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Die Besten am Gymnasium Kirchheim: (v.l.) Nico Arnold, Franziska Kaltenberger, Jeni Tang und Pia Bossmann.

Guter Schnitt

Abitur in Kirchheim: 40 mal die Eins vor dem Komma

Kirchheim – Mit einem überragenden Abitur-Ergebnis konnte das Gymnasium Kirchheim im vergangenen Jahr aufwarten. Heuer hat sich die Lage wieder normalisiert, was keineswegs schlechte Noten bedeutet. Der einzige mit einem 1,0-Schnitt ist Nico Arnold, drei Mädchen folgen ihm dicht auf mit 1,1.

Nico Arnold aus Kirchheim erreichte als einziger die glatte 1,0. „Eigentlich bin ich ins Gymi ziemlich mittelmäßig gestartet, erst im Laufe der Jahre wurde ich bei den Noten immer besser. Aber ich habe am Schluss dann auch ganz schön gebüffelt, als ich gesehen habe, dass ich die glatte 1 erreichen kann.“

Nach einem ausgedehnten Urlaub möchte er einige Praktika in verschiedenen Firmen machen. „Dass ich etwas mit Naturwissenschaften studieren möchte ist klar, ich weiß nur noch nicht genau was. Am liebsten etwas in Richtung Physik und Maschinenbau.“

Franziska Kaltenberger aus Landsham hat zwar 1,1 im Schnitt erreicht, will aber noch mehr. „Daher habe ich mich für das Mündliche in Deutsch angemeldet und will da noch die fehlenden vier Punkte zur 1,0 holen.“ Nach einem langen Urlaub möchte sie ein Praktikum bei einer speziellen Unternehmensberatung im IT-Bereich machen und anschließend am renommierten Hasso-Plattner-Institut in Potsdam Informatik studieren. „Dieses Verquere in der Informatik, wie man aus ganz abstrakten Theorien logische Lösungen sucht, das ist genau mein Ding! Informatik und Mathe haben mich schon immer voll interessiert.“

Jeni Tang aus Kirchheim hat auch einen Schnitt von 1,1, studieren will sie auf alle Fälle Medizin. Das wurde ihr bei einem Auslandsjahr in den USA klar, sie hat zur doppelten Absicherung, falls der Notenschnitt nicht gereicht hätte, den „Mediziner-Test“ bestanden. Bio, Englisch und Physik waren immer ihre Lieblingsfächer. „Am Schluss habe ich aber auch eine Menge gepaukt.“ Am liebsten würde sie Frauenärztin werden.

Auch Pia Bossmann aus Kirchheim eine 1,1, Medizin kommt für sie aber gar nicht in Frage: „Ich kann kein Blut sehen. Aber ich interessiere mich ganz stark für Politik, will das vielleicht auch studieren oder Jura. Auf alle Fälle werde ich mich jetzt erst mal intensiv bei der JU engagieren, da hatte ich in den letzten Monaten keine Zeit dazu.“ Eine kurze Zeit liebäugelte sie auch mal mit Psychologie als Studienfach. „Doch das ist mir zu viel Mathe und Statistik.“

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