Humane Arbeitsbedingungen wünschte Pfarrer Thomas Lotz bei der Segnung des Unterschleißheimer Einkaufszentrum (UEZ). Foto: Dieter Michalek

Einkaufszentrum eröffnet mit zehn Läden

Unterschleißheim - Das neue Unterschleißheimer Einkauftszentrum (UEZ) an der Landshuter Straße ist eröffnet. Bürgermeister Rolf Zeitler bezeichnet den Komplex als „eine Bereicherung für unsere Stadt“.

Angesichts der dauerhaften Regenfälle wurde das bunte Fest kurzerhand nach Innen verlegt in die Gemüseabteilung des neuen Edeka-Marktes, der als Magnet des Geschäftszentrums fungiert. Neben dem modernen und großzügigen Vollsortimenter inklusive einer Bäckerei mit Café besteht das UEZ aus weiteren Geschäften für den täglichen Bedarf: vertreten sind Apollo-Optik, Roßmann-Drogerie, Kik-Textildiscounter, Tako-Textil, Tedi-1-Euro-Discounter, Quickschuh, Tierbedarf „Fressnapf“ und Mister-Lady-Mode. Außerdem wird noch ein chinesisches Restaurant eröffnen. „Wir haben die richtige Wahl getroffen“, verkündete auch Volker Speier, der Vertreter von Edeka Südbayern. Für 15,6 Millionen Euro wurde das Einkaufszentrum am Nordrand des Gewerbegebietes auf knapp 8000 Quadratmetern errichtet. Für die Kunden stehen 270 Parkplätze vor der Reihe der Geschäfte zur Verfügung.

Das Projekt beinhaltet auch eine Photovoltaikanlage auf dem Dach, die jährlich 200 000 Kilowattstunden Strom erzeugt. Anton Meierlohr, Geschäftsführer der Investoren-Firma Isarkies, hatte in den vergangenen Tagen den Eindruck, „dass das Einkaufszentrum und die Ampel nie fertig werden“.

Ganz anders war der Eindruck bei Bürgermeister Rolf Zeitler, der sich im Vorbeifahren immer an den schnellen Baufortschritten erfreute. Er sieht in dem Supermarkt eine Bereicherung, die auch für die Angestellten im Gewerbegebiet einen Gewinn darstellen würde. Das Einkaufszentrum sei ein weiterer positiver Schritt in die richtige Richtung.

Unterdessen mahnte der evangelische Pfarrer Thomas Lotz bei der kirchlichen Segnung, bei allen Geschäften nicht zu vergessen, „dass der Mensch hier im Mittelpunkt steht“. Er wünschte sich humane Arbeitsbedingungen und gerechte Löhne für die Angestellten und auch einen menschlichen Umgang mit verderblichen Lebensmitteln. Thomas Lotz appellierte an die Betreiber des Lebensmittelmarktes, an ärmere und bedürftige Menschen zu denken.

Zur Einweihungsfeier überreichten die Investoren Bürgermeister Rolf Zeitler einen Scheck über 1000 Euro, mit der Bitte das Geld für die Jugend zu investieren. Der Bürgermeister erklärte, dass der Stadtrat erst die Annahme der Spende beschließen müsse. Sollte das wie erwartet passieren, könnte dem Kindergarten der Wunsch nach einem Brunnen erfüllt werden. Der Bürgermeister erinnerte sich da an einen Brief vom Kindergarten an der Feldstraße, der einen Brunnen im Garten bohren möchte. Nico Bauer

Auch interessant

<center>Hirschkuss Vogelgezwitscher</center>

Hirschkuss Vogelgezwitscher

Hirschkuss Vogelgezwitscher
<center>Oberbaierischer Fest-Täg- und Alte-Bräuch-Kalender 2017</center>

Oberbaierischer Fest-Täg- und Alte-Bräuch-Kalender 2017

Oberbaierischer Fest-Täg- und Alte-Bräuch-Kalender 2017
<center>Honigwilli</center>

Honigwilli

Honigwilli
<center>Honigschlehe</center>

Honigschlehe

Honigschlehe

Meistgelesene Artikel

Defekte Waschmaschine löst Brand aus

Unterschleißheim -  Mit einem Großaufgebot an Einsatzkräften sind Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei am Freitagnachmittag im Furtweg in Unterschleißheim angerückt.
Defekte Waschmaschine löst Brand aus

Schon vor dem Umzug gibt es Ärger

Eigentlich eine tolle Sache: Die LMU will mit ihrer Mikrobiologie und der Pferdeklinik von München nach Oberschleißheim ziehen. Doch die Gemeinderäte beklagen, dass sich …
Schon vor dem Umzug gibt es Ärger

Pkw-Fahrer in Unterschleißheim schwer verletzt

Unterschleißheim - Schwer verletzt wurde am Donnerstag gegen 14.30 Uhr der Fahrer eines Kastenwagens in Unterschleißheim von der Feuerwehr geborgen. Aus bislang …
Pkw-Fahrer in Unterschleißheim schwer verletzt

Eher Scheune als Gotteshaus

In diesem Jahr ist es 50 Jahre her, dass in der Parksiedlung ein Gotteshaus entstand, das heute als „Notkirche“ bekannt ist. 
Eher Scheune als Gotteshaus

Kommentare