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Einstimmig erhält der Entwurf der Architekten Alexander Bauer (l.) und David Reichert (r.) den ersten Preis, in der Mitte Bürgermeister Alexander Greulich.

Wettbewerb für die Ballsporthalle

Eingangstor für den Sportpark

Die künftige Ballsporthalle im Ismaninger Sportpark hat seit Mittwoch ein Gesicht bekommen. Das Preisgericht mit Bürgermeister Alexander Greulich an der Spitze stellte den Gewinnerentwurf vor, der so auch umgesetzt werden soll.

Das Preisgericht hatte zehn verschiedene Architektenentwürfe zu beurteilen, aus denen sich ganz klar die Variante des Büros Bauer-Reichert-Seitz herauskristallisierte. Am Ende wurde der erste Preis des Wettbewerbs einstimmig vergeben. 

Auch ein Vorplatz entsteht

Bürgermeister Alexander Greulich (SPD) sah in dem Entwurf ein optisch sehr gelungenes Eingangstor für den Sportpark, der irgendwann vollendet werden soll mit dem Bau eines Fußballstadions für den FC Ismaning. Der Entwurf sieht ein durchgehendes Dach vor, aus dem die beiden Hallen für die Ballsportler des TSV sowie des SV Solidarität herausragen. Der Siegerentwurf bot auch vor der Halle einen Vorplatz mit hoher Aufenthaltsqualität. Er lässt sich in vier Bauabschnitten realisieren.Somit wurden die Vorgaben der künftigen Bauherren sehr gut umgesetzt. Einstimmig bekam der Entwurf auch den ersten Preis. 

Bürgermeister Greulich erklärte, dass es für eine Kostenschätzung nach dem Architektenwettbewerb noch zu früh sei. Er machte aber deutlich, dass auf die beiden beteiligten Vereine TSV und SV Solidarität nun eine anspruchsvolle Aufgabe zukommt mit der Erstellung eines Finanzierungskonzeptes. 

TSV und SV Solidarität übernehmen Teilkosten und erbringen Eigenleistung

Den Großteil der Kosten übernimmt die Gemeinde, die im Haushalt 2017 für beide Vereinshallen 5,5 Millionen Euro eingeplant hat. Greulich ist guter Dinge, dass das Finanzierungsmodell mit den beiden Sportvereinen als Bauherren ein guter Weg ist. Die Vereine bekommen so Zuschüsse des bayerischen Landessport-Verbandes, müssen aber auch Eigenleistungen erbringen. 

Beim Bau der Tennishallen durch den TC Ismaning funktionierte die Vorgehensweise sehr gut. Alexander Novakovic, Gemeinderat und Vertreter des TSV Ismaning sah in den Siegerplänen „das ideale Konzept für eine Begegnungsstätte“. Die Zuschauerkapazität der Ballsporthalle werde vergleichbar sein mit der derzeit von den Handballern genutzten Realschulsporthalle, bekomme aber einen deutlich geräumigeren Eingangsbereich, in dem die Verpflegung der Zuschauer möglich sei. Die Handballer freuen sich auch, dass sie dann im Gegensatz zur Schulhalle Harz verwenden können für die bessere Ball-Haftung an der Hand. Zudem ist es den Ballsportabteilungen des TSV Ismaning dann möglich, die Trainingszeiten zu intensivieren. Novakovic betont, dass auch Turner und Kampfsportler sich auf einen vereinseigenen Komplex im Sportpark freuen können: „Der ganze TSV wird von dieser Halle profitieren.“

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