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Zusammenrücken müssen die Zuhörer beim Konzert der Hausener Bigband im Innenhof von St. Andreas. Leiter Eugen Kalisch leitet das Jubiläumskonzert.

Open-Air-Konzert zum Jubiläum

Hausener Bigband feiert 30-jähriges Bestehen

Heimstetten - Auch nach 30 Jahren bekommen die Zuhörer nicht genug von der Hausener Bigband. Der Andrang bei der Geburtstagsfeier der Band war riesig. Vom Bürgermeister gabs zum Ehrentag ein ganz besonders Geschenk.

Die Hausener Bigband feierte ihr 30-jähriges Bestehen mit einem Open-Air-Konzert im Innenhof der Kirche St. Andreas in Heimstetten. Ein schöner Ort für das Konzert – allerdings mit viel zu wenig Platz für den großen Andrang an Besuchern. Die 20 Musiker bedankten sich mit Jazz und Swing-Musik. Gershwin, Miller und Ellington hätten ihre Freude gehabt.

Zum Glück ist der Sound von Jazz- oder Bigbands weit zu hören. Denn so kamen auch diejenigen Zuhörer, die beim Jubiläumskonzert der Hausener Bigband im Innenhof von St. Andreas keinen Platz mehr gefunden hatten und auf den Bänken außerhalb Platz nahmen, dennoch in den Genuss der Musik.

Alle wollten die „Moonlight Serenade“, „Cute“, „Pennsylvania 6-500“ oder „In the mood“ hören, die meisten wippten im Takt mit, einige schnippsten die Finger oder summten die Melodie. Kein Wunder, denn Bigband-Leiter Eugen Kalisch und seine Musiker hatten vom ersten Takt an sichtlichen Spaß am Spielen. Egal ob Soli mit Saxophon, Trompete, Posaune und Bass oder auch die Gesangsstücke mit Katharina Ruf: alles war fein abgestimmt. „In den 30 Jahren steckt ja auch viel Probenarbeit“, sagte Gründungsmitglied Hubert Dasch. „Ein Glück, dass sie uns heute hören und nicht bei den Anfängen dabei waren, da klangen die Stücke ein ganzes Stück anders“, fügte Rudi Stenz an. Er spielt seit dem ersten Tag die Posaune. „Schade, dass unser Gerhard Hausladen erkrankt ist und heute nicht dabei sein kann“, bedauerte Ruf, „bei ihm zu Hause proben wir regelmäßig.“

Dem Ziel, eine CD zu produzieren, ist die Bigband einen Schritt näher gekommen: Kirchheims Bürgermeister Maximilian Böltl hatte als Geburtstagsgeschenk eine Goldene Schallplatte dabei, mit der er seine Unterstützung bei der CD-Produktion symbolisch zum Ausdruck brachte. „Wer Musik hat, der kann nie ganz unglücklich sein“, sagte Böltl.

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