Rund 2500 Besucher verfolgten am Samstag das Ochsenrennen in Aying, wobei von einem Rennen über weite Strecken hinweg nicht die Rede sein konnte. Den Zuschauern gefiel’s gerade deshalb.
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Rund 2500 Besucher verfolgten am Samstag das Ochsenrennen in Aying, wobei von einem Rennen über weite Strecken hinweg nicht die Rede sein konnte. Den Zuschauern gefiel’s gerade deshalb.
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Rund 2500 Besucher verfolgten am Samstag das Ochsenrennen in Aying, wobei von einem Rennen über weite Strecken hinweg nicht die Rede sein konnte. Den Zuschauern gefiel’s gerade deshalb.
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Rund 2500 Besucher verfolgten am Samstag das Ochsenrennen in Aying, wobei von einem Rennen über weite Strecken hinweg nicht die Rede sein konnte. Den Zuschauern gefiel’s gerade deshalb.
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Rund 2500 Besucher verfolgten am Samstag das Ochsenrennen in Aying, wobei von einem Rennen über weite Strecken hinweg nicht die Rede sein konnte. Den Zuschauern gefiel’s gerade deshalb.
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Rund 2500 Besucher verfolgten am Samstag das Ochsenrennen in Aying, wobei von einem Rennen über weite Strecken hinweg nicht die Rede sein konnte. Den Zuschauern gefiel’s gerade deshalb.

2500 Besucher

Ochsenrennen in Aying: Es war eine Mords-Gaudi

Aying - Rund 2500 Besucher verfolgten am Samstag das Ochsenrennen in Aying, wobei von einem Rennen über weite Strecken hinweg nicht die Rede sein konnte. Den Zuschauern gefiel’s gerade deshalb.

Denn natürlich ist so ein Gaudi-Wettkampf umso lustiger, je weniger auf der 100-Meter-Bahn tatsächlich gelaufen wird. Immer wieder blieb eines der Rinder aus Münsing (Kreis Bad Tölz-Wolfratshausen) einfach stehen, fing an zu grasen, drehte sich nach den anderen Teilnehmern um – oder warf gleich zu Beginn den armen Jockey ab und ließ sich danach auch nicht mehr so leicht einfangen.

Elf Ochsen am Start

Die Temperaturen waren ziemlich frisch, aber angenehmerweise regnete es nicht. Und alle Schaulustigen, so sah es aus, hielten durch. Immerhin sieben Runden lang.

Kurz vor 13 Uhr hatten sich die Leute auf dem Hügel am Rand der Wiese schon die besten Plätze gesichert. Andere standen noch vor dem Wettbüro, studierten die Teilnehmerlisten – oder schlenderten hinüber zu den Birnbäumen hinterm Zieleinlauf, wo die elf Ochsen von ihren Jockeys unermüdlich gestriegelt, zwischen den Hörnern gekrault und gefüttert wurden. „Is’ der nicht zu fett?“, „Der schaut aber fast ein bisserl schüchtern“, fachsimpelten zwei Besucher ausgerechnet über Django, einen großen Braunen mit dunklen Riesenaugen, der am Ende die Veranstaltung souverän gewonnen hat.

Zunächst aber spielte die Hofoldinger Blaskapelle auf. Und Thomas Sebald senior, in dessen Stall in Ammerland unter anderem auch Django steht, erklärte, worauf es ankommt beim Training, dem sich Mensch und Tier im vergangenen Jahr in Münsing unterzogen haben: „Man hockt sich auf den Ochs und schaut, was er tut.“ Und, schob auf besorgte Nachfragen hinterher: „So a Ochs schaut scho’, dass er nicht auf dich drauftritt.“ Erste Begeisterung kam auf bei einem kleinen Buben, als die Nummer zehn, der Bonzo, den Schwanz hob: „Er bieselt!“

Schließlich ging’s los, Kinder wurden auf Väterschultern gehoben, Kameras in Stellung gebracht. Und dann wurde fröhlich verfolgt, wie der Baze, immerhin Erster beim Rennen heuer in Münsing (wir berichteten), zu buckeln anfing und Jockey Michael Pfatrisch unten auf der Wiese lag. Wie Balou kurzfristig zu grasen begann und Calimero sich zwar Richtung Ziel bewegte, aber kurz davor einfach stehenblieb. Erster der ersten Runde wurde Paule, die Startnummer eins.

Jockeys schieben die Tiere ins Ziel

Nicht minder lustig war die nächste Runde, bei der der gute Django den anderen davon sauste, die aber, von Kommentator Leo Veicht euphemistisch „Verfolger“ genannt, ohnehin kurz nach dem Start einfach stehengeblieben waren. Und sich länger nicht vom Fleck rührten. Schließlich zogen oder schoben die Jockeys ihre Ochsen irgendwie ins Ziel. „Is’ ja göttlich“, meinte amüsiert ein hörbar nördlich der Donau sozialisierter Besucher zu seinen Nachbarn.

Weil es nach dem Ende eines Durchgangs immer recht lang dauerte, bis die nächsten Ochsen an den Start gebracht wurden, gab es reichlich Gelegenheit, sich am Rennbahnrand auszutauschen. In der Runde der norddeutschen Gäste ging es darum, wer einen Tipp und, wenn ja, welchen abgegeben hatte („Haste jewettet?“)

Thema waren freilich auch die Wettkampfregeln, die es aber eigentlich gar nicht gibt. Eine einzige Feinheit erläuterte Leo Veicht: „Im Ziel gilt ein Ochs mit Reiter mehr als ein Ochs ohne.“

Die älteren Kinder gingen bald dazu über, selbst Ochsenrennen zu spielen: Sie nahmen sich huckepack, und ab ging’s über die Wiese. Beim Finale überraschte dann weniger, dass Django wieder seine bullige Nase vorn hatte – das hatte Leo Veicht schon prognostiziert: „Der wert wieder roasen wia a Wiesel.“ Verwunderlich war vielmehr, dass auch die anderen Ochsen – ausnahmsweise – einmal rannten.

ak

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