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So sehen die Mietshäuser an der Münchner Straße aus. Mit viel Glas und einer guten Portion Holz.

Bezahlbare Dieinstwohnungen in Oberhaching

Personal durch günstige Mieten anlocken

Oberhaching - Für Gemeindemitarbeiter in den unteren Gehaltsklassen ist es kaum möglich, auf dem freien Markt im Landkreis München eine Wohnung zu finden. Die Gemeinde Oberhaching kümmert sich: In der Münchner Straße sind zwei Häuser mit 15 Wohnungen zu bezahlbaren Mieten entstanden.

Der Mietpreis ist erschwinglich und liegt bei knapp zehn Euro pro Quadratmeter. „Der Schwerpunkt liegt darauf, gerade für Kinderpfleger und Erzieher bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“, sagt Oberhachings Bürgermeister Stefan Schelle. Die Wohnungen sind aber auch für andere Mitarbeiter der Gemeinde gedacht. Der Segen in München und Umgebung sind nach den Worten Schelles die vielen Arbeitsstellen, der Fluch der zu teure Wohnraum. „Ein gutes Miteinander ist uns in unserer Gemeinde sehr wichtig, und da gehören unsere Mitarbeiter dazu.“ Er betont, dass in die Gemeinde pro Jahr ungefähr eine Kindergartengruppe zuzieht, weshalb dringend Personal in der Kinderbetreuung gebraucht werde. Zehn Stellen seien derzeit noch zu vergeben. 

Bei der Besichtigung kamen neben Bürgermeister Schelle und Landrat Christoph Göbel auch zahlreiche Mitarbeiter der Gemeinde sowie der Baugesellschaft München-Land, die für den Bau verantwortlich ist. Nach einer kurzen Begrüßung durch Geschäftsführer Ulrich Bittner durften einige Wohnungen besichtigt werden. „Die Wohnanlagen sind ein Traum“, sagt Sonja Ebeling, Sachbearbeiterin der Baugesellschaft München-Land aus Haar. Vor allem die Außenanlagen gefallen der zweifachen Mutter besonders gut. „Schön zu sehen, wie viel hier für die Mitarbeiter getan wird.“

 Seit Juni 2015 wurde an der Münchner Straße gebaut. In den nächsten Tagen sollen auch die restlichen Arbeiten, beispielsweise im Außenbereich, beendet sein. Die beiden Häuser sind bereits fertiggestellt. Darin befinden sich neun Zwei-Zimmer-, zwei 2,5-Zimmer- und vier Drei-Zimmer-Wohnungen. Das Erdgeschoss ist in beiden Häusern außerdem barrierefrei. Zudem sind 15 Tiefgaragenstellplätze sowie ein Fahrrad- und Mülltonnenhäuschen entstanden. Auch ein Lagerraum für das angrenzende Naturbad Furth wurde gebaut. 

Der Mietpreis liegt bei 9,93 Euro pro Quadratmeter, hinzu kommen die Betriebs- und Heizkosten sowie eventuell die Miete für einen Tiefgaragenstellplatz. „Neun Wohnungen sind vergeben, sechs noch frei“, sagt Geschäftsführer Bittner. In zwei seien sogar bereits zwei Kindergärtnerinnen eingezogen. Bürgermeister Schelle: „Wir rechnen damit, dass bis September auch die anderen Wohnungen vergeben sind.“ Stephanie Albinger

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