+
Josef Schmid auf der Pressekonferenz.

Nach Anschlägen in Bayern

Wiesn-PK: Das sagt Schmid zum Sicherheits-Konzept

München - Nach den Anschlägen und dem Amoklauf in Bayern lautet die große Frage: Wie wollen die Veranstalter das Oktoberfest 2016 sicher machen? Die Antwort gibt's in einer PK jetzt live

+++ Einen Nachbericht der Wiesn-Pressekonferenz haben wir hier für Sie zusammengestellt.

11.40 Uhr: Damit beendet Schmid auch die Pressekonferenz. Eine kurze Zusammenfassung: Über ein l ückenlos umsetzbares Sicherheitskonzept wird derzeit in den einzelnen Gremien debattiert. Dort sitzen Sicherheitsfachleute, zu denen selbstverständlich auch die Polizei zählt. Die Vorgabe der Stadt: Sie sollen in alle Richtungen denken und prüfen, was zu einer sicheren Wiesn beiträgt. Das Konzept wird im Laufe der nächsten Wochen offiziell vorgestellt. Momentan müssen die Gremien noch ihre "Hausaufgaben" erledigen.

11.37 Uhr: "Wir dürfen unser Alltagsleben nicht verändern", sagt Schmid. Wenn wir das ändern, hätten die Terroristen ihr Ziel erreicht. Unsere Freiheiten, unsere Traditionen dürfen wir uns nicht beeinträchtigen lassen, sagt Schmid.

11.32 Uhr: Ein weiterer Aspekt, der mit einbezogen wird: Wie reagiert die Stadt auf eine mögliche Panikmache in sozialen Netzwerken, wie es beispielsweise nach dem Amoklauf in München geschah.

11.29 Uhr: Zum Zeitplan macht Schmid keine Angaben. Er wisse natürlich, dass es einen gewissen Zeitdruck gebe, allerdings stehe die Sicherheit im Mittelpunkt. Das Festivalgelände wird natürlich nicht singulär betrachtet. Auch die Randbereiche spielen in den Planungen eine Rolle.

11.27 Uhr: Bislang gibt es noch keine Stornierungen bei den Zeltreservierungen.

11.25 Uhr: Schmid betont erneut, dass in alle Richtungen gedacht wird in diesen Gesprächen und Diskussionsrunden. "Wir tun alles, um eine maximale Sicherheit herzustellen, ohne dabei zu sehr die Gemütlichkeit und Tradition abfallen zu lassen", heißt es. Auch betont er: Es gebe keine hundertprozentige Sicherheit.

11.23 Uhr: Die Gespräche laufen, wie ein Zaun aussehen könnte. Man müsste diesen eben auch rasch wieder abbauen können, damit bei einer Massenpanik kein zweites Duisburg passiert.

11.20 Uhr: Schmid spricht nun die Probleme des Zaunes an. Es dürfe keine Bereiche geben, wo Leute unbemerkt auf das Gelände kommen könnten. Ebenso prüft man, wie sich ein Rucksack-Verbot umsetzen lässt. Beides wird aber nur eingeführt, wenn beides lückenlos umgesetzt werden kann.

11.16 Uhr: Nun enthüllen Schmid und Czerny, Chef von muenchen.de, wie das Portal aussehen wird, wo sich Grafiker und Designer ab Mitte September bewerben können. Die Abgabefrist gibt muenchen.de bekannt. Auch das Publikum darf darüber abstimmen, wie das Wiesn-Plakat 2017 aussehen darf.

11.12 Uhr: Es gibt 2017 einen neuen Oktoberfestplakat-Wettbewerb. Erstmals wird der Wettbewerb online auf muenchen.de, dem offiziellen Stadtportal ausgelobt. Er startet ab dem Anstich des diesjährigen Oktoberfestes.

Sicherheit auf dem Oktoberfest: Noch keine Neuigkeiten

11.10 Uhr: Rundum erneuert gibt es die Hühner- und Entenbraterei Poschner, kündigt Schmid an. Auch das Hackerfestzelt hat ein neues Domizil bekommen. Es bringt Verbesserungen mit sich, das Satteldach mit Belüftungsbalken soll für bessere Luft sorgen. Die Boxen werden höher und somit luftiger. Der Südbalkon bietet Platz für 560 Gäste. Die Toilettenanzahl hat sich erhöht.

11.07 Uhr: "Wir bieten kostenlose Oktoberfest-Führungen für Schüler und Schülerinnen", sagt Schmid. Nun gibt es Neuheiten, allerdings nur bei den Ständen: Die Shocker-Geisterbahn gibt es nicht mehr. Dafür gibt es ein neues Café Standl im 60er-Jahre-Stil. Es gibt Frozen-Yogurt mit Bio-Qualität, auch für Veganer gibt es eine Variante.

