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Gruppenbild mit lauter Radlern: In Pullach eröffnete Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund (im gelben T-Shirt) die Aktion Stadtradeln. Den Teilnehmern wurde ein durchaus abwechslungsreiches Programm geboten mit Kunstrad-Vorführungen, Informationen zu Lastenrädern, einer Radltour durch den Ort.

Auftakt

CO2-Sparen beim Stadtradeln

Pullach – Am Samstag waren in Pullach einige Landkreis-Bürgermeister zu Gast. Die kamen aber nicht im Anzug an, um über Politik zu verhandeln. Sondern waren alle hergeradelt, Wolfgang Panzer aus Unterhaching im knallgrünen T-Shirt, mit rotem Radlhelm. Sie alle sagten dann Sachen wie: „Radeln macht mir einfach Spaß.“ Damit wurde auf dem Kirchplatz in der Isartalgemeinde die diesjährige Aktion Stadtradeln eröffnet.

Acht Teams aus Nord- wie Südkommunen hatten sich trotz großer Hitze an der Sternfahrt beteiligt. Dabei waren vom nahegelegenen Baierbrunn nur drei Leute herübergekommen: Zweiter Bürgermeister Wolfgang Jirschik, in Jeans und mit Strohhut, und zwei Mitradler. Aus Haar hatten sie sich dafür zu vierundzwanzigst der nicht gerade kurzen, dafür umso schöneren Strecke gestellt. Insgesamt machen heuer 204 Teams mit 1827 Teilnehmern aus 25 Gemeinden mit bei der Aktion. Und versuchen, bis zum 15. Juli soviel CO2 einzusparen wie möglich. 

Feldkirchner trudeln als Erste ein

Als erstes konnten in Pullach von Bürgermeisterin Susanna Tausendfreund (Grüne), Umweltreferent Ralph Baasch und Andreas Most vom Verein „Pullach Aktiv“ die Feldkirchner begrüßt werden. Mit Bürgermeister Werner van der Weck an der Spitze hatten sie immerhin 25 Kilometer absolviert.

Ulrich Sander radelt gern

Kurz drauf trafen auch die Taufkirchner ein, deren Rathauschef Ulrich Sander sich beeilte zu erklären: „Mir macht Radeln einfach Spaß.“ Die Grünwalder mussten, obwohl nur 800 Meter Luftlinie entfernt, sieben Kilometer weit rüberstrampeln. Weil es noch keine Hängebrücke gibt über die Isar. Am meisten Strecke haben an diesem heißen Tag wohl die Oberschleißheimer gemacht: 36 Kilometer nämlich – einfach. Um 10 Uhr waren sie bei sich zuhause losgefahren.

Bodo Haacke ist der Radlstar

Teil der Aktion ist auch, dass jede Gemeinde einen „Radlstar“ bestimmt. In Pullach ist das dieses Jahr Bodo Haacke, Saunameister im Hallenbad, von dem man weiß, dass er sich hauptsächlich auf zwei Rädern fortbewegt. Er konnte am Samstag nicht kommen, hatte aber von der Gemeinde schon im Vorfeld einen Radlcomputer überreicht bekommen. Und wird regelmäßig über seine Radl-Erlebnisse auf einem Blog auf der Stadtradeln-Seite berichten.

Crepes beim deutsch-französischen Fest

Dann? Stand man in Gruppen beieinander. Stöhnte übers Wetter. Redete übers Radeln. Susanna Tausendfreund berichtete, dass sie mit ihrem E-Bike auch ins Landratsamt fährt. Ins Rathaus radelt sie sowieso. Und ehe sich dann ihre Gäste am Kirchplatz, wo schönerweise gleichzeitig deutsch-französisches Freundschaftsfest war, mit Crêpes und französischen Grillwürstln stärkten, meinte die Gastgeberin noch: „Wir konnten zwar heute noch keine Kilometer sammeln. Aber wir wollen natürlich Erster werden.

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