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Warmes Freibier ergibt beim Ausschenken vor allem Schaum – den Gästen im Festzelt hat es trotzdem geschmeckt. Rechts Bürgermeister Maximilian Böltl, links Kulturreferentin Katharina Ruf und Unterföhrings Bürgermeister Andreas Kemmelmeyer.

Drei erfüllte Tage

Bier ist das fünfte Element beim Dorffest Kirchheim

Kirchheim – „Für mich persönlich ist unser 13. Kirchheimer Dorffest ein Fest des Glücks! Dass wir drei Tage super Wetter haben, dass unsere Vereine und Organisationen nicht nur hier zusammenhalten und dass wir unsere Katharina Ruf haben, die dieses Fest fantastisch organisiert hat“, eröffnete Bürgermeister Maximilian Böltl das dreitägige Spektakel. Das Programm war vielfältig wie nie, im Mittelpunkt stand das Bier, laut Kulturreferentin Ruf stellvertretend für das Dorf Kirchheim.

Um 17.04 Uhr eröffneten drei dröhnende Salven der Kirchheimer Böllerschützen. Anschließend zogen Bürger, Vereinsvertreter und Gemeinderäte angeführt von Böltl und Amtskollege Andreas Kemmelmeyer aus Unterföhring gemeinsam ins Festzelt. Fest-Organisatorin Katharina Ruf hatte nicht nur ein Gedicht auf „S’ fünfte Element“ Bier geschrieben – „Weil’s im Internet dazu nix gscheites gibt!“ – sondern stellte auch eine direkte Verbindung zwischen dem flüssigen Brot und Kirchheim her.

Gedicht aufs Bier

„Bier steht in Bayern für Tradition und Beständigkeit – so wie unser Dorffest Es steht für Lebensfreude und Gemeinschaft sowie Genuss und Heiterkeit, alles Aspekte, die perfekt auf unsere Gemeinde und unser Fest passen.“ 30 Vereine, Institutionen und Organisationen hatten wochenlang vorbereitet und zehn Stunden lang aufgebaut. „Das ist ein wirklich tolles Fest von den Bürgern für die Bürger, diese Tradition gilt es zu erhalten!“

Kultur satt

Kulturreferentin Ruf hatte klug mehrere Zentren geschaffen, so dass sich die vielen Kirchheimer für Kultur nicht immer ins stickige Festzelt drängen mussten. Auf der „Offenen Bühne“ gab es Dixie vom „NDC Quartett“, Country & Western von „Studio K“, Pop mit Carolin Ströher, spanische und französische Lieder mit „Louva Marguerite“ sowie den Liedermacher Reiner Rumpf. Kulinarisch begleitet wurde man hier von Flammbrot oder Scampispießen des Schulfördervereins, einer riesigen Wein- und Bierauswahl des Hospizvereins oder Kaffee und selbstgebackenem Kuchen bei den Gartenfreunden. 

Auf der Jugendbühne vor dem Rathaus zeigten „My little Mayhem“ mit Pop, Funk und Soul sowie „Major Mint“ mit Punk-Rock, was die Kirchheimer Szene zu bieten hat. Für die Jugend schenkten der SV Heimstetten, der Jugendclub „Rülps e.V.“ sowie die JU Biere, Cocktails sowie Alkoholfreies aus. Im Hauptzelt präsentierte man Musikkabarett mit der „Couplet AG“, ein Konzert des Gospelchors, eine „Bavarian Rock Night“ mit „Just Duty Free“, die Kirnarra-Disco, nach dem Gottesdienst am Sonntag einen Hoagarten, Bücher-Flohmarkt und zum Abschluss die Übertragung des Endspiels.

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