Initiative gegründet

Bürger gegen Verkehr

Höhenkirchen-Siegertsbrunn - Mehr als 20 Bürger haben sich zu einer Initiative zusammengeschlossen. Sie stören sich an der hohen Verkehrsbelastung in ihrer Gemeinde. Nun haben sie sich mit Kommunalpolitikern getroffen, um Lösungen zu diskutieren.

Eine Bürgerinitiative erhöht den Druck auf den Gemeinderat. Mehr als 20 Anwohner fordern von den Kommunalpolitikern, die Verkehrsbelastung in der Gemeinde zu vermindern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Die Anwohner sorgen sich unter anderem um das Wohl ihrer Kinder. Die Gruppe nennt sich schlicht „Bürgerinitiative Verkehr in Höhenkirchen-Siegertsbrunn“. Bürgermeisterin Ursula Mayer (CSU) kann die Forderungen der Initiative und die Kritik an der Kommunalpolitik nicht nachvollziehen. 

Auf Einladung der Verkehrsgegner fand nun ein gemeinsames, nicht-öffentliches Gespräch mit allen Fraktionen im Gemeinderat im Arcone Center statt. Sorgen bereitet den Bürgern insbesondere die Münchner Straße. Robert Loborec von der Initiative sagt auf Nachfrage des Münchner Merkur: „Die Geschwindigkeit auf der Münchner Straße ist enorm hoch und die Verkehrssituation ist teils unübersichtlich.“ Unter anderem deshalb fordert die Initiative einen Kreisverkehr an der Ortseinfahrt, um den Verkehr zu beruhigen. 

Zudem wollen die Verkehrsgegner einen Durchstich der Ottobrunner Straße zwischen der Hirschwinkel- und Wächterhofstraße, um die Verkehrssituation der Bahnhofstraße und Münchner Straße zu entzerren. „Bisherige Bebauungspläne beinhalten die im Flächennutzungsplan vorgesehenen Kreisel inklusive Durchstich, wurden jedoch als Platzhalter beziehungsweise Optionsfläche berücksichtigt. In unseren Augen wäre eine Umsetzung jedoch jetzt notwendig“, sagt Loborec. Bürgermeisterin Mayer hält von einem Durchstich der Ottobrunner Straße „gar nichts“, wie sie sagt. Das bringe ihrer Ansicht nach keine Entlastung. „Damit zieht man den Verkehr nur in ein Wohngebiet.“ Dagegen ist auch sie für einen Kreisel an der Ortseinfahrt zur Münchner Straße. Diesbezüglich weist sie allerdings den Vorwurf der Initiative, die Gemeinderäte würden nichts unternehmen, scharf zurück. Seit vier Jahren unternehme man Schritte, um an der Münchner Straße einen Kreisel zu realiseren. „Die Herren hätten sich etwas früher mit Kommunalpolitik beschäftigen müssen“, sagt sie. Demnach würde die Gemeinde gerne die Schrebergärten an dieser Stelle verlegen. Mayer verweist auf schwierige Grundstücksverhandlungen.

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