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Sport und Kunst: Am Gymnasium Schäftlarn ist das alles andere als ein Widerspruch, was die Besucher in der Aula mit Staunen erlebten.

Bewegungskunst

Wirbelwind auf der Bühne

Die Akrobatikgruppe des Schäftlarner Gymnasiums begeisterte in drei Aufführungen die Besucher. Sie standen in puncto „Können“ ihren Kollegen aus dem professionellen Circus nicht nach.

Schäftlarn – „Cirque du Monastère“ (Zirkus des Klosters) war das Motto der über 50 Aktiven und rund einem Dutzend Helfer in der Technik und hinter den Kulissen. Federführend organisiert wurde das Spektakel vom P-Seminar „Bewegungskünste“ der Q11 und Q12. „Mitmachen können alle Jahrgangsstufen“, erzählt Patricia Thiele (17). Trainiert und geprobt wird anfangs einmal wöchentlich, „vor den Aufführungen täglich“.

Die Aufführungen selbst sind nicht nur eine Aneinanderreihung von Auftritten, sondern sie sind in eine Geschichte eingebettet. Lotta (Viktoria Fladner) und ihr Bruder Tom (Jakob Teterycz) treffen im Wald auf einen verwunschenen Circus. Dieser bestand aus Puppen, die einst durch einen Zauberer zum Leben erweckt wurden. Doch ein Fluch machte dies zunichte. Lotta und Tom finden heraus, dass die Puppen durch eine Berührung erneut erwachen und ihre Künste am Trapez, beim Tanz, Jonglieren und Akrobatik zeigen. Der Zirkusdirektor (Alwin Sauer) allerdings hat einen eifersüchtigen Bruder, der versucht, durch den Diebstahl der Künstlerpuppen den Cirque du Monastère wieder zu zerstören. Können die Geschwister vermittelnd eingreifen?

Dreimal zeigten die Schüler in der Turnhalle des Gymnasiums ihr Können. In Perfektion wirbelten sie zwei Stunden über die Bühne, jonglierten mit Schwertern und Bällen, zeigten Hebefiguren und Sprünge auf dem Trampolin. Doch auch wenn sich nun der Vorhang das letzte Mal geschlossen hat, heißt das nicht, dass die jungen Akrobaten Pause haben. „Es ist wie beim Fußball: Nach der Aufführung ist vor der Aufführung.“ Nur, dass die Q12 die Organisation nun an die jetzige Q11 als Hauptverantwortliche weitergibt. „Und dann“, so Thiele, „fängt alles von vorne an.“

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