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Die Bundespolizei hatte eine arbeitsintensive Nacht.

Einsatzstärkste Nacht seit Wiesn-Beginn

Hitlergruß und Spuck-Attacke - die Nacht der Bundespolizei

München - Bislang war es rund um die Wiesn ruhig, doch in der Nacht von Freitag auf Samstag hatte die Bundespolizei viel zu tun. Acht Einsätze binnen fünf Stunden. Die Bilanz.

So viel wie in der Nacht von Freitag auf Samstag hatte die Bundespolizei während der diesjährigen Wiesn noch nie zu tun. Acht Einsätze - und das binnen fünf Stunden. Eine Bilanz der arbeitsintensiven Nacht.

Es ging gegen 23.30 Uhr an, als ein 30-Jähriger laut Polizei am Hauptbahnhof beim Treppenabgang einer 17-Jährigen in den Rücken getreten haben soll. Zehn Minuten später soll es eine Schlägerei gegeben haben. Ein 26-Jähriger ist an einen 20-Jährigen geraten, beide ließen Fäuste sprechen und bekamen eine Anzeige.

48-Jähriger flippt bei Fahrkartenkontrolle komplett aus

Kurz nach Mitternacht kam es dann auf der S8 bei Unterföhring zu einem Zwischenfall. Dort soll ein Iraner (20), bei dem 1,58 Promille gemessen wurden, eine heftige Auseinandersetzung mit einem Afghanen gehabt haben. Keine zehn Minuten später musste die Polizisten bei der Hackerbrücke eingreifen. Ein 48-Jähriger aus Gauting flippte bei der Fahrkartenkontrolle komplett aus.

Er soll er die Mitarbeiter geschubst haben, dann trat er einen DB-Kontrolleur gegen das Schienbein. Die Kontrolleure wehrten sich, einer soll dem Mann in den Schwitzkasten genommen haben und schließlich zu Boden gerissen haben.

Am Hauptbahnhof in der Arnulfstraße soll ein Mann gegen 1.30 Uhr Migranten dort vorbeigehende Migranten mit dem "Hitlergruß" empfangen haben. Zwangsweise musste er vom Platz entfernt werden. Als er wieder in den Hauptbahnhof wollte, versperrten ihn Mitarbeiter der Deutschen Bahn-Sicherheit den Weg. Er versuchte es mit Gewalt und schlug einer Mitarbeiter mit dem Ellenbogen gegen die Brust.

Bundespolizei verhindert Faustschlag in letzter Sekunde

Um 2.00 Uhr soll ein 21-jähriger Türke einem 36-jährigen Ingolstädter mit der Faust mehrmals ins Gesicht geschlagen haben. Ehe er einen Kopfstoß vollenden konnte, griff die Bundespolizei ein. Eine weitere Streife verhinderte auch 30 Minuten später vor einem Burger-Restaurant, dass es zu einer Körperverletzung kam.

Ein Senegalese (21) wollte unberechtigterweise in das Lokal. Als ein Sicherheitsmitarbeiter ihn nicht rein ließ, hüpfte er vor ihm herum und fuchtelte mit den Fäusten wie in "Boxermanier". Als er ausholte, rammte ihn ein Bundespolizist rechtzeitig um. Als die Polizisten ihn festnahmen, leistete er erheblichen Widerstand. Er wehrte sich, spuckte einen Polizisten gegen den Hals.

Zuletzt stritten noch zwischen zwei Eritreern heftig (25, 27). In diesem Fall verhinderten Zeugen, dass es zu einer Schlägerei kam.

Alle weiteren Neuigkeiten zum Oktoberfest finden Sie in unserem Wiesn-Live-Ticker am Samstag.

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sap

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