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Ein Empfang für die Geehrten im Gemeindestadl: (v.l.) Albert Martini, Wolfgang Hartmann und Benjamin Brown bekommen von Bürgermeister Stefan Straßmair die silberne Ehrennadel der Gemeinde Hohenbrunn.

Silberne Ehrennadel

Ausgezeichnetes Engagement

Hohenbrunn - Bürgermeister Stefan Straßmair ehrt Wolfgang Hartmann, Abert Martini und Benjamin Brown.

Die Gemeinde Hohenbrunn sagt Danke: Bei einem Empfang hat Bürgermeister Stefan Straßmair (CSU) im Gemeindestadl drei Männer für langjähriges, ehrenamtliches Engagement mit der silbernen Ehrennadel der Gemeinde ausgezeichnet. „Danke für Ihre Entschlossenheit und Ihre Ausdauer, für Ihre Fantasie und ihr Einfühlungsvermögen, für all ihre Talente und Fähigkeiten, die Sie in Ihre freiwilligen Ausgaben einbringen“, begrüßte Straßmair die Gäste.

Wolfgang Hartmann engagiert sich schon seit Jahrzehnten in der katholischen Pfarrgemeinde Sankt Magdalena. Fünf Amtszeiten war er Mitglied des Pfarrgemeinderats, vier Jahre lang führte er den Pfarrverbandsrat an. Darüber hinaus singt er im Kirchenchor. Bis heute wirkt er als Lektor und Kommunionhelfer und ist ein wichtiger Pfeiler der Ehrenamtlichen in der Pfarrei.

Ähnliches sagte auch Dekan Mathis Steinbauer über Albert Martini. Nach dem Tod seiner Frau, die 2010 im Senioren- und Pflegezentrum Lore Malsch gestorben ist, hatte Martini angeboten, sonntags Bewohner des vierten Stocks zum Gottesdienst zu begleiten. Die meisten Bewohner dieses Bereichs sind auf den Rollstuhl oder Rollator angewiesen. Martini ist ihr Begleiter zum Gottesdienst, nimmt mit ihnen an der Messe teil und hilft beim Rückweg. Außerdem kommt Martini dienstags um 14 Uhr ins Haus, um mit den Bewohnern zu singen. Zusätzlich hilft er bei Festen und feierlichen Anlässen mit, Bewohner zu den Veranstaltungen zu bringen. Er bleibt zur Feier, kümmert sich um die Gäste und um deren Rücktransport. Auf einer ganz anderen Ebene ist Benjamin Brown tätig. Seit acht Jahren gehört er der Schülermitverwaltung am Neubiberger Gymnasium an. Schülersprecher war er zwischen 2011 und 2015. In dieser Zeit hatte er noch weitere Aufgaben inne, nämlich als Regionalschülersprecher der Region München Ost, als Bezirksschülersprecher in Oberbayern Ost und als Landesschülersprecher. Gerade hat er sein Abitur gemacht.

Für Bürgermeister Straßmair ist es wichtig, einmal im Jahr ganz besonders den Ehrenamtlichen zu danken. Eingeschlossen waren in seine Worte die Geehrten, aber auch alle Anwesenden, die unentgeltlich tätig sind. Schließlich hätten sie auch etwas davon: „Mit diesem Dasein für andere bereichern Sie unsere Gemeinde. Wenn wir uns anderen zuwenden, wenn wir uns in Beziehung setzen zu größeren Aufgaben als jenen, die wir alleine bewältigen können, und zu Themen und Menschen, die durch unser Mitwirken bereichert werden, dann werden eben auch wir bereichert.“ Wie unterschiedlich Tätigkeitsfelder und Alter der Ehrenamtlichen seien, zeigten die Ausgezeichneten. „Ehrenamtliches Engagement gelingt in jedem Alter. Schon Schüler setzen sich ein. Zugleich gibt es Menschen, die mit weit über 80 Jahren noch ehrenamtlich aktiv sind und sich mit ganzer Tatkraft für andere einsetzen.“ Der Blick des Rathauschefs geht aber auch weiter: „Engagement in unserer Gemeinde kann sogar noch mehr leisten als heute, wenn wir – die Bürgerinnen und Bürger – uns für neue Formen und Wege öffnen.“

(wjr)

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