11.05 Uhr: Damit bleibt eigentlich die wichtigste Frage noch unbeantwortet. Nun geht Schmid zum "Tagesgeschäft" über. Die Oide Wiesn gibt es dieses Jahr nicht, aber ein historisches Festzelt (Festzelt Tradition) auf dem Landeszentralwirtschaftsfest. Wie bei der "Oide Wiesn" wird Eintritt erhoben. 524 Betriebe hat die Stadt zugelassen.  Davon sind 127 gastronomische, 115 Schausteller und 249 Betriebe, die den Warenverkauf betreffen.

11.03 Uhr: Es gebe keine Denkverbote, sagt Schmid. Heute gab es bereits eine erste Besprechung zur Sicherheit und es wurden "Hausaufgaben" verteilt. Aber erst nächste Woche könnte es eine Entscheidung geben. Das Thema bedarf mehr Zeit und das genaue Konzept wird heute also nicht bekannt gegeben.

11.02 Uhr: Schmid beginnt mit der Sicherheit auf der Wiesn. Es gibt noch nichts Neues, sagt er. In einer Sitzung am Dienstag wurde beschlossen, dass die Sicherheitsfachleute entscheiden, wie es weiter geht. Der Zaun war ein Gedanke, allerdings war der damals zwecks der Überfüllung diskutiert worden.

11.00 Uhr: CSU-Stadtrat Josef Schmid eröffnet die Pressekonferenz.

Vorbericht

Das Oktoberfest ist das größte Volksfest der Welt. Mehrere Millionen Menschen spazieren, trinken und feiern auf der Theresienwiese in München. Nach den Anschlägen in den vergangenen Wochen in Ansbach und Würzburg sowie dem Amoklauf in München stellt sich die wichtige Frage: Wie können die Veranstalter die Sicherheit bei einer solchen Menschenmasse gewährleisten?

Diese und viele weitere Fragen werden am Donnerstag ab 11.00 Uhr auf einer offiziellen Pressekonferenz beantwortet. Wir berichten dann für Sie im Live-Ticker, damit Sie bestens über die Wiesn im Jahr 2016 informiert sind.

Schon vor der Pressekonferenz stellten der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer und der bayerische Innenminister das neue Anti-Terror-Konzept für Bayern vor. Teil des Konzepts „Sicherheit durch Stärke“ ist, dass die Polizei verstärkt werden soll. Rund 2000 Kräfte sollen eingestellt werden. Hinzu komme neue, modernste Ausrüstung für die Beamten: ballistische Helme, neuartige Schutzwesten und gepanzerte Fahrzeuge. Spezialeinsatzkräfte und Observationsteams sollen personell verstärkt werden, zudem soll es mehr Polizisten zum Kampf gegen Cyber-Kriminalität geben. Die Videoüberwachung an Bahnhöfen, in Zügen und auf öffentlichen Plätzen soll ausgebaut werden.

Das Oktoberfest 2016 wird wieder live im Fernsehen zu sehen sein - wir haben für Sie zusammengefasst, wo Sie einschalten müssen.

So schön ist das Oktoberfest von oben

Michael Sapper

Michael Sapper

E-Mail:michael.sapper@merkur.de

Google+

Mehr zum Thema

Auch interessant

<center>Gackerl im Gläschen</center>

Gackerl im Gläschen

Gackerl im Gläschen
<center>Münchner Häuberl Pralinen</center>

Münchner Häuberl Pralinen

Münchner Häuberl Pralinen
<center>Fächer "Liebestaumel"</center>

Fächer "Liebestaumel"

Fächer "Liebestaumel"
<center>Hirschkuss Vogelgezwitscher</center>

Hirschkuss Vogelgezwitscher

Hirschkuss Vogelgezwitscher

Meistgelesene Artikel

Wiesn-Attentat und kein Ende

München - Das Oktoberfestattentat von 1980 gilt als schwerster rechtsradikaler Anschlag in der bundesdeutschen Geschichte. Die Hintergründe sind bis heute unklar. Das …
Wiesn-Attentat und kein Ende

Wiesn-Attentat: Anwalt fordert Ablösung von Soko-Leiter

München - Zwei Jahre nach der Wiederaufnahme der Ermittlungen zum Oktoberfest-Attentat von 1980 fordert Opferanwalt Werner Dietrich die Ablösung des Soko-Leiters beim …
Wiesn-Attentat: Anwalt fordert Ablösung von Soko-Leiter

Kommentare