter des Gast-Ensembles, hatte ein kurzweiliges Programm zusammengestellt. Einer der Höhepunkte war das Solo seines Sohnes Chris auf dem Euphonium, einer etwas kleineren Tuba. Zum letzten Stück des Freundschaftskonzertes wurde dann Carsten Reinberg auf die Bühne geholt, um die Gastmusiker zu dirigieren.

Viel Spaß hatten die beiden Gruppen bei der „Bescherung“ im Anschluss an das Konzert. Jim Barnes bekam einen Regenschirm mit den Motiven aus dem historischen Ismaninger Schlosssaal. Der Leiter der Musikschule erhielt dafür ein Football-Trikot der Green Bay Packers und zog es für den Rest des Abends nicht mehr aus. Vor dem Heimflug gaben die Gäste außerdem ein rund einstündiges Gastspiel im Münchner Hofbräuhaus. Nach den unvergesslichen Tagen beim ersten Besuch der kompletten Kapelle in Ismaning, steht auch schon die Gegeneinladung für das nächste Konzert in Wisconsin. Bis diese Gruppenreise stattfindet, wird es aber viele kleine Besuche geben, da zwischen den Musikern und deren Familien in den vergangenen Jahren etliche Freundschaften entstanden sind.

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