Das Ende der Verschwörungstheorien

Mysteriöses Geräusch in Schwabing - "Galileo" steckt dahinter

München - Ein seltsames, dumpfes Geräusch verwirrte die Menschen in München-Schwabing. Jetzt erklärt "Galileo": Das Ganze war ein Experiment. Was steckt dahinter?

Wie entstehen eigentlich Verschwörungstheorien? Und wie verbreiten sie sich? Diesen Fragen ist das ProSieben-Magazin "Galileo" in einem Experiment nachgegangen. Die wichtigste Zutat für einen solchen Test: natürlich ein Gerücht, am besten eines, das sich möglichst schnell verbreitet und überall hörbar ist. Deshalb entschied sich "Galileo" für ein Akustik-Experiment. Als Testort wurde neben anderen deutschen Großstädten auch München ausgewählt.

Gemeinsam mit dem Diplompsychologen Alexander Waschkau und der Kulturwissenschaftlerin Alexa Waschkau, die sich auf Verschwörungstheorien spezialisiert hat, entwickelte die Redaktion nach eigenen Angaben ein Experiment, das ganz München verwirren sollte. Am 12. Mai verursachte das Team ein lautes, dumpfes Geräusch, das die Anwohner erschrecken ließ. Vor allem in Schwabing war das seltsame Geräusch zu hören. 

Ein Video auf YouTube kurbelte die Gerüchte weiter an

Kurz nach dem Spektakel geschah das, was "Galileo" erhofft hatte: Im Netz begann eine Diskussion darüber, was die Ursache für das Geräusch sein könnte. Beschrieben wurde es als merkwürdiges Brummen mit einem melodiösen Unterton - ähnlich dem Ton, der entsteht, wenn man in eine Flasche bläst. Die Netzgemeinde spekulierte wild, Gerüchte über einen Fortsetzungs-Dreh von "Krieg der Welten" kursierten. Als dann auch noch bei YouTube ein Video auftauchte, das die Geräusche aufzeichnete, war die Verschwörungstheorie perfekt. Doch auch dieses Video war Teil des Experiments: "Galileo" hatte es veröffentlicht, wie die Sendung am Montagnachmittag bekannt gab. 

"Galileo" kurbelte mit dem skurrilen Experiment in Windeseile die Gerüchteküche an - und auch die Medien berichteten: "Mann filmt markerschütterndes Geräusch: Woher kommt dieses laute Raunen?", schrieb Focus.de. Sueddeutsche.de sprach von einer dubiosen Maschine, die möglicherweise Todesseufzer ausstoßen könnte. Auch wir berichteten über das seltsame Geräusch, das ganz München verwirrt reagieren ließ. 

Wie wurde das Geräusch erzeugt?

Wie"Galileo" das seltsame Geräusch erzeugt hat, soll in der Sendung am Montagabend um 19.05 Uhr auf ProSieben erklärt werden. Sicher ist jedoch bereits jetzt: Das Experiment war ein Erfolg. Das vermeintliche Beweisvideo auf YouTube wurde bereits mehr als 80.000 Mal geklickt.

sb

Rubriklistenbild: © Screenshot Facebook/Galileo

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