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Sicherheitsvorkehrungen beim Oktoberfest - ab 2016 soll auch ein Zaun ums Gelände dazugehören.

Kommentar

Zaun um die Wiesn: Panikmache?  

München - Die Zaun-Idee mag einen zunächst zusammenzucken lassen. Sie ist bei Licht betrachtet aber keine Katastrophe. 

MM-Redakteur Felix Müller.

Hundertprozentige Sicherheit kann es auf der Wiesn nicht geben. Und Politik sollte auch nicht so tun, als ob. Tut sie aber auch nicht. Das neue Sicherheitskonzept hat nichts mit Panikmache wegen der Terrorgefahr zu tun

Wiesn-Chef Schmid reagiert nachvollziehbar auf die Situation in den wenigen Stunden des Zweieinhalb-Wochen-Festes, in denen das Gelände bedenklich voll wird. Die Zaun-Idee mag einen zunächst zusammenzucken lassen. Bei Licht betrachtet ist sie keine Katastrophe. 

Zäune um Großveranstaltungen sind normal. Sie schützen das Fest. Bisher versuchte man, Haupteingänge zu schließen – und wenige Meter weiter konnten Besucher auf das Gelände strömen. Dies zu ändern, ist sinnvoll. 

Und Münchnern mit Platzangst bleibt ein Trost: Wer die gemütliche Wiesn mag, hat die Samstage wohl schon bisher gemieden. Und unter der Woche bleibt das Fest, wie es ist. Gemütlicher und charmanter als am Wochenende – und über dem „Kotzhügel“ zaunfrei.

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