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Die Jahrgangsbesten: (v.l.) Dominik Lermer (aus Riemerling), Laura Lang (aus Ottobrunn), Philipp Wolters und Fabian Primke (beide aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn).

Gymnasium Ottobrunn

Diese Schüler erreichen die Traumnote 1,0

Ottobrunn - Fünf Schüler des Ottobrunner Gymnasiums haben die Traumnote von 1,0 erreicht. Sie haben nun besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Leben.

Die Bass einer Musikanlage wummert am Freitagnachmittag draußen vor dem Ottobrunner Gymnasium. Junge Menschen sitzen in Kreisen beieinander und zischen ein kühles Bierchen. Und einmal läuft ein grinsender junger Mann mit einem Zeugnis in der Hand aus der Schule und ruft seinen Freunden zu: „Ich hab 2,3.“ 

Die Abiturienten des Ottobrunner Gymnasiums haben ihren Noten erfahren. Nun endet für sie die Schulzeit und das Erwachsenenleben beginnt. Und wie immer, wenn Schüler ihre Schule verlassen, spürt man einen Hauch von Freiheit, die Freiheit, sein Leben nun selbst so zu gestalten, wie man es für richtig hält.

Beste Voraussetzungen für ein erfolgreiches Leben

Die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Leben haben Laura Lang, 17, aus Ottobrunn, Dominik Lermer, 18, aus Riemerling sowie Philipp Wolters, 18, und Fabian Primke, 17, aus Höhenkirchen-Siegertsbrunn. Sie sind die besten ihren Jahrgangs. Alle vier haben den Notendurchschnitt 1,0 erreicht. Insgesamt hat es diese Note fünfmal gegeben. 

Für Fabian Primke war eine 1,0 zu Beginn des Abis „Utopie“, sagt er. Doch irgendwann sei sein „Ideal-Ziel“ greifbar geworden. Jetzt will er erstmal weg, genauer nach Kanada. Im Frühjahr reist er mit einem Kumpel dorthin. Sie bleiben ein Jahr und verdienen ihren Unterhalt mit Nebenjobs. Work and Travel nennt man das. Wenn er nach Deutschland zurückkommt, will Fabian Primke Chemieingenieurwesen an der TU in München studieren.

Laura Lang will Maschinenbau studieren

Laura Lang dagegen fokussiert sich gleich nach den Abi-Feierlichkeiten auf ihr anstehendes Studium. Sie will ab dem Wintermeister in Aachen Maschinenbau studieren und macht zuvor noch ein Praktikum. Dass Maschinenbau viel mehr Männer als Frauen studieren, ist ihr egal. „Ich war auch das einzige Mädchen im Physik-Abi“, sagt sie. 

Philipp Wolters könnte mit dem 1,0er Schnitt eigentlich alles machen. Doch er will Elektrotechnik an der TU studieren. Und er weiß: „Dazu hätte ich den Schnitt eigentlich gar nicht gebraucht.“ 

"Es sieht gut aus"

Dominik Lermer dagegen hat sich ein begehrtes Studium ausgesucht, nämlich Rechtswissenschaften an der LMU. Ob er genommen wird? „Es sieht gut aus“, sagt der 18-Jährige.

rat

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