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Auf der grünen Wiese neben dem Sportplatz wird der vierte Bauteil des Gymnasiums Platz finden. Dann ist jeder Quadratzentimeter ausgeschöpft.

Gymnasium Grünwald

Die Fortsetzung des Exzellenzbaus

Grünwald - Die Frage „Gehst du aufs Gymnasium?“ dürfte sich zumindest in Grünwald nur sehr selten stellen. Denn die allermeisten Grundschüler treten nahtlos über und bevölkern die fünften Klassen auf dem neuen Schulcampus an der Oberhachinger Straße. Es sind so viele, dass nach zwei Jahren seit Eröffnung angebaut werden muss. Im Gemeinderat ist jetzt die Entwurfsplanung genehmigt worden. Kostenpunkt laut Berechnung: 22 Millionen Euro.

Schuldirektorin Birgit Korda darf also beruhigt in die Herbstferien gehen und sich auf die Vorweihnachtszeit vorbereiten. Alles läuft im Zeitplan. Noch im nächsten Frühjahr kann mit dem Bau begonnen werden, im Herbst 2018 geht der zusätzliche Schulbetrieb los.

Der vierte Bautrakt gleicht den übrigen in Form und Stil. Mit 16 Klassenräumen will die Gemeinde dem Schülerdruck ein Ventil bieten und für insgesamt knapp 1000 Schüler Platz schaffen. Die Planer schlüsselten in der Sitzung die einzelnen Kostenpositionen auf, wie von Michael Ritz (FDP) in der vorangegangenen Sitzung angeregt:

Mit etwas über 20 Millionen Euro entspricht der Anbaupreis etwa einem Drittel des vorherigen Gesamtprojekts mit 60 Millionen Euro. Damals allerdings waren im Paket nicht nur drei Bautrakte, sondern zusätzlich eine Mensa, Aula, eine Dreifachturnhalle, eine Tiefgarage und die Außenanlagen mit Sportplatz enthalten. Allerdings konnten die Planer mit Verweis auf die teure Haustechnik, den hochwertigen Gebäudeteilen, dem Bauen in Bestand, den Brandschutz und den inzwischen höheren Baukosten die Gemeinderäte überzeugen. Oliver Schmidt schwärmte von einem „stimmigen Raumkonzept und einer guten Ergänzung“. Er erkannte in der Planung eine Fortsetzung des Exzellenzbaus mit einer hochwertigen Ausstattung.

Eines allerdings machte Bürgermeister Jan Neusiedl (CSU) unmissverständlich klar: Die Erweiterung mache eine Vierzügigkeit möglich. „Da ist dann Schluss. Fünf Züge wird es nicht geben.“ Im Bedarfsfalle müsste München oder andere Gemeinden dann ihren Beitrag leisten.

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