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In das Hackerzelt passen 9350 Besucher.

Essen, Toiletten, Balkon ...

Das neue Hackerzelt im tz-Test - mit einem echten Geheimtipp

München - Das Hackerzelt erstrahlt heuer in ganz neuem Glanz: Der Himmel der Bayern wurde zur Wiesn komplett neu gebaut. Die tz testete das Zelt - und hat einen Geheimtipp parat.

Es gibt jetzt ein Sheddach, das immer für ein frisches Lüfterl sorgt. Außerdem sind die Gänge breiter und die Boxen höher geworden: Das Zelt ist luftiger. Wirt Thomas Roiderer ist von der Premiere angetan: „Wir sind bis jetzt zufrieden“, sagte er am Samstag zur tz. Wir haben uns gleich am ersten Wiesn-Tag im Zelt umgesehen. Was halten die Angestellten vom neuen Zelt, wie schmeckt das Essen? Außerdem haben wir einen Geheimtipp für Sie parat.

Der Kellner findet’s super: „Die Gänge sind jetzt breiter“

Er hat im Himmel der Bayern schon viel erlebt: Andor Toth (42) kellnert seit 16 Jahren im Hackerzelt. „Das neue Zelt ist super für uns, die Gänge sind jetzt breiter“, sagt er. Die Bedienungen kommen besser durchs Gedränge, auch wenn auf den Gängen freilich immer noch einiges los ist. Toth bedient auf der Brauerei-Empore, und hier gibt es ein weiteres Plus für die Angestellten – und die Gäste. Denn hier oben gibt’s jetzt auch eine Schänke. Die Kellner haben kürzere Wege, die Gäste bekommen ihre frische Mass schneller.

Das Essen im Test

Auch wenn das Zelt komplett neu ist und es damit viel zu sehen gibt: Fürs leibliche Wohl muss im Himmel der Bayern natürlich auch gesorgt sein. Wir bestellen für unseren Test ein traditionelles Gericht und eins, das neu auf der Speisekarte steht: Zwiebelfleisch vom bayerischen Ochsen (16,50 Euro) und Ricotta-Spinat-Serviettenknödel (11,50 Euro). Letztere werden unserer Reporterin) in einem Tomaten-Ragout serviert. Und sind eine echte Überraschung. Die Knödel schmecken fein nach Spinat und Käse. Eine leichtere und außerdem vegetarische Alternative zu Wiesn-Klassikern wie einem halben Hendl (10,90 Euro) oder einem Schweinsbraten (14,20 Euro).

Das Fleischgericht bekommt einen kleinen Punkteabzug wegen der Trockenzwiebeln, mit denen es serviert wird. Doch: Am Ochsenfleisch merkt der Besucher, dass Wirt Thomas Roiderer Koch gelernt hat. Denn: Das Fleisch ist ein Gedicht. Zart und sehr gschmackig. Unser Fazit: Uns schmeckt’s – im neuen Himmel der Bayern.

Die Toiletten – jetzt geht’s viel schneller, wenn’s pressiert

Es ist eines der leidigen Themen gerade für Frauen auf der Wiesn: das Anstehen, wenn’s denn mal pressiert. Das neue Hackerzelt hat in Sachen ­Toiletten aufgerüstet: Ganze 198 gibt’s jetzt – und die auf beide Seiten des Zeltes verteilt. Wir testen den Ernstfall: Um 14.07 Uhr macht sich unsere Reporterin auf den Weg. 1.54 Minuten später steht sie schon in der Schlange zu den WCs. Schlappe fünf Minuten warten – und schon ist eine Kabine frei. „Die Besucher verteilen sich besser als früher“, sagt auch Toiletten-Dame Magda. Unser Fazit: Daumen nach oben für diese Neuerung!

Der neue Balkon

Er ist ein echter Geheimtipp und war am Wochenende gut gefüllt: Im neuen Himmel der Bayern gibt es jetzt einen überdachten Südbalkon. Der schützt vor Regen – und es darf geraucht werden. Ein perfekter Mix aus Biergarten und Zelt. Der Balkon ist über den Biergarten und vom Inneren des Hackerzelts zu erreichen. Dabei geht’s jeweils an Sicherheitspersonal vorbei – ins Zelt schummeln geht also auch über den Balkon nicht.

Gute Alternative 

Sogar Rückenlehnen haben sie in ihrer Box, erzählen Allegra Hagn (18, Foto re.) aus München und Denise Grabherr (25) aus Chur (Schweiz). Das neue Zelt finden sie toll. „Wir sind unten zum Feiern, aber gerade zum Rauchen auf den neuen, überdachten Balkon gegangen.“ Heute weht den beiden Grazien dort ein zu frisches Lüfterl. Aber sonst sei der Balkon eine gute Alternative. „Nur ein bisserl was an Deko fehlt an den Wänden.“

Wie ein Holzhaus 

Sie sind extra aus Frankfurt auf die Wiesn gekommen. Für Gabriele Ruys (61) ist es die erste Wiesn, Stephan Schenk (46) war schon öfter da. „Ich finde das neue Zelt sehr gelungen“, sagt er. Obwohl Zelt vielleicht schon fast der falsche Name sei: „Das ist ja jetzt schon fast ein Holzhaus – Wahnsinn.“ Gabriele Ruys hat es vor allem die Malerei im Zelt angetan. „Da steckt viel Mühe dahinter, das ist offensichtlich.“

Gutes Essen

Lockerer und luftiger ist das Zelt geworden, findet Andreas Schuster (36) aus Höhenrain (Landkreis Starnberg). Der Schreiner hat sich zur Premiere im neuen Zelt gleich mal eine Portion Kasspatzen gegönnt. Guad seien die gewesen. Das neue Wandgemälde zeigt auch verschleierte Frauen. „Das bildet das Münchner Leben eben ab.“ Schuster hat noch etwas entdeckt: „Eine Nackerte ist auch auf dem Bild.“

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