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Anwälte der Firmen: Der Gräfelfinger Christoph Leicher (Mitte), Ursula Fritzmeier und René Faßbender bilden die neue Spitze des IHK-Regionalausschusses für den Landkreis München.

IHK Regional

Sprachrohr der Unternehmen

Landkreis - Mit einem Würmtaler am Steuer startet der neu gegründete IHK-Ausschuss für den Landkreis München. Er will als Sprachrohr und Anwalt der Unternehmer gegenüber der Politik dienen.

Im April trommelte die Industrie- und Handelskammer erstmals zur Wahl eines neu zu bildenden Regionalausschusses für den Landkreis München. Mitte Juni kam dann die Formierung der Regionalvertretung der Wirtschaft mit der Wahl eines Vorsitzenden und zweier Stellvertreter zum Abschluss. Auf der Gründungssitzung des neuen IHK-Gremiums kandidierte der Gräfelfinger Unternehmer Christoph Leicher für das Amt des Vorsitzenden und konnte sich prompt über seine einstimmige Wahl freuen. Der 62-Jährige ist Geschäftsführer eines seit 1870 als Familienbetrieb geführten Unternehmens für Metallbauteile in Kirchheim bei München, der Leicher Engineering GmbH. 

Der Firmenchef kann mehr als nur die regionale Perspektive einbringen, denn die Leicher GmbH lässt zum Teil in Saudi-Arabien produzieren und unterhält ein Logistik-Zentrum bei Salzburg. Als Stellvertreter ins Spitzen-Trio wurden – ebenfalls einstimmig – gewählt: Ursula Fritzmeier, Geschäftsführerin der Fritzmeier Umwelttechnik in Aying, sowie René Faßbender, Geschäftsführer der OmegaLambdaTec GmbH in Garching. Landrat Christoph Göbel (CSU) begrüßte die Gründung des neuen IHK-Gremiums sehr lebhaft: „Der neu gegründete Ausschuss bietet eine optimale Plattform zum Austausch und eine große Chance, den Wirtschaftsraum ,Landkreis München‘ zu personalisieren. Diese Chance sollten wir aktiv nutzen.“ Landrat Göbel unterstrich des Weiteren die große Bedeutung, die der Landkreis München als Wirtschaftsstandort besitzt. „Er weist eine hohe Prosperität auf und ist die zukunftsfähigste Region Deutschlands.“ Dies habe zum wiederholten Male eine Studie des Prognos-Instituts bescheinigt. Bereits am 6. Mai waren die mehr als 40 000 IHK-Mitglieder im Landkreis dazu aufgerufen gewesen, insgesamt 21 Vertreter in den neuen Ausschuss zu wählen. 

Unter den Mandatsträgern, deren Amtszeit nun fünf Jahre läuft, sind insgesamt vier Frauen. Auf der für diesen Herbst terminierten ersten Arbeitssitzung wird der IHK-Ausschuss ein eigenes Arbeitsprogramm entwerfen, das die Herausforderungen für die regionale Wirtschaft benennt sowie Vorschläge und Forderungen an die Politik formuliert. Bereits jetzt gelten bezahlbarer Wohnraum sowie eine besser abgestimmte Regional- und Vekehrsplanung als virulent. Andreas Bretting

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